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Kunst am Pranger

Die Moderne im Nationalsozialismus

Series:

Andreas Hüneke

Erstmals seit Jahrzehnten liegt mit diesem Buch wieder ein Überblick über die Verfolgung der künstlerischen Moderne durch die Nationalsozialisten vor.
Die Nationalsozialisten haben die »Argumente«, mit denen die künstlerische Moderne verspottet und beschimpft wurde, nicht erfunden, sondern die Äußerungen des Unverständnisses und der Ablehnung begleiteten den Aufstieg der modernen Kunst von Anfang an. Auch solche Anschauungen fallen – sofern sie nicht juristisch relevante Tatbestände erfüllen – unter das Recht auf freie Meinungsäußerung in einer Demokratie. Das Besondere nationalsozialistischer Kunstpolitik liegt in dem Umstand, dass diese privaten Meinungen staatlich sanktioniert und zum Leitfaden für das Handeln öffentlicher Einrichtungen und schließlich des Staates selbst umfunktioniert wurden. Die moderne Kunst wurde öffentlich an den Pranger gestellt.

Series:

Edited by Christoph Wagner

Ist die Moderne tatsächlich unsere Antike, wie man auf der documenta XII behauptete? Keine Epoche hat die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts so nachhaltig mit neuen Ideen, künstlerischen Konzepten, Programmschriften und geistesgeschichtlichen Denkfiguren versorgt wie die Moderne.
Auf diese Anerkennung folgte aber die Kritik: Die Konzepte und Forderungen der Moderne wurden in Frage gestellt, ihre künstlerischen Gestaltungslehren und Programme auf ihre Brauchbarkeit und ideologischen Gehalte hin überprüft.
Aus der Distanz des 21. Jahrhunderts eröffnen sich veränderte Perspektiven, aus denen die Dispositive der Moderne und ihre zahlreichen rezeptionsgeschichtlichen Brechungen neu befragt werden können: Ausgehend vom Stichjahr 1910 zeigen die Beiträge neue Aspekte der Moderne und ihrer Rezeption bis hinein in die Gegenwartskunst.

Schauspiele des Halbversteckten

Eine Bildgeschichte des gemalten Vorhangs

Series:

Claudia Blümle

Im Akt der Enthüllung lässt ein beiseite geschobener Vorhang etwas zum Vorschein kommen, das zuvor verborgen war, und löst dadurch nicht nur das Interesse aus, dieses weiter zu ergründen, sondern lenkt auch unser Sehen. Dabei wird ersichtlich, mit welchen Mitteln ein Betrachter verführt wird, sich ein Bild anzusehen und wann welche Praktiken bestimmen, ob etwas in einem Bild zu sehen gegeben wird oder nicht gezeigt werden darf. Das vorliegende Buch fragt danach, auf welche Weise ein Vorhang im oder vor dem Bild die Begegnung mit dem Bild provoziert. Denn im Gegensatz zu einem distanzierten Sehen fordern die Vorhänge in den hier behandelten Kunstwerken vom 15. bis zum 19. Jahrhundert (u.a. Vermeer, Tizian, Velázquez, Manet, Cézanne) den Betrachter dazu auf, sich auf das im Bild Gezeigte einzulassen. Es ist ein Sehen, das zwischen dem Davor-Stehen und Sich-im-Bild-Bewegen zu pendeln beginnt. Ein Bild besteht somit weniger darin, Bedeutungsträger zu sein, sondern vielmehr darin, ein Zusammenspiel mit dem Betrachter und ein Sehen im Bild zu entfachen, dessen Reiz im Schauspiel des Halbversteckten liegt.

