Instinktautor mit hoher Erfolgsquote. Die Arbeitswelt Walter Vollmers ist von Klischees geprägt

In: Leben in der Arbeitslandschaft
Author:
Walter Gödden
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Walter Vollmer (1903–1965), um den es hier geht,1 war ein Massenautor seiner Zeit. Seine Texte trafen mitten ins Herz seiner Leser: Ein Populist, jemand, den man auf den Schild hob, wenn es um das Thema Ruhrgebiet und Westfalen ging. In dieser Hinsicht war er ein Phänomen, das man nicht ignorieren sollte.

Liest man in Vollmers Werken, stellt man sich unweigerlich die Frage: Was ist das eigentlich für ein literarisches Ich, das da spricht? Das mag methodisch irrelevant sein; die Frage stellt sich dem Leser dennoch. Denn Vollmers Werke sind so heterogen, dass man kein auch nur halbwegs genaues Bild von diesem Autor gewinnen kann. Vollmer erscheint geradezu als ein Prototyp des Wendehalses: Er lieferte nach Bedarf und Auftrag.

Ein vergleichbarer Autor war sein Zeitgenosse Josef Winckler (1881–1966): Erst Industrie-, dann Kriegs-, dann Heimatdichter – auch er ein Literaturpropagandist, mal für die eine, mal für die andere Seite. Dass er sich nach 1945 gar als Pazifist und unbescholtene Persönlichkeit präsentierte, passt ins Bild.

Auch Vollmer war in der Nachkriegszeit bald wieder rehabilitiert, obwohl er intensiv an der NS-Zeitschrift Heimat und Reich mitgeschrieben hatte, bei zahlreichen Veranstaltungen in Erscheinung getreten war und noch 1941 ein literarisches Kriegsbekenntnis ablegte.2 Auch er konnte wieder publizieren und wurde sogar – aus heutiger Perspektive völlig unverständlich, weil in qualitativer Hinsicht ohne jede Rechtfertigung – 1955 mit dem Annette von Droste-Hülshoff-Preis ausgezeichnet, der höchsten Ehrung für einen westfälischen Autor, eine westfälische Autorin.

Vollmers Werk ist umfangreich. Neben 22 selbständigen Titeln ist eine Vielzahl von Beiträgen zu nennen, die er meist für regionale Sammelbände verfasste. Als Journalist, der Vollmer auch war, nutzte er jede Gelegenheit, seinen Namen im Gespräch zu halten. Und das nicht zurückhaltend, sondern mit lauter, selbstbewusster Stimme. Seine regelrechte Publikationswut mutet dem heutigen Leser viel zu. Bei einem Autor, den man – was ästhetische Maßstäbe anbelangt – heute wahrlich nicht mehr kennen muss.

Was Vollmer jedoch interessant macht, ist, wie erwähnt, seine Wirkung. Er zählte in den 1930er und 1940er Jahren zu den meistgelesenen Autoren Westfalens mit einer Gesamtauflage von geschätzten 500.000 Exemplaren. Er war ein prägendes Gesicht der westfälischen Literaturszene, machte landauf, landab Lesungen und drängte sich gern ins Scheinwerferlicht.

Bereitwillig ließ er sich auf die NS-Bewegung ein, die ihn hofierte, die um ihn warb und ihn weiter aufbaute. Vollmer kam die besondere Aufgabe zu, das als dreckiger Moloch verschriene Ruhrgebiet zu einem idealistischen Ort ehrlicher, bodenständiger Arbeit zu verklären. Vollmer willigte ein, war ganz in seinem Element.

Hier sind wiederum seine Beiträge in der NS-Zeitschrift Heimat und Reich. Monatshefte für westfälisches Volkstum (1934–1943) zu nennen, dem damals führenden Kulturorgan Westfalens.3 Vollmer trat dort unter anderem als eifriger Rezensent in Erscheinung, als höchst einseitiger Kunstrichter, der seine eigene Anschauung speziell vom Heimatroman zum allgemeingültigen Maßstab erhob.

Es ist offenkundig: Hier wird gar nicht erst der Versuch unternommen, einen Autor zu rehabilitieren, gar reinzuwaschen – Vollmer muss als das angesehen werden, was er war: Ein Mainstream- und Instinktautor, ein gelenkiger Formulierer und Fabulierer, sicherlich auch so etwas wie ein Naturtalent, dem die Texte zuflogen und aus der Feder flossen. Jemand, der, so scheint es, mühelos unterschiedlichste Schreibfacetten und Genres bediente – bis er seine Erfolgsgattung fand, den sentimental-kitschigen Heimatroman über das Ruhrrevier.

