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Wegmarken der Philosophie Schellings
Series: Konstellationen
Es ist Schelling, der das Ideal der gedanklichen Bewegungsfreiheit verkörpert wie kaum ein Zweiter in der Philosophiegeschichte.
Das polemisch in die Welt gesetzte Proteushafte des Schellingschen Philosophierens zeigt sich bei näherer Betrachtung als eine positive und ganz gegenwärtige Eigenschaft, als eine in steter und freier Bewegung befindliche Anpassungsfähigkeit an die Erfordernisse des geschichtlich Gegebenen. Deshalb trägt das Buch den Titel Gedankengänge. Wegmarken der Philosophie Schellings. Die Autoren gehen dem Schellingschen Lebens- und Denk-
weg nach. Dabei kann das topographisch-chronologisch ausgerichtete Buch mit seinen Beiträgen wesentliche Stationen dieses Weges näher beleuchten: Von Wörlitz über Jena, mit einem chronologischen »Sprung« von Würzburg nach München und Berlin.
Schelling und Runge
Series: Konstellationen
Zeitgenossenschaft, die gleichzeitige Befragung der Kunst vonseiten der Philosophie und der bildenden Kunst, der historische Horizont, der sich zwischen den paradigmatischen Positionen Schellings und Runges eröffnet -– das sind die Themen dieses Bandes, in dem sich alles um Konstellationen dreht.
Die Kunst genoss um 1800 in Deutschland hohes Ansehen wie nie zuvor. Zugleich steckte die zeitgenössische bildende Kunst in einer tiefen Krise. Es mehrten sich Zweifel an Winckelmanns am griechischen Vorbild orientierten Postulat, die Schönheit sei »der höchste Endzweck und Mittelpunkt der Kunst«. Die idealistischen Philosophen wie die Künstler der jungen, »romantischen« Generation drängten auf eine Neubegründung der Kunst. In dieser historischen Konstellation leisteten Friedrich Wilhelm Joseph Schelling (1775–1854) und Philipp Otto Runge (1777–1810) einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Kunst des 19. Jahrhunderts.
Entwürfe der Ästhetik zwischen Schiller und Schelling
Series: Konstellationen
Für die europäische Geschichte der Ästhetik ist die Zeit um 1800 in Deutschland bedeutsam und das Verhältnis von Philosophie und Kunst zentral.
Schiller und Schelling besetzen paradigmatische Positionen. Ausgehend von Kant und Fichte versucht Schiller, die autonom gesetzte Kunst an den funktionalen Zusammenhang bewussten Lebens zurückzubinden und ihr einen Ort zwischen Stoff und Form, Notwendigkeit und Freiheit zuzuweisen. Anders Schelling: Er denkt die besondere Objektivität des Kunstwerks nach Kant systematisch als Verwirklichung eines absoluten Standpunkts weiter. Aber die »Philosophie der Kunst« muss immer auch Konstruktion des Besonderen sein und sich als Darlegung des einzelnen Kunstwerks bewähren – diesem Anspruch stellt sich Schelling in den Vorlesungen, die er erstmals 1802/1803 in Jena hält.
Der Streit zwischen Jacobi und Schelling 1811/1812
Series: Konstellationen
Für Jacobi ist der Glaube das »Element aller Erkenntnis und Wirksamkeit«, er bestimmt die Vernunft als »Vernehmen des Uebersinnlichen« und möchte die Philosophie »vermittelst eines […] salto mortale« retten. Ein Verfechter solcher Überzeugungen musste mit Schelling, einem der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus, aneinandergeraten.
Der Streit beginnt mit der Ende 1811 von Jacobi publizierten Schrift Von den Göttlichen Dingen und ihrer Offenbarung, die Schelling nicht namentlich nennt, aber klar im Visier hat, sofern darin gegen Pantheismus und Atheismus polemisiert wird. Schelling antwortet Anfang 1812 nicht minder polemisch. Sein Denkmal der Schrift von den göttlichen Dingen ist »offener Krieg«. Wie wurde dieser Streit konkret ausgetragen? Wie bettet er sich in den historischen Horizont?
Volume Two of Sacrifice and Self-Defeat
Together again for the first time, Marx and Durkheim join forces in the pages of Disintegration: Bad Love, Collective Suicide, and the Idols of Imperial Twilight for a dialectical exploration of the moral economy of neoliberalism, animated, as it is not only by the capitalist chase for surplus value, but also by an immortal vortex of sacred powers. Classical sociology and psychoanalysis are reconstituted within Hegelian social ontology and dialectical method that differentiates between the ephemeral and free and the eternal and fixed aspects of modern life.
In: Disintegration: Bad Love, Collective Suicide, and the Idols of Imperial Twilight
In: Disintegration: Bad Love, Collective Suicide, and the Idols of Imperial Twilight
In: Disintegration: Bad Love, Collective Suicide, and the Idols of Imperial Twilight
In: Disintegration: Bad Love, Collective Suicide, and the Idols of Imperial Twilight
Systematische Funktionen des Bildbegriffs
This volume examines Fichte's notion of the image in the systematic domains of ethics, philosophy of history, political philosophy, philosophy of language, aesthetics, and the philosophy of religion. Several contributions investigate from various viewpoints the central feature of Fichte’s late philosophy that, in terms of image theory, human freedom is understood as the ability to understand oneself as the image of an absolute that transcends all appearances. These investigations reveal that Fichte's image theory underlies his late ethics, state theory, and educational conception and thus characterizes the peculiar meaning in which Fichte's late philosophy is still to be understood as an expression of an Enlightenment project that goes beyond mere theory. This volume also contains the three papers awarded with the "Fichte Prize for Young Researchers" in 2018.

Der vorliegende Band untersucht Fichtes bildtheoretisches Denken von der Theorie der Einbildungskraft bis in die systematischen Bereiche der Ethik, der Geschichtsphilosophie, der politischen Philosophie, der Sprachphilosophie, der Kunsttheorie und der Religionsphilosophie. Dass die Freiheit des Menschen bildtheoretisch aus der in seinem Selbstbewusstsein angelegten Fähigkeit zu verstehen ist, sich als Bild eines alle Erscheinungen transzendierenden Absoluten zu verstehen, ist ein zentraler Gedanke der Spätphilosophie Fichtes, der in mehreren Beiträgen unter verschiedenen Fragestellungen in den Blick genommen und diskutiert wird. Dabei zeigt sich, dass diese These Fichtes seiner späten Ethik, Staatstheorie und Erziehungskonzeption zugrunde liegt und damit den eigentümlichen Sinn prägt, in dem auch Fichtes Spätphilosophie noch als Ausdruck eines über die bloße Theorie hinauszielenden Aufklärungsprojekts zu verstehen ist. Der Band wird von drei Beiträgen beschlossen, die 2018 mit dem “Fichte-Preis für junge Forscher” ausgezeichnet wurden.