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  • History of Linguistics & Philosophy of Language x
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Series:

Normativity and Variety of Speech Actions embraces papers focused on the performative dimension of language. While all texts in the volume recognize speech primarily as a type of action, the collection is indicative of the multifaceted nature of J.L. Austin’s original reflection, which invited many varied research programmes. The problems addressed in the volume are discussed with reference to data culled from natural conversation, mediated political discourse, law, and literary language, and include normativity, e.g. types of norms operative in speech acts, speaker’s intentions and commitments, speaker-addressee coordination, but also speech actions in discursive practice, in literal and non-literal language, performance of irony, presupposition, and meaningful significant silence.

Contributors are: Brian Ball, Cristina Corredor, Anita Fetzer, Milada Hirschová, Dennis Kurzon, Marcin Matczak, Marina Sbisà, Iwona Witczak-Plisiecka, Maciej Witek, and Mateusz Włodarczyk.
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Neo-Latin and the Vernaculars

Bilingual Interactions in the Early Modern Period

Series:

The early modern world was profoundly bilingual: alongside the emerging vernaculars, Latin continued to be pervasively used well into the 18th century. Authors were often active in and conversant with both vernacular and Latin discourses. The language they chose for their writings depended on various factors, be they social, sociolinguist, cultural, or merely aesthetic, and had an impact on how and by whom these texts were received. Due to the increasing interest in Neo-Latin studies, early modern bilingualism has recently been attracting attention. This volumes provides a series of case studies focusing on key aspects of early modern bilingualism, such as language choice, translations/rewritings, and the interferences between vernacular and Neo-Latin discourses.

Contributors are Giacomo Comiati, Ronny Kaiser, Teodoro Katinis, Francesco Lucioli, Giuseppe Marcellino, Marianne Pade, Maxim Rigaud, Florian Schaffenrath, Claudia Schindler, Federica Signoriello, Thomas Velle, Alexander Winkler.
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Verhinderte Meisterwerke

Gescheiterte Projekte in Literatur und Film

Unter der Überschrift Verhinderte Meisterwerke versammelt der Band literatur- und filmwissenschaftliche Aufsätze, die sich mit nicht-verwirklichten künstlerischen Vorhaben beschäftigen.

Die thematisierten Projekte aus Literatur und Film sind alle – aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedene Weise – gescheitert: Aus Ideen wurden keine Texte, Textversuche blieben Fragmente, Entwürfe wurden vergessen, vernichtet oder gingen verloren. Vielleicht hätten diese Anläufe zu kanonischen Romanen oder Filmklassikern werden können.
Bisher fand die Auseinandersetzung mit solchen Fällen des Scheiterns vorwiegend im Rahmen textkritischer Werkaufarbeitungen, in biographischen Einzelstudien oder in essayistischen Beiträgen statt. Der Sammelband will sie nun nebeneinanderstellen und auf wissenschaftlicher Ebene diskutieren.
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Untotenstädte

Gespenster des Ersten Weltkriegs in der literarischen Moderne

Vera Kaulbarsch

Der Erste Weltkrieg stellte nicht nur eine traumatische Zäsur dar, welche das Fortschrittsnarrativ der Industrialisierung brutal unterbrach. Er hinterließ auch eine gespenstische Leerstelle in den europäischen Gesellschaften der Nachkriegszeit.

Vera Kaulbarsch geht den Spuren nach, die Millionen Kriegstote, Verwundete und Vermisste in der Kultur und Literatur zwischen den Kriegen hinterlassen haben. Die diskursiven Einflusslinien des Krieges werden zunächst über eine Aufarbeitung von zeitgenössischen Dokumenten aufgezeigt, um die historische Situation in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu rekonstruieren. Die Lektüre von Großstadttexten, die Berlin, Paris und London ins Zentrum rücken, zeigt schließlich, wie die Schlachtfelder der Westfront in die Räume der Metropolen einbrechen. In Werken von Alfred Döblin, André Breton, Louis Aragon und H.D. (Hilda Doolittle) werden die Gespenster des Krieges auf Berliner Friedhöfe, in Pariser Passagen und Londoner Kinos verfolgt.
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Staunen als eine Emotion, die mit Verwirrung und Verunsicherung, aber auch Begehren und Genuss verbunden wird, ist weder begrifflich noch phänomenologisch leicht zu fassen. Sie ist nicht nur der Anfang der Philosophie und der Ethnologie, sondern auch Anfang und Ziel von Dichtung.

Im Staunen sitzt der Keim der Imagination, und das Staunen der Zuhörer – vor der Kunst des Erzählers wie vor der darüber entstehenden Größe des Erzählten – ist erklärtes Ziel der Poetiken und implizites Ziel der Texte. Im Staunen verschränken sich der Philosophos und der Philomythos, wie schon Aristoteles sagte. Der vorliegende Band untersucht Poetiken des Staunens von der Antike über das Mittelalter bis ins späte 18. Jahrhundert; die Beiträge verhandeln einschlägige Beispiele der lateinischen, englischen, deutschen, italienischen und französischen Literatur.
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Bild Medium Geld

Bildkulturen und Medienreflexionen des Monetären

Bild Medium Geld widmet sich in 15 kulturwissenschaft-
lichen Studien der medialen Vielfalt monetärer Bilder und ihrer Konstruktion.