Und der Mensch Vollmer? Auch hier überwiegt das Disparate. Der Autor fand nur schwer seinen Lebens- und Berufsweg. Er wurde 1903 als Sohn eines Rektors in Westrich bei Dortmund und nicht – wie er an anderer Stelle angibt4 – in Soest geboren, arbeitete nach dem Abitur auf dem Bau, dann unter Tage, brach erst das Studium der Bergbauwissenschaft ab, dann das der Germanistik, dann das der evangelischen Theologie. Er verdingte sich als Lokaljournalist und Rundfunkdramaturg, bis er, schon in der Nazi-Zeit, erfolgreich die freie Schriftstellerlaufbahn ergriff, die er unter anderem durch eine Pseudo-Anstellung in der Dortmunder Stadt- und Landesbibliothek absichern konnte, die ihm von NS-Seite verschafft worden war, ohne dass er dort regelmäßige Dienstverpflichtungen wahrnehmen musste.

Die Zeit unter Tage macht in dieser Vita eine Zeitspanne von vier Jahren aus, was aus Vollmer freilich noch keinen Arbeiterschriftsteller macht. Für Renate von Heydebrand waren für jene Periode vor allem taktische Gründe ausschlaggebend. Vollmer sei, so von Heydebrand, »kein ›echter‹ Arbeiter, der ein Leben voller Drangsal vor sich hat, sondern ein werdender Beamter und Schriftsteller«.5 Dass er nie als ›wirklicher‹ Arbeiterdichter angesehen und als solcher von seinen ›Zunftgenossen‹ akzeptiert wurde, zeigt Walter Köppings 544-seitige, großformatige Anthologie 100 Jahre Bergarbeiter-Dichtung aus dem Jahre 1982.6 Dort ist Vollmer unter Hunderten von Texten nur mit einem einzigen Beitrag, dem Gedicht Nächtlicher Spuk, vertreten. Vollmer blieb ein Außenseiter des Genres. Er sprang, wenn man das so salopp formulieren darf, auf einen Zug auf, erkannte erfolgreich eine Marktlücke – dann verschwand er, ohne nennenswerte Spuren zu hinterlassen, wieder von der Bildfläche.

Unter solchen Vorzeichen muten seine Heimatschwüre und Bekenntnisse geradezu perfide an. Vollmer entzog sich dem Ruhrgebiet mehr, als dass er sich mit ihm solidarisierte. Seine Dichterklause schlug er weitab vom Industrierevier im Emsland auf, eine Zeit, die er als die »schönsten Jahre meines Lebens« bezeichnete.7 Erst als ihn die Stadt Dortmund über die Stadt- und Landesbibliothek mit einem Ehrensold ausstattete, kehrte er »dankbar«8 nach Dortmund zurück und übte, wie erwähnt, von 1937 bis 1941 pro forma eine Tätigkeit im Bibliotheksdienst aus. Er wohnte allerdings ab 1938 in Holzwickede, also eher am Rande des Reviers.

Vollmer war gerade 23 Jahre alt, als er 1926 sein erstes selbständiges Buch, Das Rufen im Schacht, veröffentlichte. Das Werk ist ganz von einem expressiv-bekennerischen Ton geprägt. Das »Notbuch«, wie es im Untertitel heißt, ist eine grimmige Heroisierung der Welt der Kumpel und ihrer Manneskraft: »Meine Arme sind mein einziges Kapital, und die sind gesund. Meine und ihre Heimat ist die ganze weite Welt.«9

Bergleute sind, wie wir erfahren, rohe, ungeschliffene, aber aufrichtige Gesellen, deren Tun in Gottes Hand liege. Die Grube ist ihre Bestimmung und ihr Schicksal. Die Bergwelt wird mythisch verklärt, die Arbeit zum Gebet überhöht. Sprachlich findet dies in einer weihevollen Diktion ihren Ausdruck, die oft in ein emphatisch-ergriffenes Stammeln einmündet. Das lyrische Ich solidarisiert sich mit der Welt der Bergarbeiter, wie im Gedicht Glaube:

Wir sind die Träger unseres Volkes,
Wir sind die Quellen seiner Kraft,
Wir sind das Feuer, das in Nächten
Um seinetwillen Leben schafft.
Wir sind die Hoffnung unseres Volkes,
Sein Glaube und die Zuversicht,
Wir sind der Amboß allerwege,
Und ohne den ist Deutschland nicht!10

Das Gedicht wurde neun Jahre später – im Zusammenhang mit Vollmers Roman Die Schenke zur ewigen Liebe (1935) – in gänzlich andere, nämlich nationale Zusammenhänge gerückt, ließ sich also problemlos aus der bergmännischen Sphäre herauslösen.

