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Early Modern funeral sermons explore the space between life and death. In order to console and exhort individuals and congregations left behind, they aim to overcome the silence of death through specific images and thoughts. The Epistle to the Hebrews offers particularly striking linguistic images which both Lutheran and Catholic funeral sermons employ. This article presents examples of how preachers of both denominations used these metaphors, both transcending and emphasizing confessional differences.

Die Leichenpredigten der Frühen Neuzeit stehen im Spannungsfeld zwischen Leben und Tod, mithin zwischen den Lebenden und den Toten. Sie sind Predigten, die im Moment des Todes tröstend und auch mahnend an die Hinterbliebenen und die Gemeinde gerichtet sind. Dabei muss die Leichenpredigt in die Sprachlosigkeit angesichts des Todes mit einer das Schweigen durchbrechenden Bild- und Gedankenwelt hinein sprechen. Dass der Hebräerbrief in diesem Zusammenhang besonders eindrückliche sprachliche Bilder bietet, welche lutherische und katholische Leichenprediger teils konfessionsübergreifend, teils jedoch konfessionell zugespitzt verwenden, soll im Folgenden exemplarisch dargestellt werden.

In: Daphnis
In: Daphnis