Bilder des Geldes strömen täglich durch die diversen Medienkanäle – sei es im Print- oder Onlinebereich, in Film-, Fernseh- oder Videoproduktionen. Aufgrund der zunehmenden Immaterialität und Unsichtbarkeit des Geldes sind sie jedoch weniger schlichte Abbildungen, sondern vielmehr Produzenten gesellschaftlicher Vorstellungen von Geld. Die Beiträge dieses Bandes zeigen in ihrer Auseinandersetzung mit Gelddarstellungen, wie sehr letztere auf kulturelle Kontexte geradezu „angewiesen“ sind und inwiefern dadurch eine semantische Aufladung entsteht, die Fragen medienwissenschaftlicher, aber auch sozialer, ökonomischer und genderpolitischer Dimensionen nach sich zieht.
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Praxis-basierte Forschung im Bereich der Literatur.
16 Autorinnen und Autoren aus neun europäischen Ländern umreißen ein neues Feld an der Schnittstelle von Belletristik und Künstlerischer Forschung.

Noch partizipiert die Literatur kaum am Diskurs der Künstlerischen Forschung, der vor allem im Rahmen von Kunsthochschulen prominent geführt wird. Einzelne Schriftstellerinnen und Forscher jedoch loten in unterschiedlicher Weise die Verbindungen von künstlerischer Schreibpraxis mit wissenschaftlicher Forschung aus. Sie geben Einblicke in ihre Arbeitsweisen und analysieren Fallbeispiele: Welche methodologischen Voraussetzungen, welche Verfahrensweisen und Fragestellungen könnten eine zukünftige praxis-basierte Literaturforschung auszeichnen?
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Protest und Verweigerung Protest and Refusal

Neue Tendenzen in der deutschen Literatur seit 1989 New Trends in German Literature since 1989

Literatur, die sich in gesellschaftlichen und politischen Prozessen kritisch zu Wort meldet, ist seit 1989 auch in Deutschland wieder deutlicher zu vernehmen. Sie nimmt Stellung zu den dringend anstehenden Problemen wie (Im)Migration, Re-Nationalisierung, Rassismus, Globalisierung, Überwachungsstaat, Neoliberalismus.

Die Formen und Weisen der literarischen Stellungnahmen sind Gegenstand der in diesem Band versammelten Untersuchungen. AutorInnen wie Ulrich Peltzer, Juli Zeh, Kerstin Hensel, Navid Kermani, Uwe Tellkamp, Antje Rávic-Strubel, Ilija Trojanow, aber auch neue und neu inszenierte Erzählgenres wie Dorfgeschichte, Reisebericht oder Kriminalroman werden in eingehenden Analysen auf ihr kritisches Potential hin untersucht.
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Schwangere Musen - Rebellische Helden

Antigenerisches Schreiben. Von Sterne zu Dostoevskij, von Flaubert zu Nabokov

Aage Ansgar Hansen-Löve and Aage A. Hansen-Löve

Wenn es ums Schaffen geht oder gar ums Schöpferische, liegt nichts so nahe wie das scheinbar unerschöpfliche Feld der Geburtsmetaphern, das Reden vom Zeugen und Empfangen, vom Austragen und Gebären eines Werkes, das für das Kind steht – ja dieses gar ersetzen soll.

Die in diesem Band versammelten Überlegungen verknüpfen drei Problemkreise: Es geht um die Projektionsfigur der Musen und ihrer Kollision mit der Dichtergeliebten, um die permanente Autoritätskrise im Verhältnis des Autors zu seinen eigenen Geschöpfen und um die Entdeckung eines Kunstschaffens und Schreibens, das alle genetischen wie generischen Modi der Hervorbringung gegen den Strich dichtet und also konsequent antigenerisch verfährt. Vorgeführt werden diese drei Problemkreise an klassischen Texten des Antigenerischen. Zuletzt bleibt die Frage nach den Musen der Musen und den Paradoxa der Dame Dichterin mit Blick auf ihre Inspirationsquellen.
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Vom Umgang mit Fakten

Antworten aus Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften

Mit der Rede von „alternativen Fakten“ treten Fragen nach legitimen Wahrheits- und Wissensansprüchen auf den Plan, deren gesellschaftliche Klärung von unbedingter Relevanz ist.

Welche Rolle spielen die Wissenschaften und ihr Vermögen, methodisch verlässliches Wissen zur Urteilsbildung verfügbar zu machen? Wie kann Wissenschaftsfeindlichkeit abgebaut werden und wie kann das Vertrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft bewahrt werden, ohne populistischen Vereinfachungen und Engführungen Raum zu geben? Das ist die zentrale Fragestellung dieses Sammelbandes, auf die renommierte deutsche Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen mit Fallstudien aus ihrer eigenen Disziplin zu antworten versuchen.