1933 folgte mit Die Ziege Sonja Vollmers erster westfälischer Heimatroman, Untertitel: »Ein fröhlicher Roman aus der Randwelt des Ruhrgebiets«. Er ist von merkwürdigen Gestalten bevölkert, zwielichtigen, verschlagenen Charakteren, die listig und teils hinterhältig, nie jedoch vollständig boshaft, auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Das mit grotesken Zügen ausgestattete Werk erwies sich als zu disparat für eine ›einfache‹ Leserschaft, an die es adressiert war. Um erfolgreich zu sein, musste die Botschaft eindimensionaler daherkommen, so etwa zwei Jahre später im Roman Die Schenke zur ewigen Liebe (1935). Im Mittelpunkt steht dort der »Teufelskerl« Wilm Klaas. Er ist stark wie ein Bär und hat das Herz am rechten Fleck. Ein Tat- und ›Herren‹-Mensch wie er, jemand aus echtem Schrot und Korn, lässt sich nicht reinreden. Er weiß, was zu tun ist, und gibt sich seine Gesetze selbst. Für ihn heißt es: Ärmel aufkrempeln, zupacken, aufbauen. Und auch schon mal die Fäuste gebrauchen, wenn es darum geht, Tierquäler in die Schranken zu weisen. Er ist ein echter Kumpeltyp, der manchmal mächtig einen über den Durst trinkt, Zigarren raucht und singend und johlend übers Land zieht, wenn ihm das Herz danach ist.

Einer wie er hat auch Erfolg bei Frauen. Die schöne blonde Dörte schenkt ihm gleich ihr Herz und schon bald ist von Heirat die Rede. Doch Wilm stammt aus einer Bergarbeiterfamilie und da fehlt es an allen Ecken und Kanten. Dörtes Vater kennt jedoch einen Schlosskastellan, der streckt das Geld zum Kauf eines heruntergewirtschafteten Gasthofes vor. Wilm und seine Kameraden, ebenfalls echte Haudegen, packen an, als gäbe es kein Morgen. Mit einem »anständigen« Korn und ein paar »richtigen« Flaschen Bier im Bauch verwandeln sie die heruntergekommene Kneipe im Handumdrehen in ein Schmuckstück. Ach, wie einfach das Leben doch sein kann, wenn einem das Glück hold ist!

Die Schenke zur ewigen Liebe war fast zwei Jahrzehnte lang ein Erfolgsbuch, mehrfach ausgezeichnet und mit einer Auflage, die in die Hunderttausende ging. In Ausleihverzeichnissen westfälischer Bibliotheken rangierte der Titel an vorderer Stelle.11 Während des Zweiten Weltkriegs diente der Stoff als Vorlage für eine Schauspielfassung von Heinrich George am Berliner Schillertheater (1942) sowie für einen Spielfilm, der allerdings als letzte Ufa-Produktion 1944/45 nicht mehr realisiert wurde.12

Der Roman spielt vor der »magischen« Kulisse der Ruhrstädte. »Die Zechen sollen gepriesen werden«, wird gebetsmühlenhaft wiederholt. Die Fördertürme, die wie »winkende Fahnen« in der glasklaren Luft liegen, sind dem Kumpel Mahnmale seines Schicksals, seiner Ehre, seines Mythos. Schwärmerisch-metaphorisch wird die Schönheit der Industrielandschaft besungen: »Die Zechen haben am Horizont ihre Lichter angesteckt. Knallroten Standarten gleich schlagen die Kokereifeuer in den Himmel, darüber winken weiße Wolken aus den Kühltürmen wie silberne Berge, die das Heimweh wachrufen.«13 Dieser Glanz sei einzigartig und unverwechselbar.

Bergmannsleben ist, so erfahren wir, eine Berufung. Und: »Bei uns alten Bergmannsfamilien herrscht Ordnung.« Auf dem Pütt blickt man in, wie es heißt, verwitterte, kantige »Westfalengesichter«, die zu ehrlichen Gemütern gehören. Über Wilm heißt es an einer Stelle, dass sein »hartes Kohlengräbergesicht leuchtet, als sei es von lauter Licht umflossen«.14

Das Leben am Berg schweißt zusammen – auch das ist nicht neu bei Vollmer. Hier gelten Tradition und Kameradschaft noch etwas, hier steht man in schweren Zeiten füreinander ein. Solchen Werten soll hier nicht die Berechtigung abgesprochen werde – bei Vollmer gerinnen sie allerdings zum Klischee, werden über die Maßen strapaziert.

Das Arbeiterleben hat mit dem Elementaren zu tun und auch mit den Elementargeistern, die tief im Stollen ihr Unwesen treiben. Wer einmal im Ruhrland gelebt habe, komme von dieser Gegend nicht mehr los, lässt uns der Autor wissen. Von der Hochzeitsreise, die Wilm und Dörte an die Nordsee führen soll, kehren sie auf halber Strecke zurück, weil sie merken, dass ihr Zuhause woanders ist.