Series:

Edited by Henriette Hofmann, Gerald Wildgruber, Barbara Schellewald and Sophie Schweinfurth

Der vorliegende Band perspektiviert erstmals interdisziplinäre Beiträge aus dem Feld der Vormoderne im Hinblick auf die für unterschiedliche Bildphänomene entscheidende Dynamik von Enthüllen/Verbergen und präsentiert so unterschiedliche Zugänge, die das Thema für die Vormoderne als ein zentrales Moment fruchtbar machen: für Bildpraktiken in ihren unmittelbaren sozialen, religiösen und historischen Zusammenhängen ebenso wie für die begriffsgeschichtliche Relevanz von Enthüllen/Verbergen, die letztlich darüber entscheidet, was im jeweiligen, kulturellen Kontext Bild ist. Als Versuch eines vormodernen Panoramas der substantiellen Bewegung von Enthüllen/Verbergen versammelt der Band Beiträge aus den Bereichen der Sinologie, Ägyptologie, der Iranistik, Alt-Philologie, Philosophie und der mittelalterlichen und islamischen Kunstgeschichte.

Berührung

Taktiles in Kunst und Theorie

Edited by Carolin Meister and Kristin Marek

Berührung beschreibt ein Verhältnis zur Welt. Sie durchkreuzt die Aufteilung der Sinne ebenso, wie die Trennung von Subjekt und Objekt. Welche Potenziale und Problemstellungen ergeben sich daraus? Wie steht es um Formen der Berührung und Bedingungen des Taktilen in Kunst und Theorie? Kunst betrachten heißt gemeinhin Distanz bewahren: sich dem Sehsinn überlassen, Abstand halten. Das ist nicht nur eine Schulung in Disziplin, die in den bürgerlichen Institutionen der Kunstausstellung eingeübt, sozial kontrolliert und längst auch technisch gesichert wird. Abstand zum Betrachter ist der Ausstellungskunst selbst eingeschrieben. Doch nicht erst seit technische Medien der Berührung und interaktive Ausstellungsformate die Museen erobert haben, stellt sich die Frage nach den Potenzialen des Taktilen in der Kunst.

Illuminating the Middle Ages

Tributes to Prof. John Lowden from his Students, Friends and Colleagues

Series:

Edited by Laura Cleaver, Alixe Bovey and Lucy Donkin

The twenty-eight essays in this collection showcase cutting-edge research in manuscript studies, encompassing material from late antiquity to the Renaissance. The volume celebrates the exceptional contribution of John Lowden to the study of medieval books. The authors explore some of the themes and questions raised in John’s work, tackling issues of meaning, making, patronage, the book as an object, relationships between text and image, and the transmission of ideas. They combine John’s commitment to the close scrutiny of manuscripts with an interrogation of what the books meant in their own time and what they mean to us now.

Gemalte Kunstgeschichte

Bildgenealogien in der Malerei um 1800

Léa Kuhn

Kunstgeschichte wird nicht nur geschrieben, sie wird auch gemalt. Dass auch innerhalb der Malerei vermehrt kunsthistorische Ordnungsmodelle entwickelt werden, sobald sich die Kunstgeschichte als akademische Disziplin zu etablieren beginnt, zeigt diese Studie.
Mit Blick auf die Zeit um 1800 rekonstruiert die Autorin das feine Bezugsgeflecht zwischen entstehendem Kunstgeschichtsdiskurs und zeitgenössischer künstlerischer Praxis an so unterschiedlichen Orten wie Zürich, Paris, London und New York. Dabei wird deutlich: Die analysierten Werke von Marie-Gabrielle Capet, William Dunlap und Johann Heinrich Wilhelm Tischbein illustrieren nicht bereits vorhandene kunsthistorische Narrative, sondern bringen selbst Vorschläge zu ihrer adäquaten Einordnung hervor – und weisen andere zurück. Geschichtsschreibung ist folglich nicht der einzige epistemologische Zugang zu (Kunst-)Geschichte und nicht die einzige Möglichkeit zu deren aktiver Gestaltung: In der Malerei selbst gibt es ein analoges Phänomen, das hier für die Zeit um 1800 erstmals umfassend nachgezeichnet wird.

Series:

Edited by Swen Steinberg and Anthony Grenville

Refugees from Nazi-occupied Europe in British Overseas Territories focusses on exiles and forced migrants in British colonies and dominions in Africa or Asia and in Commonwealth countries. The contributions deal with aspects such as legal status and internment, rescue and relief, identity and belonging, the Central European encounter with the colonial and post-colonial world, memories and generations or knowledge transfers and cultural representations in writing, painting, architecture, music and filmmaking. The volume covers refugee destinations and the situation on arrival, reorientation–and very often further migration after the Second World War–in Australia, Canada, India, Kenya, Palestine, Shanghai, Singapore, South Africa and New Zealand.

