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  • Author or Editor: Anton Schindling x
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in Enzyklopädie der Neuzeit Online
Kriegserfahrung deutscher Soldaten in Ost und West 1939 bis 1945
Author:
»Vernichtungskrieg« oder »Entfesselung der Endlösung« sind Schlagworte, die unauflöslich mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Sie gehören auf die östlichen Schauplätze eines Krieges, der im Westen weitgehend konventionell geführt wurde.

Der Autor fragt nach der Wahrnehmung deutscher Soldaten mit zwei unterschiedlichen Kriegen in Ost und West im Gesamtzusammenhang des Zweiten Weltkrieges und der NS-Herrschaft. Dabei ist die Analyse von Feindbildern von großer Bedeutung. Eine Erfahrung, die vom Krieg spricht, darf allerdings nicht nur nach der Konstruktion von Feindbildern fragen, sondern sie muss Erfahrungsräume auch als realgeschichtliche Lebenswelten verstehen, welche die Kriegserlebnisse von Soldaten an vorderster Front ganz anders geprägt haben als im Hinterland.
Kriegskonstruktionen in der deutschen Militärmalerei des 19. Jahrhunderts
Author:
Eine Pionierstudie: die umfassende Analyse der populären monarchisch-nationalen Militärmalerei des 19. Jahrhunderts, die noch heute das Bild vom Krieg mit prägt. An weit über 100 Gemälden arbeitet die Autorin ein symbolisches Archiv des medialisierten Krieges heraus. Welche Ziele verfolgten die Maler, welche Bildstrategien benutzten sie? Wie weit gaben sie Realität wieder? Wie konstruierten sie den Krieg neu? Und wie stark prägten ihre Bilder die Einstellung der Gesellschaft zum Krieg mit?
Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit. Neue Horizonte der Forschung
Der Band fasst die innovativen Ergebnisse des Sonderforschungsbereichs 'Kriegserfahrungen – Krieg und Gesellschaft in der Neuzeit' (SFB 437) an der Universität Tübingen in einem großen Überblick zusammen. Themen des SFB und des Buches sind die Erfahrung, Wahrnehmung und Deutung von Kriegen der Neuzeit in Europa und Nordamerika, ist der 'Krieg in den Köpfen' vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Krieg in Vietnam. Drei Felder stehen im Zentrum: der Zusammenhang von Nation, Nationsbildung und Krieg, die Interaktion zwischen Religion bzw. Konfession und Krieg sowie die Rolle der Medien und der Nachrichtenproduktion, die den 'Krieg in der Ferne' zum 'Krieg in der Nähe' schrumpfen ließ.
Von der Antike bis zur Gegenwart
Sic semper tyrannis! - So ergeht es den Tyrannen immer! Politischer Mord gehört zur Geschichte, ob in der Antike oder in der Gegenwart. Oft gewinnen die Taten als Mythos ein dauerhaftes Eigenleben. Aber Mord ist nicht gleich Mord.
Zwölf spannende Fälle politischen Mordens werden in ihren historischen und gesellschaftlichen Rahmen eingeordnet, auch mit Blick auf die unterschiedliche Wahrnehmung durch Zeitgenossen und Nachwelt. Motive und Muster ändern sich, doch ist das persönliche Charisma der Opfer vielfach eine treibende Kraft. Die politische Gewalt in Gestalt des Mordes manifestiert sich dabei in zwei Richtungen, denn nicht nur Herrscher und Politiker als Repräsentanten der Macht werden zum Ziel, sondern auch die Staatsmacht bedient sich des Mordes an Einzelnen oder an Personengruppen.
Gerade die jüngsten blutigen Ereignisse um Osama Bin Laden und Muammar al-Ghaddafi zeigen die Aktualität des Themas politischer Mord. Heldentaten oder Verbrechen? Die Antwort scheint je nach Standpunkt klar. Doch lässt sich immer so einfach Gut und Böse unterscheiden?