Walter Vollmer ließ der Schenke zur ewigen Liebe rasch weitere Romane und Erzählungen folgen, die jedoch nicht an deren Erfolg anknüpfen konnten. Im vorliegenden Zusammenhang ist wegen seines Schauplatzes lediglich noch der Roman Die Pöttersleute (1940) von Interesse.15 Er handelt von dem Bergarbeiter Karl Pötter, einem echten Mannsbild. Der Charismatiker und »Frauenbetörer« will die Bergschule besuchen und Steiger werden – was ihm im Laufe des Romans auch gelingt. Eine Zeitlang ist er dem blonden »Friesenkind« Grete zugetan, die aber nicht nur ihm, sondern auch seinem schwärmerischen Bruder Herm den Kopf verdreht, dann aber, um gesellschaftlich abgesichert zu sein, dem gerissenen Händler Krukehle das Jawort gibt. Da schenkt Karl sein Herz doch lieber Hanne, einem »artigen« Mädchen, das alle nur das »Kälbchen« nennen, das bei den Pötters den Haushalt führt und nebenbei in der Bergmannsschenke aushilft.

Die Rahmenhandlung des Romans zeigt, dass sich die Zeiten im Ruhrgebiet geändert haben. Das alte Kötterhäuschen, das sich die Familie Pötter liebevoll zurechtgemacht hat, muss einer neuen Zechensiedlung weichen. »Es wollen doch alle leben«, muss sich Mutter Pötter von einem Bauführer aufklären lassen.

Die »verdorbenen« Städte geben, wie so oft bei Vollmer, ein Negativbild ab. Vor allem dort hat ein egoistischer, raffgieriger Kaufmannsgeist Einzug gehalten, der dazu führt, dass das hehre Sozialethos der »wackeren« Bergleute verloren zu gehen droht. Die Familie Pötter ist jedoch noch aus gutem alten Holz geschnitzt. Sie hält an bewährten Werten fest. Es fehlt im Roman erneut nicht an typischen Vollmer’schen Zutaten: Ahnungen, Weissagungen und Gespensterglaube, die klassische Schwarz-Weiß-Charakterisierung von Personen.

Die Blonden sind wie immer die Guten, während der »dunkle« Oberschlesier Jablonska sich bei der Arbeit als »schlapper Hund« erweist und nicht mit der deutschen Sprache klarkommt.16 Jablonska entsagt dem Bergmannsberuf und wird ein großtuerischer Zigarrenverkäufer. Er ist kein Aushängeschild für den ehrbaren Stand des Kumpels, dem seine Arbeit über alles geht.

Dem Thema Bergbau bzw. Ruhrgebiet blieb Vollmer auch in seinen märchenhaften, humoristischen Romanen treu, so etwa in seinen beiden 1950 erschienenen Werken Johannisfest auf Siebenplaneten und Weltreise zur Fröhlichen Morgensonne. Dort stehen koboldartige Berggeister im Mittelpunkt, sogenannte Nickel, die die Bergleute necken und für manche Verwirrung sorgen.

Soweit der für diesen Kontext relevante –und notwendigerweise kurze – Überblick über Vollmers Romanwerk.

Daneben gibt es, wie erwähnt, einen ganz anderen Vollmer: den Essayisten und Propagandisten, der mit seiner Weltanschauung hausieren ging. 1935 beteiligte er sich mit Das Land an der Ruhr an der populären Reihe »Westfalen-Bücher«, die von Josef Bergenthal, gemeinsam mit dem Westfälischen Heimatbund und weiteren regionalen Institutionen, herausgegeben wurde.17 In dem schmalen, reich bebilderten Band bedient er sich eines anderen, eher sachlich-nüchterneren Vokabulars. Erneut betont er die Besonderheiten des »verqualmten Kohlenlandes«, die der Zugereiste nicht auf den ersten Blick erkennen könne, den Einheimischen aber »im Blut liegen«.18 Rational seien solche Charakteristika nicht zu erfassen, ebenso wenig wie das »echt westfälische Volkstum«, das »in sehr großen Bezirken lebendig geblieben« sei.19

Mit scharfen Worten rügt Vollmer diejenigen, die allzu schnell den Stab über diese einzigartige Landschaft brechen. Er selbst sieht seine Aufgabe darin, die verkannten Seiten der Kohlenregion weithin sichtbar zu machen. Dabei spart er – allerdings sehr zurückhaltend – soziale Probleme nicht aus. Diese resultieren, so Vollmer, aus dem »fremden Zuzug« von Arbeitern aus dem Osten und Südosten. Das Unternehmertum um 1900 könne nicht vom Vorwurf freigesprochen werden, die immer stärker drängende soziale Frage vernachlässigt zu haben. Anton Gerdes lobte 1935 in seiner Rezension, dass Vollmers Darstellung »jedem westfälischen Heimatfreunde und allen deutschen Volksgenossen das Land an der Ruhr in ganz neuer Sicht gezeigt« werde: »Wie keiner der vielen, die das Industriegebiet literarisch verwertet haben, ist Walter Vollmer hier ›zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt‹.«20

Im Kapitel »Einfahrt zur fünften Sohle« aus Das Land an der Ruhr berichtet Vollmer zwar über das Arbeitsleben unter Tage; es drängt ihn aber auch hier ins Abenteuerliche, sodass der Arbeitsprozess letztlich nicht mehr als Staffage ist: »Wir haben an der Hängebank den Korb bestiegen, am ›Füllort‹ der fünften Sohle stoppt er, die Fallgitter rasseln, eine hell erleuchtete Märchenwelt tut sich uns auf.«21 Usw. usf. Der zur Ausschmückung neigende Romanautor wollte sich einmal mehr nicht verleugnen.