Contributors are: Rony Alfandary, Gerrit-Jan Berendse, Albrecht Dümling, Patrick Farges, Brigitte Mayr, Michael Omasta, Jyoti Sabharwal, Sarah Schwab, Ursula Seeber, Andrea Strutz, Monica Tempian, Jutta Vinzent, Paul Weindling, and Veronika Zwerger.

Mapping the Pāśupata Landscape

Narrative, Place, and the Śaiva Imaginary in Early Medieval North India

Series:

Elizabeth A. Cecil

In Mapping the Pāśupata Landscape: Narrative, Place, and the Śaiva Imaginary in Early Medieval North India, Elizabeth A. Cecil explores the sacred geography of the earliest community of Śiva devotees called the Pāśupatas. This book brings the narrative cartography of the Skandapurāṇa into conversation with physical landscapes, inscriptions, monuments, and icons in order to examine the ways in which Pāśupatas were emplaced in regional landscapes and to emphasize the use of material culture as media through which notions of belonging and identity were expressed. By exploring the ties between the formation of early Pāśupata communities and the locales in which they were embedded, this study reflects critically upon the ways in which community building was coincident with place-making in Early Medieval India.

Series:

Edited by Meike Hoffmann and Andreas Hüneke

Breslau, Stettin und Königsberg gehörten 1937 auch zu von der NS-Aktion „Entartete Kunst“ betroffenen Städten. Engagierte Museumsdirektoren hatten dort zuvor umfassende Sammlungen moderner Kunst aufgebaut. Mit der Beschlagnahme wurde die jahrelange Museumsarbeit zerstört.
Alle drei Städte gehörten schon vor der territorialen Ausdehnung zum Deutschen Reich. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sie sich durch die im Potsdamer Abkommen 1945 geregelte geographische Neuordnung in Gebieten der polnischen bzw. sowjetischen Verwaltungshoheit. Damit waren sie von der juristischen Klärung der Beschlagnahmeaktion und den musealen Regenerationsbestrebungen in Deutschland ausgeschlossen. Die besonderen Umstände geben Anlass, Licht auf die damaligen Geschehnisse zu werfen und nach den Auswirkungen bis heute zu fragen.

Historische Topographien

Bilder europäischer Reisender im Osmanischen Reich um 1700

Series:

Annette Kranen

Editorial-board Peter Geimer, Tobias Wendl, Christian Freigang and Jeong-hee Lee Kalisch

Die Sicht Reisender aus Nordwesteuropa auf den östlichen Mittelmeerraum war um 1700 durch die Bibel und antike Quellen, die Kreuzzüge und die osmanische Herrschaft geprägt. Wie fanden diese historischen Schichten Eingang in das Bild der Region, das ihre Zeichnungen und illustrierten Berichte hervorbrachten?
Reisende der Neuzeit fertigten Ansichten historischer Orte und Bauwerke im Osmanischen Reich für ein Publikum in Europa an. Diese Bilder wurden bislang meist als Quellen für die archäologische Forschung genutzt oder als Beleg für einen orientalistischen Blick gewertet. Die Studie beleuchtet sie erstmals in ihrem kulturhistorischen Kontext. Sie waren Teil eines breiten Austauschs über die Antike, für den auch der Kontakt mit lokalen Akteuren eine Rolle spielte. In drei Abschnitten zeigt das Buch auf, wie man das Reisen in die Länder der Bibel und der Antike verstand, wie man historisch bedeutende Topographien visualisierte und wie man sich Monumente und Relikte durch Zeichnen wie durch Sammeln aneignete.

