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Die Wetterseiten der Literatur

Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert

Series:

Oliver Grill

Das Wetter wird im 19. Jahrhundert als undurchsichtiges Kräftegemisch beschrieben, das eine nicht kontrollierbare Unordnung, eine nicht kalkulierbare Überkomplexität und eine nicht vorhersehbare Zukunft impliziert.
Oliver Grill arbeitet diese Signatur heraus. Seine Studie erschließt meteorologische Wissenshorizonte und Denkfiguren für die Analyse literarischer Wettertexte – u.a. von Goethe, Büchner, Stifter, Raabe und Fontane. Dabei geht es um existentielle Erfahrungen der Schutzlosigkeit, um die intensive Durchmischung von Wetter- und Gefühlslagen, um die enge Verbindung des Wetters mit Zuständen politisch sozialer Unruhe und um die qua Wetter reflektierten Zukunfts- und Kontingenzerfahrungen der Moderne.
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25 Years Berlin Republic

Reflections on / of German Unification (1990-2015)

Series:

Edited by Todd Herzog, Tanja Nusser and Richard Schade

25 Years Berlin Republic takes stock of the state of German unification a quarter of a century into the ongoing project that is the Berlin Republic. Thirteen scholars, artists, and public figures from diverse backgrounds document the changing hopes and fears, successes and challenges, that face the republic as it negotiates its way through the 21st century. Taking up a broad assessment of German culture ranging from sports to religion, painting to map-making, film to foreign policy, these studies combine personal experiences with critical analysis in order to understand the Berlin Republic today. The resulting portrait reveals a complex, diverse, and constantly-developing Republic that continues to ask the same essential question that has been at the center of discussions since the dramatic events that gave birth to the Republic: “Sind wir ein Volk?”
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Gespenster des Realismus

Zur literarischen Wahrnehmung von Wirklichkeit

Elisabeth Strowick

Ausgehend von Goethes »Augengespenstern« und dem sich in ihnen artikulierenden epistemischen Umbruch im Verhältnis von Wahrnehmung und Wirklichkeit untersucht die Studie Wahrnehmung als grundlegendes Darstellungs- und Experimentierfeld der Literatur des Realismus. Wie die Lektüren der Inszenierung von Wahrnehmung bei Stifter, Storm und Fontane zeigen, erweist sich Wahrnehmung nicht nur als konstitutiv für Wirklichkeit, sondern überdies als Schauplatz eines Gespenstischen. Die Gespenster des Realismus – so die These – sind Gespenster der Moderne. Nicht nur situieren die Wahrnehmungsgespenster Realismus in epistemischen Formationen der Moderne; aus ihrem Bezug zum Gespenstischen generieren realistische Texte zudem eine moderne Poetologie. Die Studie eruiert diese Poetologie des Realismus anhand eines breiten Spektrums von Darstellungsweisen: Formen von Serialität, Wiederkehr und déjà vu, Aggregate, unheimliche Stellen, Nuancen, Rahmensprünge, Techniken der Mimikry, mise en abyme-Strukturen und szenische Akte erweisen sich als Verfahren zur literarischen Wahrnehmung von Wirklichkeit. Das Wirkliche, das sich in einem solchen Wahrnehmungsapparat generiert, ist prekär: Gespenstisches macht sich als Wirklichkeitseffekt geltend, Wirkliches stellt sich als Simulakrum dar. Es scheint m.a.W., dass sich Realismus gerade dadurch auszeichnet, dass ihm ›Wirklichkeit‹ epistemologisch radikal problematisch geworden ist.
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Poetiken des Staunens

Narratologische und dichtungstheoretische Perspektiven

Series:

Edited by Mireille Schnyder, Nicola Gess, Johannes Bartuschat and Hugues Marchal

Staunen als eine Emotion, die mit Verwirrung und Verunsicherung, aber auch Begehren und Genuss verbunden wird, ist weder begrifflich noch phänomenologisch leicht zu fassen. Und doch steht sie nicht nur am Anfang der Philosophie und der Ethnologie, sondern ist auch Anfang und Ziel von Dichtung. Der vorliegende Band untersucht Poetiken des Staunens von der Antike über das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert; die Beiträge verhandeln einschlägige Beispiele der lateinischen, englischen, deutschen, italienischen und französischen Literatur aus narratologischer und dichtungstheoretischer Perspektive.
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Edited by Tan Wälchli and Corina Caduff

What is practice-based literary research? While literature as a discipline is currently not represented in the artistic research discourse, individual writers and scholars have ties to a variety of institutional constellations in which overlaps between literature, art, and research become manifest. 16 of them expand on their methodological approaches as well as their practice, and they analyse exemplary case studies.

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Bild Medium Geld

Bildkulturen und Medienreflexionen des Monetären

Series:

Edited by Felix T. Gregor and Judith Ellenbürger

Bild Medium Geld widmet sich in 15 kulturwissenschaft-
lichen Studien der medialen Vielfalt monetärer Bilder und ihrer Konstruktion.

