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In: Situiertes Geschlecht
In: Situiertes Geschlecht
In: Situiertes Geschlecht
In: Literatur und Arbeitswelten

Abstract

The thesis of this chapter is that Robert Musil’s novel The Man without Qualities (1930/32) anticipates posthumanist thought and narration. First, the setting of the novel, the fictional country of Kakania (that resembles Austria-Hungary) is considered as a reflective space of modernity in which anthropocentrism becomes fragile because of the immense malleability of the human subject in the modern world. Second, it is outlined that this diagnosis also finds expression in Musil’s ‘Theorem der menschlichen Gestaltlosigkeit’ (‘theorem of human shapelessness’) and his notion of ‘Eigenschaftslosigkeit’ (‘without qualities’) which refer to contemporaneous zoology and ethnology and transcend the boundaries of the concept of mankind. Third, the focus is on the form of the novel that is grounded on these theoretical assumptions: Particularly the overlaps of characters of the novel and the dissolution of a linear narrative into recurrent reflective (and ironical) digressions enable to contextualize and transgress anthropocentrism and thereby pioneer posthumanism.

In: Modernism beyond the Human
Zur Praxis materialistischer Literaturinterpretation
Wie steht es um den Materialismus in den Literaturwissenschaften? Gibt es ‚den‘ Materialismus oder eine Pluralität von Materialismen? Wie bringen wir das Verhältnis der Dinge und Texte zu den Bedingungen ihres Erscheinens auf den Begriff? Und wie gestaltet sich dabei das Verhältnis der neuen zu den alten Materialismen? Man müsse, heißt es bei Marx, die Hegelsche Dialektik „umstülpen, um den rationellen Kern in der mystischen Hülle zu entdecken“. Im Anschluss an die vielschichtige Metapher des Umstülpens unternimmt das Buch eine Neuvermessung der Landkarte materialistischer Analyseformate in den Literaturwissenschaften. Auf der Grundlage einer kritischen Rekonstruktion marxistischer Traditionslinien werden gegenwärtige Einsätze vorgestellt und mittels theoretischer Situierung und exemplarischer Analysen auf ihre Potentiale hin befragt.
Organisation, Psychiatrie und Anthropologie in Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften"
Die Studie untersucht den Zusammenhang von Wissen und Geschlecht in Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften und wissenschaftlichen Texten, auf die er rekurriert. Dabei wird einerseits die Sedimentierung von Wissens- und Geschlechterordnungen in Musils Schrift und andererseits die konstitutive Funktion von Formen der Darstellung für diese Ordnungen selbst aufgezeigt. Die These ist, dass der Roman Wissen nicht nur speichert, sondern auch historisch situiert, indem er dessen geschlechtliche, diskursive und darstellungstechnische Bedingungen expliziert.
Ästhetische und diskursive Strategien zur Darstellung von Arbeit in der deutschsprachigen Literatur seit 2000
Im Fokus dieses Sammelbands stehen ästhetische wie diskursive Strategien zur Darstellung von Arbeit und Arbeitswelten in der deutschsprachigen Literatur seit der New Economy. Der Arbeitsbegriff im Zeitalter der New Economy umfasst nun auch Bereiche wie Management, Wissenschaft und künstlerische Arbeit sowie Sphären der Nicht-Arbeit, die Arbeit am Selbst, an persönlichen Beziehungen oder Care-Arbeit. Spätestens seit den 1990ern ist ebenso eine Entgrenzung von Arbeit zu beobachten. Der Band versammelt Beiträge, die sich diesen Phänomenen widmen. In den Fokus rücken Texte der Popliteratur (Benjamin von Stuckrad-Barre, Rebekka Kricheldorf u.a.) oder Romane u.a. von Jörg-Uwe Albig, Heike Geißler, Berit Glanz, Julia von Loucadou, Angelika Meier, Terézia Mora, Thorsten Nagelschmidt, Hanns-Josef Ortheil, Kathrin Röggla, Alexander Schimmelbusch, Jochen Schmidt, Anke Stelling, Kathrin Weßling, Daniel Wisser und Juli Zeh.