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Künstler-Bilder

Zur produktiven Auseinandersetzung mit der schöpferischen Persönlichkeit

Series:

Edited by Hans Ester, Guillaume van Gemert and Christiaan Janssen

Bereits in der Antike entwickelte sich eine Metakunst, die die Kunst und das Künstlertum selber zum Objekt von Kunstäusserungen machte. In der Zeit der Postmoderne ist die Thematisierung realer Kunst und realer Künstlergestalten in der Kunst nicht mehr wegzudenken. Künstler-Bilder vereint zehn Aufsätze, die sich mit literarischen Werken befassen, in denen der Autor sich historischen Künstlergestalten zuwendet, um sich so in ihnen zu spiegeln. Objekt der Darstellung sind Musiker, bildende Künstler und, vor allem, Dichter. Zeitlich reicht das Spektrum von Jakob Michael Reinhold Lenz’ Umgang mit Goethe als verehrtem Vorbild im 18. bis zu Hanns-Josef Ortheils eigenwilliger Sicht aus dem späten 20. Jahrhunderts auf die römischen Abenteuer Goethes. Ihm treten Mörike und Mozart, Stefan Zweig und Balzac, Hodler und Pedretti, Bernhard und Freumbichler, Härtling und Hölderlin, Kühn und Schumann sowie Grass und Fontane, um nur einige zu nennen, an die Seite.
Nur selten ist die historische Künstlergestalt Gegenstand der Verehrung oder der Idealisierung. Vereinnahmung, Vergegenwärtigung, Problematisierung oder gar Ironisierung waren und sind in der Auseinandersetzung mit ihr nicht weniger ergiebig. Die Vielfalt der Möglichkeiten im produktiven Umgang mit historischem Schöpfertum will der vorliegende Band aufscheinen lassen.

Monika Maron in Perspective

‘Dialogische’ Einblicke in zeitgeschichtliche, intertextuelle und rezeptionsbezogene Aspekte ihres Werkes

Series:

Edited by Elke Gilson

In diesem Band werden zum ersten Mal die Ansichten von 12 Forschern zum Œuvre der Berliner Autorin Monika Maron (1941) zusammengebracht. Die Beiträge entstanden im Rahmen eines internationalen Symposiums anlässlich des 60. Geburtstages der Autorin, das Ende März 2001 an der Universität Gent stattgefunden hat. Junge wie etablierte Wissenschaftler haben Einzelanalysen und Übersichtsartikel verfasst, die zusammen das gesamte Œuvre von Flugasche bis Pawels Briefe umspannen und zugleich einen Ausblick auf die Zukunft ermöglichen. Die gemeinsame ‘dialogische’ Ausrichtung der präsentierten Einblicke äußert sich darin, dass jeweils mit eigener Akzentsetzung die Grenzen des Textes nach außen hin überschritten werden. Dabei werden nicht nur die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Text und Zeit, sondern auch die bisher viel weniger thematisierte Bedeutung anderer Texte sowie die diversen Arten der Rezeption untersucht. Methodologisch reichen die Ansätze von der traditionellen Hermeneutik über historische Fragestellungen, Diskursanalyse und Rezeptionstheorie bis hin zu Überlegungen zur Ethik der Ästhetik. Eine umfangreiche Bibliographie, in der eine möglichst umfassende Übersicht über Verbreitung und Rezeption von Marons Werken geboten wird, schließt den Band ab. Monika Maron in Perspective dokumentiert so, in den Beiträgen wie in der Bibliographie, den heutigen Stand der Forschung und liefert zudem zahlreiche Impulse zu einer weiteren Auseinandersetzung mit dem Werk.

Essays on the Song Cycle and on Defining the Field

Proceedings of the Second International Conference on Word and Music Studies at Ann Arbor, MI, 1999

Series:

Edited by Walter Bernhart and Werner Wolf

This volume assembles twelve interdisciplinary essays that were originally presented at the Second International Conference on Word and Music Studies at Ann Arbor, MI, in 1999, a conference organized by the International Association for Word and Music Studies (WMA).
The contributions to this volume focus on two centres of interest. The first deals with general issues of literature and music relations from culturalist, historical, reception-aesthetic and cognitive points of view. It covers issues such as conceptual problems in devising transdisciplinary histories of both arts, cultural functions of opera as a means of reflecting postcolonial national identity, the problem of verbalizing musical experience in nineteenth-century aesthetics and of understanding reception processes triggered by musicalized fiction.
The second centre of interest deals with a specific genre of vocal music as an obvious area of word and music interaction, namely the song cycle. As a musico-literary genre, the song cycle not only permits explorations of relations between text and music in individual songs but also raises the question if, and to what extent words and/or music contribute to creating a larger unity beyond the limits of single songs. Elucidating both of these issues with stimulating diversity the essays in this section highlight classic nineteenth- and twentieth-century song cycles by Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Richard Strauss and Benjamin Britten and also include the discussion of a modern successor of the song cycle, the concept album as part of today’s popular culture.

