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In: Modern Austrian Literature through the Lens of Adaptation
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Literatur oder, allgemeiner, Texte sind nicht erst seit dem 20. Jahrhundert inter- und transmedial ausgerichtet. Dennoch ist es sinnvoll, von einer medial reflexiven Literatur erst seit dem audiovisuellen Jahrhundert zu sprechen, dem des Films. Medientransformationen sind seitdem nicht allein paradigmatische Wechsel der Systeme, sondern auch Vervielfältigungen durch die Pluralität der medialen Träger.
Neben allgemeineren Fragestellungen und theoretischen Bestimmungen steht das Wechselverhältnis von Text, Bild und Musik im Zentrum detaillierter Untersuchungen. Der intermedialen Performanz ist ein weiterer Teil des Bandes gewidmet, der schließlich die Brücke zu Film und Fernsehen schlägt.
Das Buch geht zurück auf eine bilaterale Tagung in Ithaca, NY, an der Cornell University. Partner und Mitveranstalter war die Universität Bremen. Hinzu kamen in Fragen der Inter- und Transmedialität einschlägig ausgewiesene Wissenschaftler aus den USA und aus Deutschland. Enthalten sind vierzehn Beiträge in deutscher und sechs in englischer Sprache.
Vereint werden ganz unterschiedliche Positionen der amerikanischen und europäischen Intermedialitätsforschung. Gerade diese Heterogenität ist eine Stärke der vorliegenden Publikation. Zusätzlich liefern die Herausgeber eine neuartige Kategorisierung und Begrifflichkeit und bedienen so ein weiter steigendes Interesse in den Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaften. Die breite Palette der Themen von etablierter traditioneller Literatur und Konkreter Poesie bis zu neueren Genres wie Slam Poetry spricht auch interessierte Laien an. 34 Abbildungen illustrieren die Texte.
For decades postwar Austrian literature has been measured against and moulded into a series of generic categories and grand cultural narratives, from nostalgic ‘restoration’ literature of the 1950s through the socially critical ‘anti- Heimat’ novel to recent literary reckonings with Austria’s Nazi past. Peering through the lens of film adaptation, this book rattles the generic shackles imposed by literary history and provides an entirely new critical perspective on Austrian literature. Its original methodological approach challenges the primacy of written sources in existing scholarship and uses the distortions generated by the shift in medium as a productive starting point for literary analysis. Five case studies approach canonical texts in post-war Austrian literature by Gerhard Fritsch, Franz Innerhofer, Gerhard Roth, Elfriede Jelinek, and Robert Schindel, through close readings of their cinematic adaptations, concentrating on key areas of narratological concern: plot, narrative perspective, authorship, and post-modern ontologies. Setting the texts within the historical, cultural and political discourses that define the ‘Alpine Republic’, this study investigates fundamental aspects of Austrian national identity, such as its Habsburg and National Socialist legacies.