Ebenfalls 1935 war es Vollmer vergönnt, in der erwähnten NS-Kulturzeitschrift Heimat und Reich die populäre Reihe »Was bedeutet mir Westfalen?« zu eröffnen. Sein Beitrag ist eine Hymne auf das Ruhrgebiet und Westfalen. Es sei der »Herrgott« selbst gewesen, der Vollmers Vorfahren zu Bergleuten an der Ruhr gemacht habe. Er habe dafür gesorgt, dass das Schicksal des Autors in die »Obhut der Fördertürme und Hochöfen« gestellt worden sei.22 Als Westfale geboren zu sein, sei eine aus »innere[r] Haltung« resultierende Berufung. Die Vielschichtigkeit der westfälischen Landschaften werde durch eine »Einheit des Blutes«, die »uns alle umschließt«, zusammengehalten.23 Und mit politischer Implikation: Es sei eine »hohe Verpflichtung«, »Führers Wille« zu folgen und ein »bodenständiges, großes Volk zu schaffen«.24 »Ich setze meine Ehre darin, Westfale zu sein und mit mehr Begeisterung vom Donnern unserer Maschinen, vom Dengeln unserer Sensen und von den Kümmernissen und Freuden unserer Landsleute zu reden als vom Sonnenuntergang auf Insulinde.«25

Markige Worte wie diese brachten den ›literarischen Anwalt‹ des Ruhrgebiets 1937 für den damals zum zweiten Mal vergebenen westfälischen Literaturpreis ins Gespräch.26 Die vorschlagsberechtigte Jury sprach sich für ihn aus. NS-Landeshauptmann Karl-Friedrich Kolbow, dem die letztendliche Entscheidung oblag, entschied sich jedoch für Maria Kahle. Gegen Vollmer spräche – so Kolbow – eine »fehlende kämpferische Einstellung und die allgemeine Grundhaltung und Lebenshärte, die ein Dichter heute haben müsse«.27

In einem weiteren Heimat und Reich-Beitrag, diesmal aus dem Jahr 1939, versucht Vollmer erneut eine programmatische Wesensbestimmung und Aufwertung des Menschen an der Ruhr. Es sei ein Schicksal, in jene Region hineingeboren zu sein. Aber auch ein Glück, den »Ehrentitel eines Arbeiters« tragen zu dürfen.28 Auch hier folgt Stereotyp auf Stereotyp.

Vollmer versucht den schwierigen Spagat hinzubekommen, die heterogene Bevölkerungsstruktur des Ruhrgebiets mit einem halbwegs homogenen Heimatbegriff in Einklang zu bringen. Diesbezüglich rekurriert er auf die Wesenszüge des »Ruhrlandmenschen«, die er gegen die niederen »Proletarier« scharf abgrenzt.29 Auch wenn die »landsmännische Zusammensetzung« im Ruhrgebiet sehr unterschiedlich sei, wiesen »Rasse und Volkstum der Ruhrarbeiterschaft« westfälische Tugenden wie Fleiß, Pflichtbewusstsein, Demut, Bescheidenheit, Häuslichkeit, Familiensinn, Ehrgeiz, Treue, Humor und Innigkeit in besonderem Maße auf. Von daher dürfe man dem »Reviermenschen« keine »Beziehungslosigkeit zu den Fragen des Volkstums, der Heimat oder der kulturellen Regsamkeit« vorwerfen.30

Der Ruhrarbeiter habe sogar ein »viel tieferes Heimatbewußtsein, als man ihm oft zugesteht, denn es ist ein alter Irrtum, zu glauben, nur die Landschaft sei die Heimat, nicht aber die schicksalsgleiche, große Gemeinschaft der Menschen«.31 Für den Kontrast sorgen erneut seelenlose Mietskasernen. Vollmer propagiert das Ideal eines friedfertigen Arbeiters, der auf seiner kleinen Scholle stille Häuslichkeit pflegt.

Die nachfolgenden Beiträge Vollmers zum Thema Arbeit/Ruhrgebiet stammen bereits aus den 1950er Jahren. Der früheste findet sich im Saarbrücker Bergmannskalender von 1951 und ist mit Der Fördermaschinist überschrieben.32 Solche Maschinisten seien »bisweilen eigene Käuze«, weiß Vollmer. »Das kommt, weil sie verpflichtet sind, jahraus, jahrein ein einsames Leben hinter ihrer Maschine zu führen. Und daher kommt es, daß sie oft einsilbig und nachdenklich werden und sogar auf die Dauer anfangen, sich mit ihrer Maschine zu unterhalten.«33 Es folgt eine detaillierte Schilderung der Arbeitsabläufe – das Bedienen der »Riesenmaschine«, die täglich fast zweitausend Menschen unter Tage befördere.

