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In: Journal for the Study of Judaism
Author: Tobias Nicklas

Abstract

Nicht nur aufgrund seines historischen Gehalts verdient das 2. Makkabäerbuch das Interesse der kritischen Forschung. Reizvoll ist vielmehr auch die Beschäftigung mit der 'Erzählung' 2 Makk., die mit einer Vielzahl zum Teil äußerst subtiler Techniken den 'Leser' zu fesseln sucht. Am Beispiel der Darstellung des Seleukidenkönigs Antiochus IV. Epiphanes in 2 Makk. ix erweist sich einerseits, welche Mittel dem 'Erzähler' zur Zeichnung seiner Charaktere zur Verfügung stehen, diese wirft andererseits aber auch Licht auf theologisch und historisch bedeutsame Fragestellungen: So zeigt die Analyse der Charakterisierung des Antiochus, dass zumindest von dem in 2 Makk. ix Erzählten aus nicht auf die Möglichkeit eines 'Zu-Spät' der Umkehr geschlossen werden kann. Gleichzeitig lassen sich Folgerungen für die literarische Funktion des in VV. 19-27 eingeschalteten Briefes ziehen, die indirekt auch Auswirkungen auf die Frage der "Fiktionalität" dieses Abschnitts aus 2 Makk. ix mit sich bringen.

In: Vetus Testamentum

Abstract

The article deals with some problems concerning the textual transmission of the book of Tobit. A few of its Greek manuscripts cannot surely be classified in the categories of GI, GII and GIII. The newly edited Qumran fragments should not be interpreted as witnesses of a single Urtext but point to a variety of different semitic Tobit 'texts'. The impossibility to reconstruct an Urtext of Tobit also raises methodological questions about the relations of textual, form, source, and redactional criticism. The authors plead for a synoptic approach which does justice to the value of this textual diversity.

In: Journal for the Study of Judaism