Search Results

You are looking at 11 - 19 of 19 items for

  • Author or Editor: Bernhard Nitsche x
  • Search level: All x
Clear All
In: Gott – jenseits von Monismus und Theismus?
In: Gott – jenseits von Monismus und Theismus?
In: Gott – jenseits von Monismus und Theismus?
In: Gott – jenseits von Monismus und Theismus?
Im Kontext der Krise des traditionellen Theismus werden in diesem Band unausgeschöpfte Ressourcen, bleibende Potenziale oder kritische Einsprüche aus den drei monotheistischen Religionen versammelt.
Die postsäkulare und posttraditionale Gesellschaft ist durch eine Krise der Vorstellung des persönlichen Gottes und durch ein Schwinden der Rede von Gott gekennzeichnet. Trends zu abstrakten Transzendenzvorstellungen, zu einer unentschiedenen und bindungsschwachen Konfessionslosigkeit; zur Pluralisierung des religiösen Feldes durch Medien und Migration; zu einem soziologisch kleinen, aber öffentlich aggressiven Atheismus sowie zur globalen Kompilation und individuellen Komposition von Religiositäten prägen die Szene. Diese Rahmenbedingungen fordern die monotheistischen Traditionen heraus, ihr Gottesbekenntnis in neuer Weise zu plausibilisieren und neue Anschlussfähigkeiten auszuloten.
Das Gottesbild stellt in jeder Religion den Ausgangspunkt und das Zentrum für theologische Auseinandersetzungen mit den eigenen Glaubensinhalten und der Verhältnisbestimmung zu anderen Religionen dar. In Bezug auf andere Religionen – auch und besonders im christlich-muslimischen Gespräch – ist das Gottesbild immer wieder der zentrale Punkt, um die Differenzen zwischen den Religionen herauszustellen. Vor allem an das Christentum entstehen in diesem Zusammenhang Anfragen, wie sich das Bekenntnis zu einem dreifaltigen Gott und damit das Festhalten an der Trinität als konkreter Monotheismus ausweisen lässt. Aber auch für den Islam stellen sich eine Reihe von Fragen, die ausloten, wie man aus muslimischer Sicht die spekulativen Probleme lösen kann, auf die die Trinitätstheologie eine Antwort geben möchte.
Muslimische und christliche Annäherungen
Die Lehre von Jesus als dem Christus gilt als einer der wichtigsten Streitpunkte zwischen Islam und Christentum. Die Auseinandersetzung mit dieser Frage ist eine zentrale Aufgabe der Theologie der Gegenwart.
Der Band erkundet Annäherungen beider Religionen an Jesus, die die Rückfragen der jeweils anderen Religion im Blick haben und mit ihr in den Dialog treten. Zu Wort kommen vorwiegend systematische Theologinnen und Theologen beider Glaubensrichtungen, die ausgehend von ihrer jeweiligen Heiligen Schrift und der unterschiedlichen Wahrnehmung von Jesus von Nazaret nach Wegen suchen, das Eigene in einer Weise zu sagen, dass es in ein fruchtbares Gespräch mit der je anderen Religion eintreten kann.
Zwischen den beiden Herausgebern und ihren Teams an den Universitäten Paderborn und Münster entwickelte sich in den letzten Jahren ein intensiver Dialog, der hier dokumentiert und durch exemplarische Beiträge von außen bereichert wird.
Im Kontext der Krise des Theismus stellt Bernhard Nitsche in diesem Band seine Theorie einer dreifachen Strukturie-rung menschlicher Transzendenzbezüge vor Theologen und Philosophen unterschiedlicher Fachdisziplinen zur Debatte.
Angesichts einer fluiden, fragilen und fragmentarischen Identitätskonstruktion der modernen, selbstermächtigten Subjekte verlieren klassische Containerbegriffe (Theismus versus Deismus, Pantheismus) allein und für sich ge-nommen ihre analytische Kraft. Es bedarf einer veränderten Typologie der spirituellen Strukturmuster, religiösen Formenkreise und der Bezugnahmen auf religiöse Transzendenz. Kann die anthropologische Unterscheidung von Selbstbezug, Sozialbezug und Weltbezug bzw. die Unterscheidung von kosmischen, sozial-relationalen und be-wusstseinsbestimmten Zugängen auch für eine Komparative Theologie fruchtbar sein?
Der vorliegende Band lotet Wege zu einem vertiefenden Gespräch zwischen christlichem und buddhistischem Denken aus. Er gibt Zeugnis von einem Dialog zwischen amerikanischen und deutschen Traditionen der Komparativen Theologie, der Philologie und der Buddhologie.
Obwohl Buddhismus und Christentum sich in ihrer langen Geschichte seit dem zweiten Jahrhundert vom Mittelmeer-raum bis nach Indien und China immer wieder vielfältig begegnet sind, haben die Gelehrsamkeit und die Gesprächskulturen, die beide entfalteten, bis heute noch kaum fruchtbare Berührung miteinander erfahren.
Das vorliegende Buch bietet angesichts dieser Situation der Nicht-Kommunikation ein Forum, auf dem namhafte komparative Theologen exemplarische Gesprächsversuche mit dem Buddhismus vorführen und umgekehrt Philologen und Buddhologen sich an ähnlichen Themen abarbeiten, um so die Möglichkeit von miteinander kommunizierenden Denkbewegungen zu erproben.