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Eine Untersuchung des produktunabhängigen Werbekurzfilms
Author: Catalina Vrabie
Der Werbefilm befindet sich in einem ästhetischen Transformationsprozess, der die Grenzen zwischen Werbung und Kunst stärker als je zuvor in Frage stellt. Angetrieben durch die Digitalisierung, spitzt sich dabei auch der Kampf um die Aufmerksamkeit der Rezipienten zu. Mit den produktunabhängigen Werbekurzfilmen reagiert die Werbung hierauf mit einer neuen Art narrativer Spots, die sich den Grundsätzen der Werbung widersetzt und sich in ihrer Ästhetik verstärkt dem Kurzfilm zuwendet. Dabei ist die Erzählung, ebenso wie die emotionalen Stimuli, die sie vermittelt, losgelöst vom Werbeobjekt und zeigt unverfälscht auf, welche Werte, Normen, Wünsche und Probleme in der rezipierenden Gesellschaft vorherrschen. Die Untersuchung verdeutlicht, dass der produktunabhängige Werbekurzfilm folglich nicht allein auf der Ebene der Werbung interpretiert werden darf, sondern auch als Filmgattung verstanden werden muss.
Die Reihe ist abgeschlossen.
Fatih Akın zählt zu den wichtigsten Regisseuren des deutschen Gegenwartskinos. Seine Filme sind international preisgekrönt und genießen die Gunst nicht nur der Kritik, sondern auch des Publikums. Auch die Filmwissenschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren dem Werk Akıns zugewandt, von einer systematischen Erschließung des Gesamtwerks kann bisher allerdings keine Rede sein. Der vorliegende Sammelband schafft hier Abhilfe, indem er das OEuvre erstmals in seiner Gesamtheit aufarbeitet: Die Anthologie erschließt die Regiearbeiten Fatih Akıns genreübergreifend vom Frühwerk bis zum jüngsten Film. Ziel ist es, der filmwissenschaftlichen Diskussion neue Impulse zu geben, die Vermittlung von Akıns Werk in Universität und Schule zu erleichtern und eine Einführung in die Arbeit des Regisseurs zu bieten.
Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Film, Fernsehen und digitalen Medien
Volume Editors: Andrea Bartl, Corina Erk, and Jörn Glasenapp
Der Band beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Literatur, Film, Fernsehen und digitalen Medien, die im Ganzen ein Signum unserer Gegenwart und ihrer Medien bilden.
Diese Schnittstellen führen zu interessanten künstlerischen Neuauslotungen der jeweiligen medialen Bedingungen wie der unter anderem genrebezogen tradierten Inhalte und prägen unsere von Medientransfer und Intermedialität bestimmte Jetzt-Zeit grundlegend. In den vergangenen Jahren finden an den sich berührenden Rändern dieser medialen Felder zudem besonders kreative Experimente und Innovationen statt. Konkret geht es um jene drei Schnittstellen Literatur/Film, Literatur/TV und Literatur/Digitale Medien (Internet, Online Games, Social Media, etc.).
Zu den Filmen der Marguerite Duras
Series:  Film Denken
Author: Edith Futscher
Die Filme Marguerite Duras’ sind eigentümlich verstörend – karg in der Bildsprache, mitunter beharrlich in der Artikulationsweise. Ihre ästhetischen Antworten auf soziale und politische Fragen des 20. Jahrhunderts sind heillos.
“Was restlos übrigbleibt” ist eine umfassende Werkmonografie, die dieser Verzahnung Rechnung trägt. In Kontakt mit Fragmenten von Maurice Blanchot wird in deskriptiven Analysen das dichte Geflecht an Filmen und literarischen Texten vorgestellt. Es wird hinsichtlich der Möglichkeiten diskutiert, mit Stille, Leere, Langsamkeit, mit dem Einsatz von Barrieren, Klüften oder Entfärbung von Dingen zu sprechen, die sich nicht zeigen oder zeigen lassen, die wir dennoch sehen können. Mit weitgehend neutralen Bildern, Bildern, die weder hervorstechen noch zuordenbar sein wollen, gelang es Duras, sowohl Übersehenes in den Blick zu rücken als auch extreme Erfahrung zu thematisieren.
Update!
Open Access
Film- und Mediengeschichte im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit
Nie schien der Zugriff auf Filmgeschichte leichter als heute: Mit wenigen Klicks kann man »Klassiker« anschauen, sie kopieren und teilen – noch dazu digital remastered, »schöner als je zuvor«! In der jüngeren Medienkultur werden ehemals analoge Filme digitalisiert und durchlaufen ständige Transformationen, um in neuen Medienumgebungen sichtbar zu bleiben.
Die Studie widmet sich den grundsätzlichen Fragen, in welcher Form die vermeintlich allgegenwärtig verfügbaren Bewegtbilder aus der Filmgeschichte überhaupt in die Zirkulation der digitalen Kultur gelangen und welche ästhetischen, theoretischen, soziokulturellen wie historiografischen Konsequenzen sich daraus ergeben.


Territoriality, Ideology and Creative Identity in Literature and Film
Volume Editors: Brigitte le Juez and Bill Richardson
Spaces of Longing and Belonging offers the reader theoretical and interpretative studies of spatiality centered on a variety of literary and cultural contexts. It brings new and complementary insights to bear on creative uses of spatiality in artistic texts and generally into the field of spatiality as a cultural phenomenon, especially, although not exclusively, in terms of literary space. Ranging over questions of aesthetics, politics, sociohistorical concerns, issues of postcoloniality, transculturality, ecology and features of interpersonal spaces, among others, the essays provide a considerable collection of innovative pieces of scholarship on important questions relating to literary spatiality generally, as well as detailed analyses of particular works and authors. The volume includes ground-breaking theoretical investigations of crucial dimensions of spatiality in a context of increased global awareness.
Volume Editors: Alexander Graf and Dietrich Scheunemann
This volume on avant-garde film has emerged as part of a wider reassessment of 20th century avant-garde art, literature and film carried out in the framework of a research project at the University of Edinburgh. It paves the way for a fresh assessment of avant-garde film and develops its theory as an integral part of a newly defined conception of the avant-garde as a whole, by closing the gap between theoretical approaches towards the avant-garde as defined on the basis of art and literature on the one hand and avant-garde cinema on the other. It gathers contributions by the most esteemed scholars in the field of avant-garde studies relating to the “classical” avant-garde cinema of the 1920s, to new trends emerging in the 1950s and 1960s and to the impact that innovative technologies have recently had on the further development of avant-garde and experimental film. The contributions reflect the broad range of different moving-image media that make up what we refer to today simply as “film”, at the same time as reconsidering the applicability of the label “avant-garde”, to offer a comprehensive and updated framework that will prove invaluable to scholars of both Moving Image Studies and Art History disciplines.