Series:

Adolf Hölzel

Edited by Christoph Wagner and Oliver Jehle

Adolf Hölzel war nicht nur ein Kunstpädagoge von ungeheurer Bedeutung, sondern auch ein Pionier in der theoretischen Bestimmung der ungegenständlichen Kunst: »Absolute Malerei« ist der Begriff, den Adolf Hölzel prägte.
In zahlreichen Aufsätzen und auf 4000 überlieferten Schriftblättern aus dem sogenannten »kunsttheoretischen Nachlass« entwickelt Adolf Hölzel seine Theorie, die allein an den Mitteln orientiert ist, die ein Bild konstituieren – unabhängig davon, ob etwas Gegenständliches dargestellt wird oder nicht. Denn jedes Bild ist, so Adolf Hölzel, allein ein abstraktes Gebilde von Linien, Formen und Farben. Seine kunsttheoretischen Schriften sind nun kommentiert und in chronologischer Reihenfolge erstmals zugänglich, inklusive seiner zentralen Aufsätze und Schriften, bisher unpublizierter Manuskripte und ausgewählter Briefe des vielleicht wichtigsten Kunstpädagogen des 20. Jahrhunderts

Series:

Lyckle de Vries

Weyerman’s collection of artists’ biographies (1729) is exceptional for three reasons. Firstly, he includes a great number of painters not mentioned elsewhere. Secondly, he does not limit his selection to good artists only; he also discusses failed painters and their abortive careers. Thirdly, he writes as an art critic who does not hesitate to pass judgments, sometimes severe, on his chosen subjects.

In the process, Weyerman provides much information on the social and economic circumstances of art production. He found that a bohemian lifestyle was pernicious to a painter’s career, and argued that artists should live and think as merchants. In addition to analyzing Weyerman’s art critical terminology and his ideas on art theory, De Vries includes translations of two full chapters along with the original Dutch.

Edited by Samantha Kelly

A Companion to Medieval Ethiopia and Eritrea introduces readers to current research on major topics in the history and cultures of the Ethiopian-Eritrean region from the seventh century to the mid-sixteenth, with insights into foundational late-antique developments where appropriate. Multiconfessional in scope, it includes in its purview both the Christian kingdom and the Islamic and local-religious societies that have attracted increasing attention in recent decades, tracing their internal features, interrelations, and imbrication in broader networks stretching from Egypt and Yemen to Europe and India. Utilizing diverse source types and methodologies, its fifteen essays offer an up-to-date overview of the subject for students and nonspecialists, and are rich in material for researchers.

Contributors are Alessandro Bausi, Claire Bosc-Tiessé, Antonella Brita, Amélie Chekroun, Marie-Laure Derat, Deresse Ayenachew, François-Xavier Fauvelle, Emmanuel Fritsch, Alessandro Gori, Habtemichael Kidane, Margaux Herman, Bertrand Hirsch, Samantha Kelly, Gianfrancesco Lusini, Denis Nosnitsin, and Anaïs Wion.

Smuggling the Renaissance

The Illicit Export of Artworks Out of Italy, 1861-1909

Series:

Joanna Smalcerz

Smuggling the Renaissance: The Illicit Export of Artworks Out of Italy, 1861-1909 explores the phenomenon of art spoliation in Italy following Unification (1861), when the international demand for Italian Renaissance artworks was at an all-time high but effective art protection legislation had not yet been passed.
Making use of rich archival material Joanna Smalcerz narrates the complex and often dramatic struggle between the lawmakers of the new Italian State, and international curators (e.g., Wilhelm Bode), collectors (e.g., Isabella Stewart Gardner) and dealers (e.g., Stefano Bardini) who continuously orchestrated illicit schemes to export abroad Italian masterpieces. At the heart of the intertwinement of the art trade, art scholarship and art protection policies the author exposes the socio-psychological dynamics of unlawful collecting.

Augustinian Art and Meditation in Renaissance Florence

The Choir Altarpieces of Santo Spirito 1480-1510

Series:

Antonia Fondaras

In The Choir Altarpieces of Santo Spirito, 1480-1510, Antonia Fondaras reunites the fifteenth-century altarpieces painted by Botticelli, Piero di Cosimo, Filippino Lippi, and other masters for the choir of the Augustinian church of Santo Spirito in Florence. Departing from a conventional focus on artist and patron, the author illuminates the engagement of the Augustinian Hermit friars with the composition and iconography of these pictures, and discusses how they were used to fashion the choir into a space suited to the friars’ institutional and spiritual ideals. Fondaras includes a close reading of the choir’s most compelling and original altarpieces, which were grounded in the writings of Augustine and provided a focal point for the friars’ sophisticated meditative practices.

