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Das vierbändige Werk „Eine Globalgeschichte der Lyrik“ rekonstruiert die Geschichte der Lyrik aus den Quellen. Es nimmt die Lyrik in allen schriftlich dokumentierten Sprachen in den Blick und erfasst einen Zeitraum von ca. 4500 Jahren. Das Werk zeigt mit wissenschaftlichen Mitteln, seit wann, wo überall, wie genau und wozu es diese Art der Sprachverwendung eigentlich gab und gibt, die wir als ‚Lyrik‘ bezeichnen. Die Globalgeschichte der Lyrik ist darüber hinaus ein Beitrag zur Epistemologie des komparatistischen Kulturvergleiches und stellt ein Modell für komparatistische globale Literaturgeschichtsschreibung dar. Gegenstand des ersten Bandes ist die Lyrik zwischen ca. 2500 v.u.Z. und ca. 1500 u.Z. – von den Anfängen im Alten Orient bis zum europäischen Mittelalter. Der zweite Band knüpft an die Untersuchung von Lyriken in unterschiedlichen Sprachräumen und Schriftkulturkreisen an und behandelt den Zeitraum zwischen ca. 1500 und ca. 1800 u. Z. Der dritte Teil der Untersuchung befasst sich mit der globalen Lyrik zwischen ca. 1800 und der Gegenwart und der zunehmenden Verflechtung der Lyriken miteinander. Der vierte Teil schließt die Globalgeschichte als Registerband ab.
Band I: Lyrik zwischen 2500 v. u. Z. und 1500 u. Z.
Author: Rüdiger Zymner
Wo finden wir die älteste Lyrik der Welt? Wann und wo haben die ersten Lyrikerinnen und Lyriker ihre Gedichte geschrieben? Was waren das für Gedichte? Und: Inwiefern war das schon Lyrik? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich der erste Teil des vierbändigen Werks „Eine Globalgeschichte der Lyrik“. Er stellt die Geschichte der Lyrik zwischen ca. 2500 vor unserer Zeit und ca. 1500 unserer Zeit dar. Dabei werden zunächst die Altorientalische Keilschriftlyrik Mesopotamiens und die Altägyptische Hieroglyphenlyrik untersucht, bevor die Altchinesische Lyrik und die Lyrik im chinesischen Schriftkulturkreis Ostasiens in den Fokus gerückt werden. Daneben steht die Geschichte der südasiatischen Sanskrit- und Tamillyriken, der Althebräischen Lyrik, der Altgriechischen Lyrik und die der Römischen Lyrik. Abschließend werden die Anfänge der arabischen, der iranischen und turksprachlichen Lyriken nachgezeichnet, bevor die lateinschriftlichen Lyriken des europäischen Mittelalters untersucht werden – die mittellateinische Lyrik und die Lyriken in den germanischen, romanischen, keltischen und slavischen Vernakularsprachen.
Ästhetik und Anthropologie des Gesichts in der spätviktorianischen Literatur
Author: Susanne Scholz
Gesichter sind soziale Medien. Wer wüsste besser, dass wir alle Schauspieler:innen unserer selbst sind, als Nutzer:innen von Instagram, Snapchat und Facebook? Am Gesicht lesen wir Identität ab und im Angesicht der anderen formen wir uns zu den Personen, die wir sind. Diese Interdependenz von Selbst und (Gesichts-)Bild hat mit der Erfindung der sozialen Medien an Dynamik gewonnen, aber sie ist nicht neu. Sie findet sich als zentrale Konfliktstellung in vielen literarischen Figuren des 19. Jahrhunderts, die sich auch heute noch großer Popularität erfreuen: Dr. Jekyll and Mr. Hyde, Dorian Gray, Dracula. „Im Angesicht“ untersucht die Gesichts-Schreibungen dieser Romane vor dem Hintergrund sozialer und wissenschaftlicher Umbrüche des 19. Jahrhunderts und besonders der Revisionen realistischen Schreibens. Die phantastischen Gesichtsverdoppelungen charakterisieren das Gesicht als Arena ästhetischer wie anthropologischer Neubestimmungen und als solche sind sie bis heute aktuell.
Poetry in Poland and China Since 1989
Author: Joanna Krenz
In Search of Singularity introduces a new “compairative” methodology that seeks to understand how the interplay of paired texts creates meaning in new, transcultural contexts. Bringing the worlds of contemporary Polish and Chinese poetry since 1989 into conversation with one another, Joanna Krenz applies the concept of singularity to draw out resonances and intersections between these two discourses and shows how they have responded to intertwined historical and political trajectories and a new reality beyond the human. Drawing on developments such as AI poetry and ecopoetry, Krenz makes the case for a fresh approach to comparative poetry studies that takes into account new forms of poetic expression and probes into alternative grammars of understanding.
The Zhou Changes, better known in the West as I Ching, is one of the masterpieces of world literature.
This book, the climax of more than forty years of research in Chinese archaeology, explores the text’s origins in the oracle-bone and milfoil divinations of Bronze Age China and how it transformed over the course of the Zhou dynasty into the first of the Chinese classics.
The book provides an in-depth survey of the theory and practice of divination to demonstrate how the hexagram and line statements of the text were produced and how they were understood at the time.
Author: Søren Frank
What is the ocean’s role in human and planetary history? How have writers, sailors, painters, scientists, historians, and philosophers from across time and space poetically envisioned the oceans and depicted human entanglements with the sea? In order to answer these questions, Søren Frank covers an impressive range of material in A Poetic History of the Oceans: Greek, Roman and Biblical texts, an Icelandic Saga, Shakespearean drama, Jens Munk’s logbook, 19th century-writers such as James Fenimore Cooper, Herman Melville, Jules Michelet, Victor Hugo, Jules Verne, Jonas Lie, and Joseph Conrad as well as their 20th and 21st century-heirs like J. G. Ballard, Jens Bjørneboe, and Siri Ranva Hjelm Jacobsen.
A Poetic History of the Oceans promotes what Frank labels an amphibian comparative literature and mobilises recent theoretical concepts and methodological developments in Blue Humanities, Blue Ecology, and New Materialism to shed new light on well-known texts and introduce readers to important, but lesser-known Scandinavian literary engagements with the sea.