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  • Author or Editor: Joseph Görres x
  • Status (Books): Not Yet Published x
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Editor: Heinz Hürten
Durch seinen Protest gegen die rechtswidrige Verhaftung des Kölner Erzbischofs Droste Vischering im November 1837 und den damit verbundenen Aufruf an die deutschen Katholiken, sich die Rechtsgleichheit zu erkämpfen (»Athanasius«, Ges. Schriften 17,1), hatte Görres eine Debatte entfacht, die zu einer Flut von kritischen und zustimmenden Schriften führte, wie sie seit den Tagen Luthers in Deutschland nicht mehr erlebt worden war.
Aus der Fülle der gegen ihn gerichteten Broschüren wählte Görres vier aus, deren Autoren er mit der Bezeichnung für die kampfentscheidende dritte Schlachtreihe der römischen Legionen »Triarier« nannte.
Görres’ Briefe der Münchner Zeit umfassen den Zeitraum von Ende 1827 bis zu seinem Tod 1848, also die letzte Phase seines facetten-reichen Lebens, in der er als Pro-fessor für 'Allgemeine und Litte-rär-geschichte' an der Univer-si-tät München wirkte und zum Vor-kämp-fer und Sprachrohr des Katho-lizismus in Deutschland wurde. Der Briefband, der mehr als 250 Briefe von Görres an verschiedene Adressaten umfasst, darunter etwa 100 bisher unveröffentlichte Stücke, bietet nicht nur Einblicke in den biographischen Kontext und die Genese der Werke der Münchner Zeit und ein Abbild des reichen Beziehungsgeflechts, das Görres mit Persönlichkeiten in ganz Deutschland und darüberhinaus verband, sondern auch einen intimen Blick auf den Menschen Görres, auf seine Familie und seinen Freundeskreis. Daneben bietet die Ausgabe über 500 zum Großteil bisher unveröffentlichte Briefe an Görres in Kurzregesten.
Der vorliegende 2. Band der Gesammelten Briefe des Publizisten und Gelehrten Joseph Görres (1776–1848) umfasst die Briefe der frühen Jahre von den Anfängen bis zum Ende der Franzosenherrschaft in Görres‘ Heimatstadt Koblenz am Jahresende 1813. Der Band enthält neben 200 zum Teil bisher unveröffentlichten Briefen von Görres mehr als 150 Briefe an Görres im Regest.
Die Briefe spiegeln die Entwicklung des jungen Görres, lassen den begeisterten Anhänger der Ideale der französischen Revolution und den Mitstreiter der Heidelberger Romantik lebendig werden. Sie gewähren auch einen intimen Blick auf den Menschen hinter dem Werk. Sie dokumentieren seine vielfältigen Interessen und Arbeitsgebiete, von der Naturwissenschaft und Naturphilosophie über die Mythen Asiens bis hin zur Literatur des Mittelalters, die leidenschaftliche Intensität, mit der er sich seinen jeweiligen Projekten und Studien widmete, und den fruchtbaren Austausch mit Gelehrten und Freunden.