War Vollmers Porträt eines Industriearbeiters damals noch zeitgemäß? Dies darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. In anderen Texten aus jenen Jahren betont Vollmer das genaue Gegenteil: Das Tempo der modernen Arbeitswelt habe alle Traditionen und Arbeitsabläufe grundlegend verändert und ›entromantisiert‹. Zehn Jahre später zeigten Texte der »Dortmunder Gruppe 61« und – noch deutlich mehr – ab 1970 des »Werkkreises Literatur der Arbeitswelt« ganz andere, realistische Porträts von den Menschen hinter den Maschinen.

Schöne, alte Bergmannssprache ist ein vergleichsweise harmloser Text Vollmers, der sich mit der eigentümlichen und gelegentlich urigen Sprache der bergmännischen Arbeitswelt beschäftigt.34

In An Ruhr und Niederrhein entfaltet Vollmer zunächst ein historisch orientiertes Landschaftspanorama, bevor er zur »Schilderung der Revierwelt« überleitet und einmal mehr den Menschenschlag an der Ruhr feiert:35 »[W]enn eine Landschaft der Welt nicht ohne lebendige Menschen denkbar ist, dann ist es diese. Nirgendwo in Deutschland dürften Werk und Menschen unlösbarer miteinander verbunden sein als hier im Westen.«36 Was er in einem früheren Beitrag noch als Positivum herausgestellt hatte – das Ruhrgebiet als Sammelbecken unterschiedlichster Ethnien – ist nun, im Jahr 1952, negativ konnotiert:

Dann aber rief die wachsende Industrie nach Menschen. Hessen waren die ersten, Schlesier, Schwaben, Thüringer und Ostpreußen folgten, das Ruhrland nahm sie alle auf und stieß das allzu Leichte, das Minderwertige bald ab. Später kamen Italiener, die aber wie die Polen niemals seßhaft wurden und neben den Bauunternehmern hatten die Gastwirte alle Hände voll zu tun.37

Vermutlich unbedacht verfällt Vollmer hier in chauvinistische Denkstrukturen, die viel mit der Rassentheorie des »Dritten Reiches« zu tun haben.

In Das Revier ist meine Heimat von 1953, einem weiteren Text aus diesem Spektrum, raunt es gewaltig. Es ist von der »Innerlichkeit des Lebens an der Ruhr« die Rede und vom »geheimnisvolle[n] und sehr seltsame[n] Zug des Herzens«, vom Bekenntnis zu einem Land, das dem Autor »Heimat und Schicksal« geworden sei – auch das kennen wir nun schon zur Genüge.38

Ganz ähnliche Töne klingen im Zuspruch an einen jüngeren Kameraden von 1953 an. Es handelt sich um einen Rollentext, in dem ein Bergmann einem anderen erläutert, wieso er nach einiger Zeit mit »Sehnsucht nach diesem dreimal verfluchten, herrlichen Kohlberg« in das »Land der tausend Feuer« zurückgekehrt sei:

Aber du kannst mir glauben, daß die polternden Förderwagen durch meine Träume gefahren sind, daß mich der Signalhammer an der Hängebank viele Male wachrief, irgendwo draußen in der Ferne. Du mußt es mir glauben, daß mich das Heimweh nach unserem Revier oft überfallen hat. Es gibt Menschen, die keine Schicksals- oder Erlebnisgemeinschaft mit ihrem Werk, mit ihrer Arbeitswelt und den Menschen haben. Diese Menschen haben nirgendwo eine Heimat. Sie gehen uns nichts an, und die Heimat verliert vielleicht nicht viel an ihnen.39

In Der Mensch im Revier, ebenfalls aus dem Jahr 1953, redet Vollmer dem modernen Zeitgenossen ins Gewissen, bei allem technischen Fortschritt die Basis, das Heimatliche, nicht zu vernachlässigen. »[D]en Kulturverantwortlichen, kann nicht eindringlich genug geraten werden: Kümmert euch um die Menschen!«40 Er rät zu einer Besinnung auf »musische Liebhaberei« und Heimat als »erstrebenswerte[n] Zustand der Seele«.