Series:

Edited by Mary Hollingsworth, Miles Pattenden and Arnold Witte

A Companion to the Early Modern Cardinal is the first comprehensive overview of its subject in English or any language. Cardinals are best known as the pope’s electors, but in the centuries from 1400 to 1800 they were so much more: pastors, inquisitors, diplomats, bureaucrats, statesmen, saints; entrepreneurs and investors; patrons of the arts, of music, literature, and science. Thirty-five essays explain their social background, positions and roles in Rome and beyond, and what they meant for wider society. This volume shows the impact which those men who took up the purple had in their respective fields and how their tenure of office shaped the entangled histories of Rome and the Catholic Church from a European and global perspective.

Bild-Beispiele

Zu einer pikturalen Logik des Exemplarischen

Series:

Edited by Andreas Cremonini and Markus Klammer

Die Untersuchung von Strukturen des Exemplarischen ist in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus geisteswissenschaftlicher Forschung gerückt, doch wurde es bisher verabsäumt, die besonderen Funktionen von Bildern als Beispielen, Illustrationen und Exempla in systematischer und historischer Perspektive zu thematisieren.
Im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation steht die Frage, wie Bilder – sowohl in der Rolle von konkretenArtefakten als auch von »theoretischen Objekten« – in epistemologische, kunsttheoretische, psychoanalytische und philosophische Diskurse eingebunden sind. Die Grundannahme des Bandes lautet, dass im diskursiven Umgang mit Bildern eine Logik des Exemplarischen vorherrschend ist, welche die Allgemeinheit der Argumente an die konkrete Gegebenheit eines Anschaulichen bindet. »Logik« ist dabei in einem weiten, inklusiven Sinn zu verstehen, der die lange Tradition der Rhetorik ebenso umfasst wie Immanuel Kants Überlegungen zum reflexiven ästhetischen Urteil.

Series:

Edited by Natasha Constantinidou and Han Lamers

This volume, edited by Natasha Constantinidou and Han Lamers, investigates modes of receiving and responding to Greeks, Greece, and Greek in early modern Europe (15th-17th centuries). The book's seventeen detailed studies illuminate the reception of Greek culture (the classical, Byzantine, and even post-Byzantine traditions), the Greek language (ancient, vernacular, and 'humanist'), as well as the people claiming, or being assigned, Greek identities during this period in different geographical and cultural contexts.
Discussing subjects as diverse as, for example, Greek studies and the Reformation, artistic interchange between Greek East and Latin West, networks of communication in the Greek diaspora, and the ramifications of Greek antiquarianism, the book aims at encouraging a more concerted debate about the role of Hellenism in early modern Europe that goes beyond disciplinary boundaries, and opening ways towards a more over-arching understanding of this multifaceted cultural phenomenon.

Contributors: Aslıhan Akışık-Karakullukçu, Michele Bacci, Malika Bastin-Hammou, Peter Bell, Michail Chatzidakis, Federica Ciccolella, Calliope Dourou, Anthony Ellis, Niccolò Fattori, Maria Luisa Napolitano, Janika Päll, Luigi-Alberto Sanchi, Niketas Siniossoglou, William Stenhouse, Paola Tomè, Raf Van Rooy, and Stefan Weise.

Contesting Europe

Comparative Perspectives on Early Modern Discourses on Europe, 1400–1800

Series:

Edited by Nicholas Detering, Clementina Marsico and Isabella Walser-Bürgler

While the term ‘Europe’ was used sporadically in ancient and medieval times, it proliferated between the fifteenth and sixteenth centuries, and gained a prevalence in the seventeenth and eighteenth centuries which it did not possess before. Although studies on the history of the idea of Europe abound, much of the vast body of early modern sources has still been neglected. Assuming that discourses tend to transcend linguistic, historical and generic boundaries, this book has gathered experts from various fields of study who examine vernacular and Latin negotiations of Europe from the late fifteenth to the early eighteenth century. This multi-angled approach serves to identify similarities and differences in the discourses on Europe within their different national and cultural communities.

