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Kanišite Hittite

The Earliest Attested Record of Indo-European

Alwin Kloekhorst

In Kanišite Hittite Alwin Kloekhorst discusses the ethno-linguistic make-up of Kaniš (Central Anatolia, modern-day Kültepe), the most important Anatolian mercantile centre during the kārum-period (ca. 1970-1710 BCE), when Assyrian merchants dominated the trade in Anatolia. Especially by analysing the personal names of local individuals attested in Old Assyrian documents from Kaniš, Alwin Kloekhorst demonstrates that the main language spoken there was a dialect of Hittite that was closely related to but nevertheless distinct from the Hittite language as spoken in the later Hittite Kingdom. This book offers a full account of all onomastic material and other linguistic data of Kanišite Hittite, which constitute the oldest attested record of any Indo-European language.
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Aus der Welt gefallen

Die Geographie der Verschollenen

Kristina Kuhn and Wolfgang Struck

Edited by Wolfgang Struck and Kristina Kuhn

Zwischen Philologie, Wissens- und Kulturgeschichte angesiedelt, rekonstruiert das Buch eine Kunst des Verschollengehens, die im 19. Jahrhundert Geographie, Kartographie und realistische Literatur gleichermaßen fasziniert.
Im Archiv des Gothaer Perthes Verlages lagern Materialien, in denen sich ein Wissen von der Welt konsolidiert, so wie es Petermanns Geographische Mitteilungen im 19. Jahrhundert ihrem europaweiten Publikum präsentierten. Das Archiv versammelt Korrespondenzen und Karten, wissensgeschichtlich spannungsvolles, multimedial angelegtes Material, und verwaltet Geschichten des Verschollengehens als gleichermaßen literarische wie nationenbildende Ereignisse.

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Series:

Edited by Andrea Bartl and Franziska Bergmann

Der Band befasst sich unter Rückgriff auf Ansätze der Material Culture Studies mit der Darstellung von Objektwelten, d.h. einzelnen Dingen oder auch Ding-Ansammlungen, im Werk Thomas Manns.
In jüngster Zeit erfährt die materielle Seite von Kultur großes Interesse in den Geisteswissenschaften, die insbesondere die Frage nach der Welt der Dinge in den Fokus rücken. Obgleich sich in Thomas Manns Texten eine Vielzahl von Objekten finden lässt, denen als Dingmotiven zentrale Bedeutung zukommt, wurde das Werk eines der größten deutschen Erzähler des 20. Jahrhunderts noch nicht unter Rückgriff auf Ansätze der Material Culture Studies untersucht. Diese Forschungslücke schließt der vorliegende Band und eröffnet damit innovative Perspektiven für die Thomas Mann-Forschung.

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Die Kraft der Figuren

Darstellungsformen der Imagination bei Shaftesbury, Condillac und Diderot

Series:

Manuel Mühlbacher

Die Imagination ist eine omnipräsente Kraft, die im Prozess des Schreibens und Lesens wirkt. Genau deshalb kann sie niemals Gegenstand einer reinen Theorie sein. Jeder Text über die Imagination setzt diese bereits performativ ins Werk.
Manuel Mühlbacher nimmt diese Beobachtung als Ausgangspunkt, um die Geschichte der Imagination zwischen Rationalismus und Romantik neu zu erzählen. Im 18. Jahrhundert prägt sich ein Bewusstsein dafür aus, dass die Kraft der Imagination letztlich unentrinnbar ist. Bei Shaftesbury, Condillac und Diderot, die im Zentrum der Untersuchung stehen, wird diese Einsicht programmatisch: Ihre Schreibverfahren führen vor, dass es keinen rationalen Standpunkt außerhalb der Imagination geben kann.

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Edited by Iuditha Balint and Thomas Wortmann

Die Beiträge des Bandes verstehen „Krise“ als einen zentralen Bestandteil kultureller und gesellschaftlicher Institutionen – und gleichermaßen als Ursprung und Effekt von Erzählungen: Einerseits müssen Krisenphänomene narrativ hergestellt, medien-, gattungs- und disziplinspezifisch in Szene gesetzt werden, andererseits dient die Kulturtechnik des Erzählens – nicht nur im engeren Sinne einer talking cure – der Überwindung von und dem Lernen aus Krisen. Dabei stellen Krisen in Erzählprozessen als Ereignis meist den Zeitpunkt unmittelbar vor einem Wendepunkt dar: Krisen erfordern Entscheidungen.

