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Ästhetik des Performativen und Kontemplation

Zur Relevanz eines kulturwissenschaftlichen Konzepts für die Systematische Theologie

Sibylle Trawöger

Ein konkretes Performativitätskonzept – die „Ästhetik des Performativen“ – wird hinsichtlich ihrer Relevanz für die (Grundlagenreflexion der) Theologie erschlossen.

Der Begriff „Performativität“ wird bereits als „umbrella term“ bezeichnet, worin die implizite Gefahr mitschwingt, dass das Performative aufgrund seiner umspannenden Offenheit für die prägnante Analyse von Phänomenen an Kraft verlieren könnte. Eine verantwortliche Arbeit mit dem Performativen verlangt also, die vielfältigen Ausdifferenzierungen der unterschiedlichen Performativitätskonzepte wahrzunehmen und den spezifischen Kontext des jeweils zur Anwendung gebrachten Konzeptes mitzubedenken. Dem versucht die vorliegende Arbeit gerecht zu werden, indem sie die „Ästhetik des Performativen“ genau beleuchtet.
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Johan Bouman

Edited by Sven Grosse

Die ,Bekenntnisse‘ sind wohl Augustins am häufigsten gelesenes Buch. Sein umfangreichstes Werk ist aber seine Auslegung der Psalmen, die ,Enarrationes in psalmos‘. Er entfaltet darin die Summe seiner Theologie.
Johan Bouman, Islamwissenschaftler und Theologe, stellt hier den Prediger Augustinus vor und geht in thematischen Längsschnitten das Werk durch: der dreieinige Gott, Gott und Mensch, die Erlösung in Christus, der Christ und die Kirche in der Welt, die Endzeit. Er schließt ab mit dem Fazit: Laudate Dominum, d. h. Lobt den Herrn!
Es ist die letzte Veröffentlichung Johan Boumans und erscheint hier erstmals posthum nach seinem Tod 1998. In ,Glaubenskrise und Glaubensgewißheit im Christentum und im Islam‘ behandelt Bouman im letzten Band die Theologie Augustins anhand seiner Predigten über die Psalmen. Er verfügte über die herausragende Gabe, sowohl wissenschaftlich fundiert wie auch spirituell anregend zu schreiben.
Das Buch richtet sich an Leser, die sich für Augustinus, seine Welt und seine Theologie interessieren.
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Bertram Stubenrauch

Diese Einführung behandelt den christlichen Glauben und die Wissenschaft von ihm. Vorgestellt wird, welche Fragen die Theolo-gie ausmachen, welche Disziplinen sie kennt und inwiefern sie die persönliche Spiritualität berührt.
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Streit um die Freiheit

Philosophische und theologische Perspektiven

Edited by Klaus von Stosch, Saskia Wendel, Aaron Langenfeld, Martin Breul and Klaus von Stosch

Der Streit um ein angemessenes Verständnis von Freiheit ist heute aktueller denn je. Der Band führt prominente Ansätze aus Philosophie und Theologie zusammen und leistet einen innovativen Beitrag zur interdisziplinären Klärung eines drängenden Problems.

„Freiheit“ ist ein Schlüsselbegriff für Philosophie und Theologie. Gleichwohl stehen die fachspezifischen Debatten häufig nahezu berührungslos nebeneinander. Das Buch will diese Sprachlosigkeit überbrücken und bündelt die Ergebnisse zweier Fachtagungen zu Kernproblemen des Freiheitsbegriffs. Internationale Expert*innen stellen ihre Zugänge und Positionen vor und ermöglichen so eine Diskursanreicherung.
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Körperbild und Bildkörper

Die "Technological Reliquaries" von Paul Thek und die christliche Reliquientradition

Lena Tacke

Paul Theks Werkgruppe der „Technological Reliquaries“ rekurriert auf die Bildsprache von Reliquie und Reliquiar, bricht aber mit deren traditioneller Gestaltungsform. Die künstlerische Bedeutungsverschiebung ist aufschlussreich für ein zeitgemäßes theologisches Verständnis der Reliquienverehrung.

Der US-amerikanische Künstler Paul Thek (1933–1988) stellt seine Werke in die Rezeptionsgeschichte der christlichen Reliquientradition. Die Werke gestalten die Verflechtung von Bild und Körper neu und bringen dadurch die aktuellen Körper- und Bilddiskurse von Theologie und Kunst miteinander ins Gespräch. Die Kunstwerke zeigen sich als fruchtbar für das theologische Nachdenken über Reliquie und Reliquiar, ebenso wie die theologische Perspektive zu einem vielschichtigen Verständnis der Werke Paul Theks beiträgt.
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Catholicism and Religious Freedom

