Ikonizität

Medialität und Bildlichkeit

Dieter Mersch

Grundlegung einer medien-philosophischen Theorie der Bildlichkeit.
Bild und Bildlichkeit bilden zentrale Themen derzeitiger philosophischer, kunstwissenschaftlicher, medientheoretischer und kulturwissenschaftlicher Debatten. Dennoch bleibt der Begriff des »Bildlichen«, verstanden als ein theoretisches Prinzip, das alle Formen der Sichtbarmachung und Veranschaulichung umfasst, merkwürdig unscharf und ungeklärt. Unter dem Titel »Ikonizität« legt der Autor eine umfassende medienphilosophische Analyse des Begriffs vor, der vor allem eine zentrale Leistung des Bildlichen - im Unterschied zur diskursiven Rede - in den Vordergrund stellt: das Zeigen. Ausgehend von einer »Logik des Zeigens« geht es um eine Revision des besonderen Erkenntnisstatus des Bildlichen jenseits von Sprache und Diskursivität - das Bild als Ort »nichtpropositionalen« Wissens, das seine eigene Weise der Argumentation und Reflexivität behauptet. Dazu behandelt der Autor nicht nur Kunstbilder, Installationen, visuelle Medienkunst, Film und Video, sondern auch technische Bilder sowie den Bildgebrauch in den Wissenschaften.

Imperiale Aneignung

Diskursive Strategie der Kolonisation Sibriens durch die russische Kultur

Susanne Frank and Susi K. Frank

Demokratie und Diktatur im Weltkonflikt

Internationale Beziehungen 1919-1945

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Aesthetica - Ästhetik

Lateinisch-deutsche Ausgabe

Constanze Peres and Alexander Gottlieb Baumgarten

Ana Ofak

Kunst am Pranger

Die Moderne im Nationalsozialismus

Andreas Hüneke

Erstmals seit Jahrzehnten liegt mit diesem Buch wieder ein Überblick über die Verfolgung der künstlerischen Moderne durch die Nationalsozialisten vor.
Die Nationalsozialisten haben die »Argumente«, mit denen die künstlerische Moderne verspottet und beschimpft wurde, nicht erfunden, sondern die Äußerungen des Unverständnisses und der Ablehnung begleiteten den Aufstieg der modernen Kunst von Anfang an. Auch solche Anschauungen fallen – sofern sie nicht juristisch relevante Tatbestände erfüllen – unter das Recht auf freie Meinungsäußerung in einer Demokratie. Das Besondere nationalsozialistischer Kunstpolitik liegt in dem Umstand, dass diese privaten Meinungen staatlich sanktioniert und zum Leitfaden für das Handeln öffentlicher Einrichtungen und schließlich des Staates selbst umfunktioniert wurden. Die moderne Kunst wurde öffentlich an den Pranger gestellt.

Gallipoli 1915/16

Britanniens bitterste Niederlage

Frank Jacob

Der Name Gallipoli steht bis heute für den vielleicht verheerendsten Misserfolg der britischen Militärgeschichte, zugefügt durch das Osmanische Reich. Bei Gallipoli bewährte sich der junge türkische Befehlshaber Mustafa Kemal so brillant, dass er zum Volkshelden wurde. Sein Weg an die Spitze eines erneuerten türkischen Staates nahm dort seinen Anfang.
Die britischen Planungen für Gallipoli glichen der Büchse der Pandora: Dem Osmanischen Reich sollte die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge am Bosporus entrissen werden. Ein hoch gestecktes Ziel und die Selbstüberschätzung des Empire spielten einander in die Hände. Einmal in Gang gesetzt, ergaben sich immer neue Debakel aus der schlechten Vorbereitung der Operation; die Einheiten des Empires hatten dafür mit hohem Blutzoll zu büßen. Der Name Gallipoli warnt bis heute vor leichtfertigen Planungen durch nachlässige und arrogante Befehlshaber. Neben der Schilderung von Vorgeschichte und des opferreichen Schlachtverlaufs zeigt dieses Buch auch, wie die Kriegsparteien sich bis heute jeweils an Gallipoli erinnern.
It has been evident for many years that no authoritative, reliable, and up-to-date reference work on Buddhism yet exists in any language. Brill’s Encyclopedia of Buddhism aims to fill that gap with a comprehensive work, presented in two phases: a series of six thematic volumes including an index volume, addressing issues of global and regional importance, to be followed by an ever-expanding online resource providing access both to synthetic and comprehensive treatments and to more individuated details on persons, places, texts, doctrinal matters, and so on.
Illustrated with maps and photographs, and supplemented with extensive online resources, the print version of the thematic encyclopedia will present the latest research on the main aspects of the Buddhist traditions in original essays written by the world’s foremost scholars. The encyclopedia aims at a balanced and even-handed view of Buddhist traditions, presenting the most reliable accounts of well-known issues and filling gaps in heretofore-neglected areas. In doing so, it