Bilder des Geldes strömen täglich durch die diversen Medienkanäle – sei es im Print- oder Onlinebereich, in Film-, Fernseh- oder Videoproduktionen. Aufgrund der zunehmenden Immaterialität und Unsichtbarkeit des Geldes sind sie jedoch weniger schlichte Abbildungen, sondern vielmehr Produzenten gesellschaftlicher Vorstellungen von Geld. Die Beiträge dieses Bandes zeigen in ihrer Auseinandersetzung mit Gelddarstellungen, wie sehr letztere auf kulturelle Kontexte geradezu „angewiesen“ sind und inwiefern dadurch eine semantische Aufladung entsteht, die Fragen medienwissenschaftlicher, aber auch sozialer, ökonomischer und genderpolitischer Dimensionen nach sich zieht.
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Neo-Latin and the Vernaculars

Bilingual Interactions in the Early Modern Period

Series:

Edited by Florian Schaffenrath and Alexander Winkler

The early modern world was profoundly bilingual: alongside the emerging vernaculars, Latin continued to be pervasively used well into the 18th century. Authors were often active in and conversant with both vernacular and Latin discourses. The language they chose for their writings depended on various factors, be they social, cultural, or merely aesthetic, and had an impact on how and by whom these texts were received. Due to the increasing interest in Neo-Latin studies, early modern bilingualism has recently been attracting attention. This volumes provides a series of case studies focusing on key aspects of early modern bilingualism, such as language choice, translations/rewritings, and the interferences between vernacular and Neo-Latin discourses.

Contributors are Giacomo Comiati, Ronny Kaiser, Teodoro Katinis, Francesco Lucioli, Giuseppe Marcellino, Marianne Pade, Maxim Rigaux, Florian Schaffenrath, Claudia Schindler, Federica Signoriello, Thomas Velle, Alexander Winkler.
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Series:

Edited by Maciej Witek and Iwona Witczak-Plisiecka

Normativity and Variety of Speech Actions embraces papers focused on the performative dimension of language. While all texts in the volume recognize speech primarily as a type of action, the collection is indicative of the multifaceted nature of J.L. Austin’s original reflection, which invited many varied research programmes. The problems addressed in the volume are discussed with reference to data culled from natural conversation, mediated political discourse, law, and literary language, and include normativity, e.g. types of norms operative in speech acts, speaker’s intentions and commitments, speaker-addressee coordination, but also speech actions in discursive practice, in literal and non-literal language, performance of irony, presupposition, and meaningful significant silence.

Contributors are: Brian Ball, Cristina Corredor, Anita Fetzer, Milada Hirschová, Dennis Kurzon, Marcin Matczak, Marina Sbisà, Iwona Witczak-Plisiecka, Maciej Witek, and Mateusz Włodarczyk.
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Protest und Verweigerung / Protest and Refusal

Neue Tendenzen in der deutschen Literatur seit 1989 / New Trends in German Literature since 1989

Edited by Hans Adler and Sonja E. Klocke

Literatur, die sich in gesellschaftlichen und politischen Prozessen kritisch zu Wort meldet, ist seit 1989 auch in Deutschland wieder deutlicher zu vernehmen. Sie nimmt Stellung zu den dringend anstehenden Problemen wie (Im)Migration, Re-Nationalisierung, Rassismus, Globalisierung, Überwachungsstaat, Neoliberalismus.

Die Formen und Weisen der literarischen Stellungnahmen sind Gegenstand der in diesem Band versammelten Untersuchungen. AutorInnen wie Ulrich Peltzer, Juli Zeh, Kerstin Hensel, Navid Kermani, Uwe Tellkamp, Antje Rávic-Strubel, Ilija Trojanow, aber auch neue und neu inszenierte Erzählgenres wie Dorfgeschichte, Reisebericht oder Kriminalroman werden in eingehenden Analysen auf ihr kritisches Potential hin untersucht.
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Schwangere Musen - Rebellische Helden

Antigenerisches Schreiben. Von Sterne zu Dostoevskij, von Flaubert zu Nabokov

Series:

Aage Ansgar Hansen-Löve and Aage A. Hansen-Löve

Wenn es ums Schaffen geht oder gar ums Schöpferische, liegt nichts so nahe wie das scheinbar unerschöpfliche Feld der Geburtsmetaphern, das Reden vom Zeugen und Empfangen, vom Austragen und Gebären eines Werkes, das für das Kind steht – ja dieses gar ersetzen soll.

Die in diesem Band versammelten Überlegungen verknüpfen drei Problemkreise: Es geht um die Projektionsfigur der Musen und ihrer Kollision mit der Dichtergeliebten, um die permanente Autoritätskrise im Verhältnis des Autors zu seinen eigenen Geschöpfen und um die Entdeckung eines Kunstschaffens und Schreibens, das alle genetischen wie generischen Modi der Hervorbringung gegen den Strich dichtet und also konsequent antigenerisch verfährt. Vorgeführt werden diese drei Problemkreise an klassischen Texten des Antigenerischen. Zuletzt bleibt die Frage nach den Musen der Musen und den Paradoxa der Dame Dichterin mit Blick auf ihre Inspirationsquellen.