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  • Author or Editor: Annette Hoffmann x
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Volume Editors: and
Jerusalem, in her central role for Judaism, Christianity and Islam, became the setting for – or even the protagonist of – oral, written and pictorial narratives. These range from the Bible and Apocrypha, historical and hagiographical texts and legends to accounts of physical, imaginary or spiritual pilgrimage, and related images. Places in and around the city have been associated with narratives and vice versa. This collection of essays discusses the complex entanglements between Jerusalem, as a continuously redefined space, and her narratives, viewed from broad methodological and interdisciplinary perspectives. Studying the manifold ways in which narrative, space and place interact, is fundamental to the understanding of ‘loca sancta traditions’ and the processes of their location and translocation.
Contributors are Shulamit Laderman, Gustav Kühnel, Serge Ruzer, George Gagoshidze, Alexei Lidov, Bianca Kühnel, Ariane Westphälinger, Robert Ousterhout, Eva Frojmovic, Katrin Kogman-Appel, Claudia Olk, Ingrid Baumgärtner, Pnina Arad, Annette Hoffmann, Gunnar Mikosch, Barbara Baert, Yamit Rachman-Schrire, Robert Schick, Tim Urban, Mila Horký, Silvan Wagner, Rachel Milstein, Anastasia Keshman and Kai Nonnenmacher.
In: Theatrale Revolten
In: Theatrale Revolten
In: Theatrale Revolten
In: Belebungskünste
In: Synergies in Visual Culture / Bildkulturen im Dialog
In: Synergies in Visual Culture / Bildkulturen im Dialog
Praktiken lebendiger Darstellung in Literatur, Kunst und Wissenschaft um 1800
Der Band mit Beiträgen aus Literatur-, Kultur-, Theaterwissenschaft und Philosophie widmet sich Praktiken lebendiger Darstellung um 1800 und ihren Diskursen, Institutionen und gesellschaftlichen Kontexten.
Das Ideal einer lebendigen Darstellung hat um 1800 in ästhetischer Theorie und künstlerischer Praxis Konjunktur. Große Beliebtheit genießen insbesondere Präsentations- und Aufführungsformen – z.B. von Sprach- und Bildkunstwerken, aber auch von naturwissenschaftlichen Experimenten –, denen die Fähigkeit zugetraut wird, Lebendigkeit nicht nur zu reflektieren, sondern auch performativ zu erzeugen. Darauf verweist die neue Popularität von Deklamationskonzerten, Vorlesegesellschaften, Darbietungen von tableaux vivants oder von mikroskopischen und akustischen Experimenten in geselliger Runde u.v.m. In ihnen werden Prozesse der Verlebendigung als ästhetische Ereignisse erlebt, wie die Beiträge des Bandes am Beispiel von Ludwig Tieck, E.T.A. Hoffmann, Elise Bürger, Christian Gotthold Schocher, Immanuel Kant, Johann Gottfried Herder, Jakob Michael Reinhold Lenz und anderen nachvollziehen.
Der Sammelband beruht auf der internationalen Tagung »Theatrale Revolten«, die im Herbst 2016 in Basel stattgefunden hat. Er vereint Beiträge zu Berührungspunkten zwischen Theater und politischer Revolte von Forscher/innen aus Literatur- und Theaterwissenschaft, Soziologie, Kunstgeschichte und Medienwissenschaft.
Im Zentrum der Untersuchungen stehen Fragen nach Formen theatraler Aktion und Interaktion: Wie werden revolutionäre Ereignisse auf der Theaterbühne verhandelt? Welche Austauschdynamiken zwischen Theater und Stadtraum, Kunst und politischer Öffentlichkeit sind zu beobachten? In welchem Verhältnis steht das Theater zu politischer Macht und Selbstermächtigung? Der Band legt dabei einen Schwerpunkt auf die visuellen und auditive Inszenierung des theatralen Protests und seinen Status als öffentliches und mediales Ereignis. Die einzelnen Beiträge widmen sich einerseits Theater- und Protestformen des 18. Jahrhunderts, andererseits solchen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Installationsästhetik in Film und Kunst
Film und Raum, Bewegtbild und Architektur, Installation und Projektion bilden in den künstlerischen Kon-zepten der Gegenwartskunst ästhetische Amalgamierungen. Dabei sind die Praktiken der Aneignung kinematographischer Verfahren so vielgestaltig wie die Semantiken und Raumkonfigurationen, die sie reflektieren. Bedeutet dies nun, dass sich in der Kunst nur die Rezeptionsbedingungen des Films abbilden? Oder generieren die Verfransungen zwischen den installativen und filmischen Räumen neue Wahrnehmungs-modalitäten im Feld der Kunst? Lässt sich der kulturelle Wirkungshorizont des Films überhaupt als neues Erfahrungsmodell ästhetischer Räume seit der Moderne begreifen? In mehreren Themenfeldern, die globale Perspektivierungen einziehen, widmen sich die Beiträge der Ana-lyse kinematographischer Raumkonfigurationen mit ihren semantischen Bezügen zur Architektur, zur Mise-en-Scène des Präsentationsrahmens sowie zum Illusionsraum im Film und in der inszenierten Fotografie. Im Zentrum stehen die genealogischen Beziehungen der installativen Praxisformen zu filmischen Raumkonzep-ten mit ihren Hybridisierungen in gegenwärtigen (Bild)Raumkonstruktionen.