Contributors are Ovanes Akopyan, Volker Bauer, Piotr Chmiel, Nicolas Detering, Stefan Ehrenpreis, Niels Grüne, Peter Hanenberg, Ulrich Heinen, Ronny Kaiser, Niall Oddy, Katharina N. Piechocki, Dennis Pulina, Marion Romberg, Lucie Storchová, Isabella Walser-Bürgler, Michael Wintle, and Enrico Zucchi.

Giovanni Aurelio Augurello (1441-1524) and Renaissance Alchemy

A Critical Edition of Chrysopoeia and Other Alchemical Poems, with an Introduction, English Translation and Commentary

Series:

Matteo Soranzo

In Giovanni Aurelio Augurello (1441-1524) and Renaissance Alchemy, Matteo Soranzo offers the first in-depth study of the life and works of Augurello, Italian alchemist, poet and art connoisseur from the time of Giorgione. Analysed, annotated and translated into English for the first time, Augurello’s poetry reveals a unique blend of late medieval alchemical doctrines, Northern Italian antiquarianism and Marsilio Ficino’s Platonism, enriching conventional narratives of Renaissance humanism.

Quid est sacramentum? Volume One

Visual Representation of Sacred Mysteries in Early Modern Europe, 1400-1700’

Series:

Edited by Walter Melion, Elizabeth Carson Pastan and Lee Palmer Wandel

‘Quid est sacramentum?’ Visual Representation of Sacred Mysteries in Early Modern Europe, 1400-1700 investigates how sacred mysteries (in Latin, sacramenta or mysteria) were visualized in a wide range of media, including illustrated religious literature such as catechisms, prayerbooks, meditative treatises, and emblem books, produced in Italy, France, and the Low Countries between ca. 1500 and 1700. The contributors ask why the mysteries of faith and, in particular, sacramental mysteries were construed as amenable to processes of representation and figuration, and why the resultant images were thought capable of engaging mortal eyes, minds, and hearts. Mysteries by their very nature appeal to the spirit, rather than to sense or reason, since they operate beyond the limitations of the human faculties; and yet, the visual and literary arts served as vehicles for the dissemination of these mysteries and for prompting reflection upon them.

Contributors: David Areford, AnnMarie Micikas Bridges, Mette Birkedal Bruun, James Clifton, Anna Dlabačková, Wim François, Robert Kendrick, Aiden Kumler, Noria Litaker, Walter S. Melion, Lars Cyril Nørgaard, Elizabeth Pastan, Donna Sadler, Alexa Sand, Tanya Tiffany, Lee Palmer Wandel, Geert Warner, Bronwen Wilson, and Elliott Wise.

Fragile Images

Jews and Art in Yugoslavia, 1918-1945

Series:

Mirjam Rajner

In Fragile Images: Jews and Art in Yugoslavia, 1918-1945, Mirjam Rajner traces the lives and creativity of seven artists of Jewish origin. The artists - Moša Pijade, Daniel Kabiljo, Adolf Weiller, Bora Baruh, Daniel Ozmo, Ivan Rein and Johanna Lutzer - were characterized by multiple and changeable identities: nationalist and universalist, Zionist and Sephardic, communist and cosmopolitan.

These fluctuating identities found expression in their art, as did their wartime fate as refugees, camp inmates, partisans and survivors. A wealth of newly-discovered images, diaries and letters highlight this little-known aspect of Jewish life and art in Yugoslavia, illuminating a turbulent era that included integration into a newly-founded country, the catastrophe of the Holocaust, and renewal in its aftermath.

Peter von Danzig

The Story of a Great Caravel, 1462-1475

Series:

Beata Możejko

This study traces the chequered history of Peter von Danzig, a French caravel which was inadvertently taken over by Gdańsk (Danzig). Beata Możejko charts the fluctuating and often dramatic fortunes of the caravel, from her arrival in Gdańsk as a merchantman in 1462 to her demise near La Rochelle in 1475. The author examines the caravel’s role as a warship during the Anglo-Hanseatic conflict, and her most famous operation, when she was used by Gdańsk privateer Paul Beneke to capture a Burgundian galley with a rich cargo that included Hans Memling’s Last Judgement triptych.
Using literary and archival sources, Możejko provides a comprehensive overview and analysis of the information available about the caravel and her colourful career.