Schließlich Vollmers Beitrag Im Kohlenland, 1957 in der Zeitschrift Westfalenspiegel erschienen. Diesmal bedauert der Autor einen künstlerischen Werteverfall: In modernen Zeiten sei die Ader der Dichter versiegt und damit die Aufgabe von Kunst, »geistige Aussagen« zu formulieren, obsolet geworden: »Unsere begeisterungsfähigen, streitbaren Väter hätten heute ein wirtschaftswunderliches Lied gesungen, vielleicht aber auch Satiren geschrieben, die Enkel schweigen. Sie verstehen diese Sprache nicht mehr, und keiner zürnt ihnen deswegen.«41

Es fehle nicht an kulturellen Bemühungen, doch diese blieben folgenlos. Das resignative Fazit Vollmers lautet: »Wir sind standpunktlos geworden. Gleichgültig, anderweitig beschäftigt oder gedankenmüde Konsumenten bei Neonlicht und Lärmtrubel, was nun eben modernes Fellachentum wäre.«42 Die überraschende Conclusio: »Heimat zu deklarieren, bleibe oberflächliches Flickwerk, lächerliche Spielerei, solange sie nicht dort suchen und ansetzen, wo die tiefsten Wurzeln liegen: im religiösen Element!«43 Das Revier sollte sich nicht nur mit der Zukunft, sondern auch mit dem »geistigen Gut der Vergangenheit« beschäftigen.

Vollmers Ruf nach einer neuen Literatur und Kultur griffen wenige Jahre später andere auf, allerdings auf ihre Art und Weise. Hier seien noch einmal die »Gruppe 61« und der »Werkkreis« genannt, die beide für eine Literatur eintraten, die sich an der industriellen Wirklichkeit orientierte und auf sentimentale Floskeln verzichtete.

Was folgt nun aus alledem? Vollmer ist, was die Schilderung realer Arbeitsbedingungen im Revier angeht, ein denkbar schlechter Gewährsmann. Immer drängt er ins Allgemeine und verbindet dies mit einer rückwärtsgewandten, gefühlsbetonten, kaum fassbaren Ideologie. Er propagiert das kleine Glück in einer unüberschaubar gewordenen Welt. Sozialkritik wurde übertüncht, blieb außen vor.

Bei Vollmer ist Menschenglück stets hemdsärmelig. Es stellt sich nach getaner Arbeit bei einer Flasche Bier und einer Zigarre ein. Oder beim Musizieren, beim Gesang, bei der Taubenzucht. Ähnliche Idyllen propagierte zeitgleich der deutsche Heimatfilm. Gesellschaftliche Missstände wurden nicht problematisiert.

Glück ist zudem maskulin, Vollmers Frauen sind, im Idealfall, hübsche treue »fleißige Lieschen«, die dem Mann das traute Heim verschönern. Ein selbstbestimmtes Leben billigt ihnen der Autor – in zeittypischer Manier – nur bedingt zu. An seinem konservativen Weltbild hielt Vollmer zeitlebens fest.

Mit Bezug auf sein Buch Westfälische Städtebilder von 1963 resümiert Arnold Maxwill:

Man hört es deutlich rumoren: Vollmer entwickelt vor allem gegenüber einer heterogenen Pluralität des Städtischen ein ungehemmtes Misstrauen; von Anonymität, von Traditionsvergessenheit und dem Verlust der Ursprünglichkeit ist im Band gern die Rede. Und was möchte Vollmer dem entgegengestellt wissen? Natürlich: die störrische Beharrlichkeit des Westfalen, seine verlässliche Widerspenstigkeit, die Treue zur Scholle und Tradition.44

Vollmer konnte und wollte sich nicht von seinen teils träumerischen, ideologisch verbrämten Vorstellungen lösen. Literarisch erfolgreich konnte er damit nur in einer Zeit sein, in der solche Werte hoch im Kurs standen.

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet der ›haltlose‹ Vollmer den Menschen an der Ruhr Identität und – mit seinen Romanen – ein Stück Heimatglück bescherte. Es bedurfte offensichtlich solcher Surrogate, um den Alltag zu bewältigen. Man ließ ihn sich von Vollmer schönreden und zollte dem Autor dafür mannigfache Anerkennung. Auch dies wirft ein Licht auf das »Leben in der Arbeitslandschaft«.

1

Der Verfasser greift im Folgenden zurück auf sein Nachwort in: Walter Vollmer Lesebuch. Zusammengestellt von Walter Gödden in Verb. mit Anne Blanken. Bielefeld: Aisthesis 2017, S. 119–149. Vgl. ferner grundlegend Dirk Hallenberger: Industrie und Heimat. Eine Literaturgeschichte des Ruhrgebiets. Essen: Klartext 2000, S. 265–292. Eine Bibliografie zu Walter Vollmer findet sich hier: www.autorenlexikon-westfalen.lwl.org.

2

Vgl. Wilhelm Vernekohl: Kriegsbekenntnis westfälischer Dichter. In: Heimat und Reich (1941), H. 4, S. 124 f.

3

Vgl. Walter Gödden unter Mitarbeit von Arnold Maxwill (Hg.): Westfälische Literatur im »Dritten Reich«. Die Zeitschrift Heimat und Reich. Eine Dokumentation. 2 Bde. Bielefeld: Aisthesis 2012.

