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  • Author or Editor: Volker Rühle x
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Schöpferische Konsequenz und geschichtliche Erfahrung im Blick auf Hölderlin
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Das spannungsreiche Zusammenwirken der poetischen, biographisch-geschichtlichen und philosophischen Erfahrungsschichten in Hölderlins Entwicklung ist Thema dieses Buches. Leitend ist dabei das Problem der Erfahrung von Zeit, wie sie sich im Bewusstsein geschichtlicher Veränderungen ausbildet, sowie die Verarbeitung dieser Erfahrung im schöpferischen Prozess. Die intensive Verbindung dieser Momente kreativer Erfahrung ist bisher noch nicht untersucht worden. Sie bringt eine Dimension unverfügbarer, unbedingter Zeitlichkeit in den Blick, die sich in der poetischen Formgebung nicht unmittelbar ausspricht, sondern sie unablässig in Frage stellt und unkalkulierbar verändert.
Zur späten Hymnik und Tragödientheorie Friedrich Hölderlins
Die Beiträge des Bandes greifen eine Frage auf, die schon einmal Ende der 80er Jahre gestellt worden war: ob Hölderlin diesseits oder jenseits des Idealismus zu verorten ist. Inzwischen gibt es mehr Voraussetzungen, diese Frage zu beantworten. Einmal ist Dieter Henrichs Jena-Projekt weitgehend abgeschlossen, zum anderen sind neue Texte (wie die beiden seit langem erwarteten Bände 7 und 8 der Frankfurter Hölderlin-Ausgabe) erschienen. Gleichwohl ist in den letzten Jahren immer noch sehr wenig zu dem für die Idealismus-Frage entscheidenden Spätwerk (insbesondere zu den hymnischen Fragmenten und der Tragödientheorie) erschienen. Diesem Mißstand vor allem will der Band abhelfen.
Philosophie und Malerei in der Renaissance
Es gibt keinen Philosophen, der nicht dichtet und malt (fingit et pingit), schreibt Giordano Bruno am Ende einer Epoche der europäischen Kulturgeschichte, in der die Maler malend und schreibend über die Malerei reflektieren und Philosophen das Bild an der Grenze des begrifflichen Denkens neu in den Blick nehmen. Das Buch präsentiert Studien zum wechselseitigen Verhältnis von theoretischer Reflexion und künstlerischer Praxis der Malerei in der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die italienische Malerei des Quattrocento, der nordische Realismus – und ihr Verhältnis zueinander.