Series:

Heather McAlpine

In this book, Heather McAlpine argues that emblematic strategies play a more central role in Pre-Raphaelite poetics than has been acknowledged, and that reading Pre-Raphaelite works with an awareness of these strategies permits a new understanding of the movement’s engagements with ontology, religion, representation, and politics. The emblem is a discursive practice that promises to stabilize language in the face of doubt, making it especially interesting as a site of conflicting responses to Victorian crises of representation. Through analyses of works by the Pre-Raphaelite Brotherhood, Christina Rossetti, Dante Gabriel Rossetti, Gerard Manley Hopkins, A.C. Swinburne, and William Morris, Emblematic Strategies examines the Pre-Raphaelite movement’s common goal of conveying “truth” while highlighting differences in its adherents’ approaches to that task.

Series:

Edited by Francine Giese, Mercedes Volait and Ariane Varela Braga

The present volume offers a collection of essays that examine the mechanisms and strategies of collecting, displaying and appropriating islamic art in the nineteenth and early twentieth centuries. Many studies in this book concentrate on lesser known collections of islamic art, situated in Central and Eastern Europe that until now have received little attention from scholars. Special attention is dedicated to the figure of the Swiss collector Henri Moser Charlottenfels, whose important, still largely unstudied collection of islamic art is now being preserved at the Bernisches Historisches Museum, Switzerland.

Contributors to the volume include young researchers and established scholars from Western and Eastern Europe and beyond: Roger Nicholas Balsiger, Moya Carey, Valentina Colonna, Francine Giese, Hélène Guérin, Barbara Karl, Katrin Kaufmann, Sarah Keller, Agnieszka Kluczewska Wójcik, Inessa Kouteinikova, Axel Langer, Maria Medvedeva, Ágnes Sebestyén, Alban von Stockhausen, Ariane Varela Braga, Mercedes Volait.

Les contributions de l’ouvrage examinent le mécanisme et les stratégies relatifs à la collection, la présentation et l’appropriation des arts de l’Islam au XIXe siècle et début du XXe siècle. Elles mettent l’accent sur des collections situées en Europe centrale et orientale, lesquelles ont été peu étudiées jusqu’à présent. Une attention particulière est dédiée à la figure du collectionneur Suisse Henri Moser Charlottenfels, dont les objets se trouvent aujourd’hui au Bernisches Historisches Museum (Suisse) et qui ont été de même peu étudiés. Les textes émanent de jeunes chercheurs comme de chercheurs confirmés, basés en Europe occidentale et orientale, et au-delà.

Series:

Edited by H. Perry Chapman, Thijs Weststeijn and Dulcia Meijers

Connoisseurship – once foundational, then controversial, and currently critically reconsidered – is fundamentally about knowledge. Focusing on the distinctive history of the connoisseurship of Netherlandish art, this volume investigates early modern connoisseurship as revealed through pictorial practice, texts, and pictures featuring art lovers. An interplay between possessing and knowing about art emerges in the collecting of Chinese porcelain in the eighteenth century. With the professionalization of art criticism in the nineteenth century, Rembrandt’s art becomes a locus of scrutiny. In the twentieth century, the introduction of scientific data complicates the art historian’s expertise, whereas the case of Mondrian shows how modernist criticism and connoisseurship are intricately interwoven. Finally, persisting tensions between connoisseurship, authorship, and the market are brought to the fore.

