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Series:

David J. Fuller

Habakkuk is unique amongst the prophetic corpus for its interchange between YHWH and the prophet. Many open research questions exist regarding the identities of the antagonists throughout and the relationships amongst the different sections of the book. A Discourse Analysis of Habakkuk, David J. Fuller develops a model for discourse analysis of Biblical Hebrew within the framework of Systemic Functional Linguistics. The analytical procedure is carried out on each pericope of the book separately, and then the respective results are compared in order to determine how the successive speeches function as responses to each other, and to better understand changes in the perspectives of the various speakers throughout.

Translation Theory and the Old Testament in Matthew

The Possibilities of Skopos Theory

Series:

Woojin Chung

In Translation Theory and the Old Testament in Matthew, Woojin Chung employs a rigorous method of Skopos theory to examine Matthew’s citation technique in his infancy narrative and locates the specific purpose of his use of Scripture. He argues that the complex nature of the formulaic quotations and allusion in Matthew 1‒2 can be understood in light of new methodological insights. The way Matthew cites the Old Testament for his communicative purpose is congruent to the approach of a Skopos translator who is motivated by a specific purpose of translation. The theory of interpretation of his use of Scripture, therefore, can be informed by the theory and method of translation.

Die biblisch-hebräische Partikel נָא im Lichte der antiken Bibelübersetzungen

Unter besonderer Berücksichtigung ihrer vermuteten Höflichkeitsfunktion

Series:

Peter Juhás

English:
In Die biblisch-hebräische Partikel נָא im Lichte der antiken Bibelübersetzungen Peter Juhás addresses the function of the much-debated particle -nā in Biblical Hebrew from the point of view of the most important ancient Bible translations (Greek, Syriac, Latin). His research combines textual criticism, translation technique, discourse pragmatics, and the study of politeness in language.

A systematic and comprehensive investigation of the evidence shows that the pragmatic function of this particle is strongly conditioned by the context and cannot be explained by a simple unified denominator. Hence an approach applying a differentiation of various discourse levels proves oneself to be very helpful for the interpretation of this complex particle.

Deutsch:
In der vorliegenden Monographie untersucht Peter Juhás die Funktion der viel diskutierten biblisch-hebräischen Partikel -nā im Lichte der wichtigsten antiken Bibelübersetzungen (LXX, Pšīṭtā und Vulgata). Dabei werden Textkritik, Übersetzungswissenschaft, Diskurspragmatik und Höflichkeitsforschung kombiniert.

Eine systematische und umfassende Untersuchung der textuellen Evidenz zeigt, dass die pragmatische Funktion dieser Partikel von jeweiligem Kontext stark konditioniert ist und mit einem einfachen gemeinsamen Nenner nicht erklärt werden kann. Ein Zugang, der verschiedene Diskursebenen unterscheidet, erweist sich daher für die Interpretation dieser komplexen Partikel als sehr hilfreich.

Series:

Peter Juhás

Abstract

In diesem Kapitel werden zwei nicht-prophetische Korpora der hebräischen Poesie untersucht, nämlich Psalmen und Ijob. Da bei der Untersuchung der Psalmenübersetzungen notwendigerweise das Psalterium iuxta Hebraeos in Betracht gezogen werden muss, wird auch auf andere antike Übersetzungen als komparatives Material zurückgegriffen. Das Buch Ijob hat in mehrfacher Hinsicht eine Sonderstellung: In ihm zeigt sich einerseits eine gewisse Variation bei der griechischen Übersetzung der Partikel ‮נָא‬‎, andererseits enthält das Ijobbuch in der Pšīṭtā-Fassung die höchste Belegzahl des syrischen Kognats ‮ܢܐ‬‎. Einen Bestanteil des Kapitels bildet auch ein Exkurs, der diesen Kognat in der Pšīṭtā näher unter die Lupe nimmt. Des Weiteren wird die Problematik einer genauen Bestimmung der Nebeneffekte auf der Interaktionsebene beim Gebrauch des hebräischen ‮נָא‬‎ im Ijobbuch vorgestellt.

Series:

Peter Juhás

Abstract

Zunächst wird die Partikel ‮נָא‬‎ in den narrativen Texten der Hebräischen Bibel untersucht. Die Pšīṭtā zeigt eine Tendenz, die hebräische Partikel nicht zu übersetzen. In seiner Vulgata übersetzt Hieronymus die Partikel sporadisch. Bei ihm ist die Verbindung der Partikel mit der Höflichkeit ersichtlich am klarsten, da er sie als Ausdruck einer Bitte wiedergibt. Ein Exkurs zu den Überschüssen der lateinischen Bittausdrucke stellt einen weiteren Teil des Kapitels dar. In der Septuaginta kristallisiert sich die Übersetzungsweise nur allmählich heraus. Das Buch Genesis LXX zeigt in dieser Hinsicht eine gewisse Verlegenheit des Übersetzers. Erst im Richterbuch zeigt sich eine konstante, ja schematische Übersetzung mit δή, die auch in den Samuel- und Königsbüchern zu beobachten ist. Was die hebräische Partikel selbst angeht, ist ihre Funktion vor allem auf der Repräsentationsebene zu suchen, und zwar als Emphase – verstanden als focalizing –, mit höflichen Nebeneffekten auf der Interaktionsebene. In einem weiteren Exkurs wird das Verhältnis zwischen ‮וְעַתָּה‬‎ und ‮נָא‬‎ und dessen Verständnis in der LXX und in der Vulgata behandelt.