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  • Author or Editor: Beate Kellner x
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Studien zum genealogischen Wissen im Mittelalter
Author:
Beate Kellners Studien zielen auf das Genealogische als zentrale Wissensform des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Durch die Analyse von genealogischen Strukturen aus verschiedenen Text- und Wissensfeldern soll eine ‚Grammatik’ des Genealogischen im Mittelalter erarbeitet werden. Im Hinblick darauf werden Konstruktionsprinzipien und Zeitvorstellungen, Argumentations- und Legitimationsstrategien sowie historisch-soziale Funktionen und Leistungen von Genealogien untersucht. Das Genealogische wird auf diese Weise als Wissens- und Machtdispositiv zugleich erschlossen. Die Analysen können an literarischen und historiographischen Texten immer wieder erhellen, dass das Genealogische als Form der gezielten Modellierung von Ursprung und Kontinuität, ja als Sache des politischen Kalküls zu sehen ist. Unter dem Anschein der Natur erweist sich Verwandtschaft damit stets auch als kulturelle Konstruktion.
In: Fiktion und Fiktionalität in den Literaturen des Mittelalters
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Abstract

In competing with Rabelais’ French novel Garguanta, the German author Fischart aims to illustrate the richness of the German language and its poetry in his comic novel Geschichtklitterung. Focusing on the second chapter of this text, which has so far been viewed as nothing more than an absurd play on language, this article offers a new interpretation and demonstrates how the German author stylizes himself as a poeta vates in his Pantagruelian prophecy and presents himself as a being purified by wine in his poem “Glucktratrara”. In the end, inspired by Apollo and the Muses, he seems to create an epic poem praising both Germans and the German language.

Full Access
In: Daphnis