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In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 5 (2010)
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 5 (2010)
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 5 (2010)
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 11–2016
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 12–2017
Dritte Folge. Herausgegeben im Auftrag der Görres-Gesellschaft
Das seit letztem Jahr unter dem Titel 'Jahrbuch für Europäische Ethnologie' erscheinende 'Jahrbuch für Volkskunde', das im Auftrag der Görres-Gesellschaft herausgegeben wird, beschäftigt sich im Jahrgang 2007 mit drei Themenkreisen: Volkskunde und Nationalsozialismus, Deutsche Befindlichkeiten und Bildquellenstudien. Volkskunde und Nationalsozialismus Dieter Breuer: Hans Ernst Schneider alias Schwerte und seine volkskundlichen Arbeiten 1933–1945 Wolfgang Brückner: Schneider/Schwertes volkskundliche Schriften im Kontext der völkischen Pflegeabsichten des Nationalsozialismus Helmut Groschwitz: '.der verkümmerte Überrest alten Wissens.' Völkische Wissenschaftskonstruktionen in Astrologischen Kalendern der 1920er und 1930er Jahre Michael Prosser: Zum Wandel des Aussagegehalts von Sagen-Texten. Ein exemplarischer Problemaufriss aus der 'Sammlung Karasek' Deutsche Befindlichkeiten Günter Dippold: Vom Nutzen und Schaden des Biers. Ruf und Rang eines populären Getränks vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert Silke Meyer: Sofortkredit. Zur kulturellen Praktik der Verschuldung Matthias Hamann: Friedrich Schiller und der Baumarkt. Von deutschen Dingen Bildquellenstudien Helmut Ottenjann: Malende Bauernfamilien in Nordwestdeutschland im Spiegel der Glückwunsch- und Schönschreibblätter 1700 bis 1850 Heinrich Weigel: Quellenfund zur wissenschaftlichen Trachtenerhebung des 19. Jahrhunderts in Südthüringen Monika Hoede: Denkbilder in Eglomisé-Technik aus Hessen und Thüringen/Sachsen. Katalog Teil 2
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie - Neue Folge. Im Auftrag der Görres-Gesellschaft
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie
Seit Jahrhunderten haben die vom internationalen Handel der Hafenstädte geprägten Niederlande Einwanderer angezogen. Migration ist hier nicht zuletzt als Gegenwart kolonialer Vergangenheit Teil der Alltagserfahrung.
Die Beiträge setzen sich im Sinne einer Europäischen Ethnologie und Kulturanthropologie mit dem gestiegenen Komplexitätsniveau der niederländischen Gesellschaft auseinander. Ihr besonderes Interesse gilt der Beschreibung und Analyse des Zusammenspiels unterschiedlicher Komponenten von Fremd- und Selbstwahrnehmung, von Identitäten-Generierung und von Formen der Lebensgestaltung. Ihre Analysen knüpfen an aktuelle gesellschaftspolitische Debatten um ‚Zuwanderung‘, ‚Integration‘, ‚niederländische Kultur‘ und ‚kulturelles Erbe‘ an.
Der in Bulgarien nach dem Ende der sozialistischen Ära und dem EU-Beitritt einsetzende umfassende Modernisierungsprozess hat zu einem neuen kulturellen Selbstverständnis und zu tiefgreifenden Veränderungen im Alltagsleben der breiten Bevölkerung geführt.
Begleitet war dieser Wandel von einer intensiven Reflexion der eigenen Geschichte und Kultur. Das Jahrbuch gewährt einen umfassenden Einblick in aktuelle Themenfelder der bulgarischen Alltagskulturforschung. Dazu gehören Aspekte wie die Wiederentdeckung von Tradition, die Probleme einer sozialistischen Wettbewerbsrhetorik und der Übergang von der sozialistischen Planwirtschaft zur globalen Ökonomie, das religiöse Leben der Muslime, die Situation der Türken und der Arbeitsmigranten, aber auch der Wandel in der Einstellung zu Jugend und Gender sowie aktuelle Europäisierungsdiskurse. Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen trägt zu einem reflektierten Verständnis der gegenwärtigen Alltagssituation in Bulgarien und den Veränderungen im östlichen Europa bei.