Renewing the Church in the Second Vatican Council

Karl Gabriel, Christian Spieß and Katja Winkler

Just about fifty years ago, in its declaration on religious freedom at the Second Vatican Council, the Catholic Church programmatically dispensed with political coercion as a means of enforcing its claim to truth. This act of self-imposed restriction with regard to religious claims to truth is exceptional in the history of religions. It is still extremely difficult to explain even today how such a traditional institution as the Catholic Church could have altered its position so fundamentally. In this volume the authors dispute how the Church came to its position, what the reasons and motives were for its repositioning, what shape this process of change took, and the steps involved in the change: What were the characteristics, circumstances and dynamics of the path of Catholicism to recognizing religious freedom?
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Series:

Edited by Gijsbert van den Brink, Eveline van Staalduine-Sulman and Maarten Wisse

The work of the Spirit of God is a vibrant and much discussed topic in many contemporary Christian communities worldwide. Apparently, the Spirit is moving. Theological reflection on this phenomenon has even given rise to what is often called a ‘pneumatological renaissance’. This volume not only takes stock of these remarkable developments, but also probes some of their hidden aspects and highlights avenues for future exploration. It contains a wide-ranging but coherent assortment of essays, covering the five relations of the Holy Ghost distinguished already in the Nicene-Constantinopolitan Creed: how does the Spirit of God relate to the Bible, to the Christ, to the human person, to the church and to the world?

These essays are written as a tribute to the many inspiring theological contributions of prof. Cornelis van der Kooi on the occasion of his retirement as Professor of Systematic Theology at the Faculty of Religion and Theology, Vrije Universiteit Amsterdam, where he taught from 1992-2018.

Contributors are: Henk A. Bakker, Abraham van de Beek, Erik. A de Boer, Carl J. Bosma, Gijsbert van den Brink, Martien E. Brinkman, Gerard C. den Hertog, Arnold Huijgen, Gerrit C. van de Kamp, Miranda Klaver, Akke van der Kooi, Margriet van der Kooi-Dijkstra, Bruce L. McCormack, Richard Mouw, Bert Jan Lietaert Peerbolte, Eveline van Staalduine-Sulman, Eep Talstra, Benno van den Toren, Jan Veenhof, Wim van Vlastuin, Pieter Vos, Michael Welker, Cory Willson, Maarten Wisse.
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Series:

Bart Koet

The deacon is an often-neglected leader in the Early Church. This book focuses on the deacon’s role and functions in relation to Augustine’s corpus. The author explores the corpus in a detailed and appropriately cautious approach that is always attentive to the text. He analyses how Augustine commented on deacons and the way he wrote about them, as well as how he preached on saints and martyrs who were deacons. The book thus provides a new perspective on the early deacons who were not social workers, but go-betweens between the bishop and his flock, between Scriptures and daily life, between Church and society, and who were epistle bearers responsible for the world wide web of Early Christianity.
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Costly Communion

Ecumenical Initiative and Sacramental Strife in the Anglican Communion

Series:

Edited by Mark D. Chapman and Jeremy Bonner

Costly Communion: Ecumenical Initiative and Sacramental Strife in the Anglican Communion seeks to engage with Anglicanism’s theological responses to the onset of the twilight of empire and to explore the diversity of Anglican sacramental and ecumenical controversies during the twentieth century. From sacramental initiation and the doctrine of Eucharistic sacrifice to church order and the historic episcopate, Costly Communion offers insights into Anglo-Catholic and Evangelical attempts to resolve the divisions provoked by the impact of the Oxford Movement from the 1830s. In its engagement with sub-Saharan African contextualization of the Anglican, moreover, Costly Communion analyses the unanticipated threat that Anglican diversity now poses for the unity of the Anglican Communion.

Contributors are: Jeff Boldt, Jeremy Bonner, Hugh Bowron, Mark Chapman, Colin Buchanan, Ken Farrimond, Joseph Galgalo, Benjamin Guyer, Charlotte Methuen, Thomas Mhuriro, Esther Mombo, Zablon Nthamburi, Kevin Ward.
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Zwischen Biafra und Bonn

Hungerkatastrophen und Konsumkritik im deutschen Katholizismus 1958–1979

Johannes Stollhof

Hungerkatastrophen der sogenannten „Dritten Welt“ prägten die Wahrnehmung einer ganzen Generation in der Bonner Republik: Das „Biafrakind“ weckte enorme Emotionen und forderte zu umfangreichen Hilfsaktionen heraus, „Biafra“ wurde aber auch zur Chiffre für die neue Herausforderung globaler Gerechtigkeit.

Erstmals werden in diesem Band die Auswirkungen des weltweiten Hungerszenarios auf den Katholizismus in Deutschland behandelt. Im Kontext neuer gesellschaftlicher Bewegungen trat in Teilen engagierter Katholiken die politische Aktion für die „Dritte Welt“ an die Stelle des traditionellen Verständnisses karitativer Fürsorge und Hilfe und löste im Kampf um gerechtere Utopien heftige Konflikte aus. Ihr Engagement trug kirchlichen Institutionen jedoch auch viele Sympathien ein und ermöglichte ihnen bis heute geltenden Einfluss im entwicklungspolitischen Bereich.