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Julius Curtius und die deutsche Aussenpolitik 1929-1931
Author:
In: Facetten der Gegenwart
In: Interessen, Werte, Verantwortung

Abstract

Monitoring of wildlife populations is essential for their conservation and requires a carefully chosen methodology. We compared survey effectiveness of reptiles using coverboards and visual encounter surveys in two study sites in the Italian Alps with similar habitats and reptile communities. The two sites shared similar methodologies, cover boards and visual encounter surveys (VES), except for the temporal approach, with one employing a long-lasting monitoring scheme and the other operating on a much shorter time-frame. Coverboards were placed two years before the beginning of the monitoring in the first site, while they were installed only for ten days and then removed each year in the second site. Similarly, VES were spread across the whole reptile activity season (May-September) in the first site, while conducted over nine consecutive days in the second site. Although the observation rate of any species was mainly associated with its relative abundance, reptiles preferred long-established coverboards and all three species present (Zootoca vivipara, Anguis veronensis and Vipera berus) were found underneath them. Only Zootoca vivipara used recently installed ones. On the other hand, short-term daily visual encounter surveys led to a much higher observation rate of Z. vivipara than those spread over the entire season. Our results suggest that coverboards may provide a valuable monitoring tool for reptiles when projects are conducted over long periods. Conversely, when only short-term assessments are possible, no real difference exists between the two methods and observation rate is more influenced by the species abundance than by the chosen method.

Open Access
In: Amphibia-Reptilia
Wie Architektur und Design als soziale Katalysatoren wirken
»Design muss zum innovativen, kreativen und interdisziplinären Instrument werden, das den wahren Bedürfnissen der Menschen gerecht wird«, forderte einst Victor Papanek. Aber was sind die Grundlagen menschzentrierter Gestaltung? Und wie können Architektur und Design helfen, soziale Prozesse in Gang zu setzen oder zu beschleunigen?
Martin Ludwig Hofmann, ist von der Wirkungskraft des Human Centered Design überzeugt. Gemeinsam mit weiteren national und international tätigen Designern, Architekten, Künstlern, Psychologen und Sozialwissenschaftlern erläutert er in diesem Buch, wie Architektur und Design ihre sozialkatalytische Kraft entfalten.
Ein Ringen um kirchliche Erneuerung im Geiste von »Demokratie« und »Dialog«.
Ein bislang unerforschtes Kapitel deutscher Kirchengeschichte wird erstmals aufgearbeitet und zugleich als zukunftsweisendes Experiment einer lebendigen Kirche zugänglich gemacht. Die Aneignung des Zweiten Vatikanischen Konzils erfolgte in Deutschland durch die Würzburger Synode von 1965 bis 1971. Für die Beratungen und Beschlüsse dieser Kirchenversammlung aller Bistümer waren die Vorgeschichte und die Vorbereitung von entscheidender Bedeutung.
Die Studie untersucht die Neuaufbrüche und Auseinandersetzungen im deutschen Katholizismus der Nachkonzilszeit.
Im ersten Jahrzehnt des »Kalten Krieges« war die katholische Kirche in der DDR massiven religionspolitischen Anfeindungen durch das SED-Regime ausgesetzt. Die ostdeutschen Bischöfe begegneten dem systematischen »Aufbau des Sozialismus« mit dem Bemühen um kirchenpolitische Geschlossenheit sowie um Befestigung der Fundamente von Pfarrseelsorge und Caritas. Es gelang, in Erfurt eine kirchliche Hochschule als Mittelpunkt eines eigenständigen Bildungsnetzwerkes einzurichten. Die meisten katholischen Jugendlichen blieben der Jugendweihe fern.
Die internen Berichte und persönlichen Briefwechsel der Bischöfe und Kirchenführer in der DDR dokumentieren vor allem den schwierigen Weg stiller Verhandlungen und Protest-Eingaben, den die katholische Diasporakirche während der frühen, von Diktaturkrise und globalem Ost-West-Konflikt bestimmten 1950er Jahren einschlug.
Eine politische Biographie des Frankfurter Biophysikers und "homo catholicus im besten und weitesten Sinne"
In der Weimarer Republik war der Frankfurter Biophysiker Friedrich Dessauer »eine der faszinierendsten Gestalten des damaligen deutschen Katholizismus«; R. Morsey rechnet ihn zu den »führenden Politikern und Abgeordneten des Zentrums«. Trotzdem fehlte bislang eine politische Biographie.
Die vorliegende Studie untersucht Dessauers politischen Werdegang und zeichnet dabei die Einflüsse seiner religiösen Prägung und seinen Weg als Firmenchef auf seine politischen Haltungen, Motivationen und Ziele nach. Sie fragt nach seiner Rolle in der Zentrumspartei in Frankfurt und als Reichstagsabgeordneter und geht den Konsequenzen nach, die dem überzeugten Demokraten im Dritten Reich aus seinem politischen Engagement erwuchsen. Sie eröffnet Einblicke in die Geschichte Frankfurts, des deutschen Katholizismus und der Zentrumspartei und zeigt die ambivalente Rolle der Verwaltung im Dritten Reich.
Author:
Carl Trimborn gehört zu den zu Unrecht in Vergessenheit geratenen führenden Persönlichkeiten des politischen Katholizismus im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Durch seine Umsicht und Kompromissfähigkeit trug er dazu bei, die Zentrumspartei durch die Revolution von 1918 und die schwierigen ersten Jahre der Republik zu lotsen.
Der 1854 in Köln geborene Jurist wirkte 1894-1920 als Vor-sitzen-der der Zentrumspartei in der Rheinprovinz auf den Aufbau einer modernen Parteiorganisation hin. 1896-1921 vertrat er das Zentrum im Reichstag, wo er sich bis 1914 für sozialpolitische Verbesserungen einsetzte. Während des Ersten Weltkriegs war er für die Organisation des Schulwesens im besetzten Belgien verantwortlich. Nach dem Umsturz von 1918 war Trimborn als Reichsvorsitzender des Zentrums und Vors. der Reichstagsfraktion eine wesentliche Stütze der pragmatischen Koalition seiner Partei mit der SPD und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur politischen Stabilität in Deutschland. Grundlage des Werkes ist der Nachlass Trimborns, der für diese Biographie ausgewertet wurde.
Author:
Adolf Kardinal Bertram zählt zu den umstrittensten deutschen Bischöfen des 20. Jahrhunderts. Sascha Hinkels Buch ergänzt das historische Bild des Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen in wesentlichen Punkten. Mit Bertram ist vor allem die zurückhaltende 'Eingabenpolitik' der Kirche gegenüber dem NS-Regime verbunden. Die vorliegende Studie geht erstmals dem Wirken des Breslauer Erzbischofs vor 1933 nach und weitet die lange verengte Perspektive. Bertram vertrat stets einen Kurs, nach dem die Kirche einvernehmlich mit der gottgewollten staatlichen Ordnungsmacht existieren sollte. Ihn verfolgte er schon in der Monarchie, unter wechselnden Vorzeichen setzte er ihn als 'Vernunftrepublikaner' in der Weimarer Demokratie fort.