Schuld und Sühne? 2

Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-1961) Internationale Konferenz vom 01.-04.09.1999 in Berlin

Series:

Edited by Ursula Heukenkamp

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges liegt mehr als 50 Jahre zurück. Bis heute haben aber die Fragen, mit denen dieses katastrophale Ereignis alle Deutschen konfrontiert, nicht an Bedeutung und Aktualität verloren. Vielmehr fordert das öffentliche Gedächtnis mit jedem Generationswechsel neue Bilder von diesem Krieg. Im Rückblick auf den Zeitraum seit 1945 läßt sich ein Zyklus von Erinnern, Verstummen und erneutem Erinnern ausmachen, der bereits dreifach durchlaufen worden ist. Insofern ist der Umgang mit dem Thema in den deutschen Medien gleich nach Kriegsende auch für die Gegenwart aufschlußreich. Deutungen und Formen des Gedenkens, die heute praktiziert werden, haben selber inzwischen eine Geschichte. Mehrfach glaubte man bereits in beiden Teilen Deutschlands, daß die Schuldfrage gelöst sei und die Kriegserfahrung bewältigt. Jedesmal stellte sich heraus, daß die Deutschen
noch immer in der Schuld sind, nicht nur aus der Perspektive ihrer europäischen Nachbarn. Die Beiträge in diesem Band gehen auf den Anfang eines unabgeschlossenen Prozesses zurück. Die Befragung gilt nicht den Menschen, sondern den Medien. Gefragt wird, wie in der Literatur, in der Presse, im Fernsehen und Film in den 40er und 50er Jahren mit dem Krieg umgegangen worden ist, welche Bilder davon die Literatur, die Presse, Fernsehen, Film und Hörspiel anzubieten hatten und welche Tendenzen sich dabei in den beiden deutschen Staaten, in Österreich, Polen und Frankreich nachweisen lassen. Eine Reflexion auf die neunziger Jahre macht das Thema spannend, denn dadurch wird den Bildern vom Krieg, die im wiedervereinigten Deutschland im Umlauf sind, ihr Ort im Zyklus zugewiesen: Ein Beitrag zur wieder nötig gewordenen Orientierung.

Travellers in Time and Space / Reisende durch Zeit und Raum

The German Historical Novel / Der deutschsprachige historische Roman

Series:

Edited by Osman Durrani and Julian Preece

Series:

Edited by Graham Jackman

Unlike many writers from the former GDR, Christoph Hein's reputation and standing - and his creativity - have remained intact despite the demise of the GDR in 1989-90. Christoph Hein in Perspective brings together essays by both established and younger scholars from Britain, Germany and the USA which together cover a wide spectrum of his work, from the early writings of the 1970s to the play In Acht und Bann of 1999 and including his speeches and essays as well as all his major prose works. There is a marked emphasis in the volume on Hein's post- Wende output, with about half the contributions focusing primarily on this period. Another feature is the diversity of perspectives from which the works are examined: historical and political viewpoints are complemented by formal and comparative studies as well as by gender-based perspectives. The volume includes additionally the first published English translation of what is for many Hein's most successful work for the stage, Die wahre Geschichte des Ah Q of 1983 (‘The True Story of Ah Q'). The volume as a whole should be of interest to scholars concerned with the GDR and with contemporary German culture, to undergraduate and postgraduate students, and also the others interested in the history and culture of Germany since 1945. Six of the essays are in English and six in German.

Series:

Edited by Konrad Eisenbichler and Wim Hüsken

From the Fool to the Wildman, from the irate Reformer to the festive Masqueraders, this collection of articles offers a variety of topics, approaches, and agendas in the study of early modern European theatre. With samplings from Scandinavia, Germany, England, France, the Iberian peninsula, and even the New World, this collection also spans time, from the late fifteenth century to the present. In the process, Carnival and the carnivalesque are examined from archival, Bakhtinian, cultural, and even political points of view. The articles in this collection reveal the variety and inherent vitality of scholarship in early modern theatre. The thirteen essays have been selected from presentations made at the Eighth Triennial Congress of the Société Internationale pour l'Etude du Théâtre Médiéval held in Toronto (1995), under the auspices of the Records of Early English Drama project and Victoria University in the University of Toronto.

A Space of Anxiety

Dislocation and Abjection in Modern German-Jewish Literature

Series:

Anne Fuchs

A Space of Anxiety engages with a body of German-Jewish literature that, from the beginning of the century onwards, explores notions of identity and kinship in the context of migration, exile and persecution. The study offers an engaging analysis of how Freud, Kafka, Roth, Drach and Hilsenrath employ, to varying degrees, the travel paradigm to question those borders and boundaries that define the space between the self and the other. A Space of Anxiety argues that from Freud to Hilsenrath, German-Jewish literature emerges from an ambivalent space of enunciation which challenges the great narrative of an historical identity authenticated by an originary past. Inspired by postcolonial and psychoanalytic theories, the author shows that modern German-Jewish writers inhabit a Third Space which poses an alternative to an understanding of culture as a homogeneous tradition based on (national) unity.
By endeavouring to explore this third space in examples of modern German-Jewish literature, the volume also aims to contribute to recent efforts to rewriting literary history. In retracing the inherent ambivalence in how German-Jewish literature situates itself in cultural discourse, this study focuses on how this literature subverts received notions of identity and racial boundaries. The study is of interest to students of German literature, German-Jewish literature and Cultural Studies.