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The Common Bond of the Sea

Derek Walcott und Joseph Conrad

Kathrin Härtl

„Between us there was, as I have already said somewhere, the bond of the sea“: so schreibt Joseph Conrad, der als Wegbereiter des modernism sowie nostalgischer kolonialistischer Schriftsteller des Empire gilt. Der karibische Nobelpreisträger Derek Walcott greift Conrads „bond of the sea“ auf und refiguriert diese Verbindung.
Kathrin Härtls Monographie ist die erste vergleichende Untersuchung der Beziehung von Joseph Conrad und Derek Walcott und ihrer literarischen Texte. Anhand von drei Denkfiguren und drei Schreibformen untersucht sie die Bündnisse, Verbindungen, Verpflichtungen und Fesseln zwischen Walcott und Conrad. Die intertextuellen Bezüge besiegeln zwar den Bund zwischen den Autoren, doch die Verflechtungen der Texte gehen über diese verbürgten Referenzen hinaus.

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Die Wetterseiten der Literatur

Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert

Dr. Oliver Grill

meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert
Das Wetter wird im 19. Jahrhundert als undurchsichtiges Kräftegemisch beschrieben, das eine nicht kontrollierbare Unordnung, eine nicht kalkulierbare Überkomplexität und eine nicht vorhersehbare Zukunft impliziert.
Oliver Grill arbeitet diese Signatur heraus. Seine Studie erschließt meteorologische Wissenshorizonte und Denkfiguren für die Analyse literarischer Wettertexte – u.a. von Goethe, Büchner, Stifter, Raabe und Fontane. Dabei geht es um existentielle Erfahrungen der Schutzlosigkeit, um die intensive Durchmischung von Wetter- und Gefühlslagen, um die enge Verbindung des Wetters mit Zuständen politisch sozialer Unruhe und um die qua Wetter reflektierten Zukunfts- und Kontingenzerfahrungen der Moderne.

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Secondary Content

The Semantics and Pragmatics of Side Issues

Series:

Edited by Daniel Gutzmann and Katharina Turgay

In addition to expressing some main content, utterances often convey secondary content, which is content that is not their “main point”, but which rather provides side or background information, is less prominent than the main content, and shows distinctive behavior with respect to its role in discourse structure and which discourse moves it licenses. This volume collects original research papers on the semantics and pragmatics of secondary content. By covering a broad variety of linguistic phenomena that convey secondary content – including expressives, various particles, adverbials, pronouns, quotations, and dogwhistle language – the contributions show that secondary content is pervasive throughout different aspects of natural language and provide new insight into the nature of secondary content through new semantic and pragmatic analyses.
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25 Years Berlin Republic

Reflections on / of German Unification (1990-2015)

Edited by Todd Herzog, Tanja Nusser and Richard Schade

Berliner Republik, a collection of essays by an international cadre of scholars, offers a definition of Germany as of 2015 from various perspectives – historiographic, memory, intellectual and societal culture. The conclusions reached vary widely, making for an inclusive and stimulating presentation on the German democracy of the longest duration in all of history.

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Rosa Maria Calcattera

With its emphasis on indeterminacy, ambiguity, uncertainty, and chance, contingentism depicts normativity as one of our human practical possibilities rather than as a metaphysical bottleneck which we should necessary fulfill at the cost of repudiating concrete ways in which we grant epistemic and ethical meaning to our activities. Richard McKay Rorty’s “neo-pragmatism” launched a powerful challenge to entrenched philosophical and pre-philosophical certainties of modernity, allowing us to articulate the powerful picture of normativity as a distinctive exercise and activity of human beings. The book is a critical survey of his philosophy, in the light of various theoretical arguments as well as of his own resourceful attempts to renew philosophy from within its practice by using the conceptual tools and argumentative techniques of both analytic philosophy and pragmatism.