Table of Contents
1. H. Perry Chapman, Thijs Weststeijn, Connoisseurship as knowledge. An introduction
2. E. Melanie Gifford, Pieter Bruegel’s afterlife. A visual metaphor in seventeenth-century landscape
3. Jan Blanc, Mettre des mots sur l’art. Peintres et connaisseurs dans la théorie de l’art française et néerlandaise du XVIIe siècle
4. Alexander Marr, Ingenuity and discernment in The cabinet of Cornelis van der Geest (1628)
5. Tiarna Doherty, Painting connoisseurship. Liefhebbers in the studio
6. Angela Ho, Exotic and exclusive. The Pronk porcelain as products for the connoisseur
7. Antoinette Friedenthal, John Smith’s Rembrandt research project. An art dealer establishes the first catalogue raisonné of the paintings (1836)
8. Catherine B. Scallen, Rembrandt print connoisseurship, Sir Francis Seymour Haden, and the etching revival of the nineteenth century
9. Suzanne Laemers, In de voetsporen van Max Friedländer. Een pleidooi voor het kennerschap aan de hand van het Werlaltaarstuk
10. Marek Wieczorek, Greenberg’s connoisseurship in Mondrian’s space
11. Anne-Sophie V.E. Radermecker, The market reception of ‘new connoisseurship’. The impact of recent advances in art scholarship on the selling and buying of early Flemish paintings

Armenia between Byzantium and the Orient

Celebrating the Memory of Karen Yuzbashian (1927–2009)

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourie and Alexey Ostrovsky

This volume commemorating the late Armenian scholar Karen Yuzbashyan comprises studies of mediaeval Armenian culture, including the reception of biblical and parabiblical texts, theological literature, liturgy, hagiography, manuscript studies, Church history and secular history, and Christian art and material culture. Special attention is paid to early Christian and late Jewish texts and traditions preserved in documents written in Armenian. Several contributions focus on the interactions of Armenia with other cultures both within and outside the Byzantine Commonwealth: Greek, Georgian, Syriac, Coptic, Ethiopic, and Iranian. Select contributions may serve as initial reference works for their respective topics (the catalogue of Armenian khachkars in the diaspora and the list of Armenian Catholicoi in Tzovk’).

Belebungskünste

Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800

Edited by Nicola Gess, Annette Kappeler and Agnes Hoffmann

Der Band mit Beiträgen aus Literatur-, Kultur-, Theaterwissenschaft und Philosophie widmet sich Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 und ihren Diskursen, Institutionen und gesellschaftlichen Kontexten.
Das Ideal einer lebendigen Darstellung hat um 1800 in ästhetischer Theorie und künstlerischer Praxis Konjunktur. Große Beliebtheit genießen insbesondere Präsentations- und Aufführungsformen – z.B. von Sprach- und Bildkunstwerken, aber auch von naturwissenschaftlichen Experimenten –, denen die Fähigkeit zugetraut wird, Lebendigkeit nicht nur zu reflektieren, sondern auch performativ zu erzeugen. Darauf verweist die neue Popularität von Deklamationskonzerten, Vorlesegesellschaften, Darbietungen von tableaux vivants oder von mikroskopischen und akustischen Experimenten in geselliger Runde u.v.m. In ihnen werden Prozesse der Verlebendigung als ästhetische Ereignisse erlebt, wie die Beiträge des Bandes am Beispiel von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann, Elise Bürger, Christian Gotthold Schocher, Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder, Jakob Michael Reinhold Lenz und anderen nachvollziehen.

Series:

Volume-editor Nicolas Detering, Clementina Marsico and Isabella Walser-Bürgler

Series:

Volume-editor Nicolas Detering, Clementina Marsico and Isabella Walser-Bürgler

Series:

Volume-editor Nicolas Detering, Clementina Marsico and Isabella Walser-Bürgler

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

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Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

Series:

Edited by Bernard Outtier, Cornelia B. Horn, Basil Lourié and Alexey Ostrovsky

Appropriating Damascus Rooms

Vincent Robinson, Caspar Purdon Clarke and Commercial Strategy in Victorian London

Series:

Moya Carey

Series:

Edited by Francine Giese, Mercedes Volait and Ariane Varela Braga

The Arab Room of Achille Vertunni

Islamic Art in the Streets of Rome

Series:

Valentina Colonna

Series:

Edited by Francine Giese, Mercedes Volait and Ariane Varela Braga

« De véritables merveilles d’exécution »

Les vitraux du fumoir arabe d’Henri Moser

Series:

Sarah Keller