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  • Author or Editor: Peter Bruns x
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In: Annuarium Historiae Conciliorum
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Die ersten Kontakte zwischen der Kirche von Rom und jener des Ostens kamen im dreizehnten Jahrhundert zustande. Bereits 1245 waren auf Veranlassung des Papstes Innozenz IV. Gesandtschaften zu den Mongolen unterwegs; 1274 nahmen auf dem zweiten Konzil von Lyon „Tartaren” als Gesandte des Großkhans teil, doch liegen hierüber lediglich lateinische Zeugnisse vor. Im Frühjahr 1287 besuchte eine Gesandtschaft des Mongolenkhans Arghûn unter Leitung des Periodeuten Rabban Sauma im Auftrage des Katholikos Jahballaha III. die römische Kurie; dabei legten die Geistlichen ein Glaubensbekenntnis ab, welches auf syrisch in der Vita Rabban Saumas, auf arabisch in der Korrespondenz des Katholikos Jahballaha III. und in einer erweiterten lateinischen Bearbeitung auf uns gekommen ist. In der letzteren Gestalt bildete es die dogmatische Grundlage für eine kurzzeitige Kirchenunion. Gegenstand des Beitrages ist die genaue Analyse der einzelnen Fassungen, ihres theologischen Lehrgehalts und ihrer ökumenischen Bedeutung für ein wechselseitiges (Miß-)Verständnis der beiden Konfessionen.

In: Journal of Eastern Christian Studies
In: Taufberufung und Weltverantwortung
In: Gregory of Nyssa: Homilies on the Beatitudes
Editors: and
Im sogenannten Schisma von 1054 kulminierte die Entfremdung zwischen Ost und West, zwischen römischer und byzantinischer Christenheit. Die Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer zeitigte nachhaltige Folgen für das wechselseitige Verhältnis zwischen dem byzantinischen Reich und dem westlichen Europa. Im interdisziplinären Gespräch zwischen Kirchenhistorikern, Mediävisten, Byzantinisten und Orientalisten werden neue Einsichten in historische und theologie- bzw. dogmengeschichtliche Zusammenhänge eröffnet. Aus dem Inhalt: Axel Bayer: Die Entstehung des Schismas von 1054. Georgij Avvkumov: Der Azymenstreit – Konflikte und Polemiken um die Frage des Ritus. Peter Gemeinhardt: Der Filioque-Streit zwischen Ost und West. Georg Gresser: Urban II. und die Kreuzzugsidee im Spiegel seiner Synoden. Petar Vrankic: Innozenz III. und der vierte Kreuzzug. Peter Bruns: Die Kreuzzüge in syrisch-orientalischen Quellen. Christian Lange: Das Verhältnis von Kreuzfahrern und Byzantinern bis zum vierten Kreuzzug. Ansgar Frenken: Die Suche nach einem Weg zur Überwindung der Kirchenspaltung auf den allgemeinen Konzilien des Spätmittelalters. Josef J. Schmid: Rex Christus: die französische Monarchietradition als Brücke zwischen Ost und West
Studien zur Geschichte eines (ekklesiologischen) Antagonismus vom 15. bis zum 19. Jahrhundert
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Das Spätmittelalter hat subtile Theorien der päpstlichen Lehrautorität entwickelt. Auch Theologen des 16. Jahrhunderts, die in der Forschung selten gewürdigt wurden, haben versucht, Bedingungen und Voraussetzungen einer päpstlichen Definition zu klären.
Welche Rolle spielt das Konzil? Welchen Anteil haben die Kardinäle und die Ecclesia Romana? Endgültig wurden solche Probleme erst auf dem I. Vatikanischen Konzil entschieden. Die komplexe Vorgeschichte der Definition kam in der dramatischen Rede Kardinal Guidis zur Sprache, die zu einem schweren Konflikt mit Pius IX. führte. Humanismus und Reformation stellten gebieterisch die Frage nach einem verbindlichen Bibeltext. Das Trienter Konzil entschied, dass die Vulgata, die alte lateinische Übersetzung, »für authentisch« gehalten werden sollte. Was bedeutet der Begriff? Das breite Spektrum der Deutungen führte – namentlich in Spanien – zu erbitterten Kontroversen über die Rolle der biblischen Sprachen.