4

Vgl. Walter Vollmer: Der Sängerkrieg auf dem schmalen Berge. In: Westfalenspiegel 1969, H. 7, S. 8 f.; Nachdruck in: Walter Vollmer Lesebuch (Anm. 1), S. 114–117, hier S. 117. Zur Biografie allgemein vgl. Hallenberger: Industrie und Heimat (Anm. 1), S. 267 f.

5

Renate von Heydebrand: Literatur in der Provinz Westfalen. Ein literaturhistorischer Modell-Entwurf. Münster: Regensberg 1983, S. 212.

6

Siehe den Beitrag von Dirk Hallenberger im vorliegenden Band.

7

Zit. n. Fritz Schumacher: Zechenrauch und Taubenflug. Walter Vollmer, ein Dichter des Ruhrlandes. In: Ruhr-Nachrichten, 16.11.1963.

8

Walter Vollmer: Herkunft und Heimat. In: Die Neue Literatur 42 (1941), H. 11, S. 263–265, hier S. 265.

9

Walter Vollmer: Das Rufen im Schacht. Ein Notbuch. M.-Gladbach: Volksverein 1926, S. 35.

10

Ebd., S. 9.

11

Die meistgelesenen westfälischen Dichter. In: Heimat und Reich (1939), H. 6, S. 115.

12

Vgl. Hallenberger: Industrie und Heimat (Anm. 1), S. 271.

13

Walter Vollmer: Die Schenke zur ewigen Liebe. Roman. Berlin: Propyläen 1935, S. 28.

14

Ebd., S. 82.

15

Walter Vollmer: Die Pöttersleute. Roman. Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt 1940.

16

Ebd., S. 146.

17

Walter Vollmer: Land an der Ruhr. Münster: Coppenrath 1935. Die einzelnen Kapitel des Bandes heißen: »Unter der grauen Fahne des Reviers«, »Tausend Jahre Ruhrland«, »Vom Pflug zum Hochofen«, »Einfahrt zur fünften Sohle«, »Anbruch einer neuen Zeit«.

18

Ebd., S. 10.

19

Ebd.

20

Anton Gerdes: Walter Vollmer: Land an der Ruhr. Ein Heimatbuch. In: Heimat und Reich (1935), H. 5, S. 200.

21

Vollmer: Land an der Ruhr (Anm. 17), S. 48.

22

Walter Vollmer: Was bedeutete mir Westfalen. In: Heimat und Reich (1935), H. 8, S. 295 f., hier S. 295.

23

Ebd.

24

Ebd., S. 296.

25

Ebd.

26

Zur Geschichte des Westfälischen Literaturpreises im »Dritten Reich« vgl. Karl Ditt: Raum und Volkstum. Die Kulturpolitik des Provinzialverbandes Westfalen 1923–1945. Münster: Aschendorff 1988, S. 362–371.

27

Ebd., S. 368.

28

Walter Vollmer: Der werktätige Mensch im Ruhrrevier. In: Heimat und Reich (1939), H. 5, S. 172–176, hier S. 172.

29

Ebd., S. 173.

30

Ebd.

31

Ebd., S. 174.

32

Walter Vollmer: Der Fördermaschinist. In: Saarbrücker Bergmannskalender 79 (1951), S. 127 f.

33

Ebd., S. 127.

34

Walter Vollmer: Schöne, alte Bergmannssprache. In: Ludwig Niemann (Bearb.): Kristall. Ein Buch für den Bergmann. Hg. im Auftrag der Westfälischen Berggewerkschaftskasse. Essen: Glückauf 1952, S. 98–101.

35

Walter Vollmer: An Ruhr und Niederrhein. In: Niemann (Bearb.): Kristall (Anm. 34), S. 4–11, hier S. 7.

36

Ebd. (Herv. i. Orig.).

37

Ebd., S. 8.

38

Walter Vollmer: Das Revier ist meine Heimat. In: Der Förderturm 28 (1953), Nr. 4, S. 25 f., hier S. 25.

39

Walter Vollmer: Zuspruch an einen jüngeren Kameraden. In: Das Werk 2 (1953), H. 8, S. 171 f., hier S. 171.

40

Walter Vollmer: Der Mensch im Revier. In: Das Werk 2 (1953), H. 4, S. 82.

41

Walter Vollmer: Im Kohlenland. In: Westfalenspiegel (1957), H. 11, S. 1–4, hier S. 1.

42

Ebd., S. 2.

43

Ebd.

44

Arnold Maxwill: Heimat als Gesinnungsfrage. Walter Vollmer: Westfälische Städtebilder. Berichte und Betrachtungen (1963). In: Moritz Baßler u. a. (Hg.): Vom Heimatroman zum Agitprop. Die Literatur Westfalens 1945–1975. 118 Essays. Bielefeld: Aisthesis 2016, S. 232–238, hier S. 234.

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