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Transkomposition und Anachronismus im Werk von Johannes Schöllhorn
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Im Rahmen dieser musikanalytischen Annäherung an die Transkompositionen des deutschen Komponisten Johannes Schöllhorn wird offengelegt, wie er die ursprüngliche Tonsatzstruktur der historischen Vorlagen mittels Bearbeitungs- bzw. Instrumentationstechniken erweitert und in eine zeitgenössische Klangwelt überführt. Im Zentrum der vorliegenden Musikanalysen stehen die Werke Anamorphoses (2001-04) und Dias, koloriert (2010), denen J. S. Bachs Die Kunst der Fuge zugrunde liegt, zudem das Klavierkonzert clouds and sky (2010), eine Bearbeitung von Gabriel Faurés Nocturne op. 107 Nr. 12, und «va» d’après Jules Massenet - Expressions lyriques (2016). In diesen Kompositionen verdeutlicht sich die Verschmelzung von historischer Vorlage und zeitgenössischem Komponieren zur Transkomposition. Dabei nähert sich Schöllhorn den Werken der Vergangenheit nicht mit dem Versuch einer musikhistorisch adäquaten Betrachtungsweise, sondern er sucht in diesen nach kompositorischen Potenzialen für die Gegenwart.
In: the time is out of joint
In: the time is out of joint
In: the time is out of joint
In: the time is out of joint

The karyotypes of 22 South American owl monkeys (Aotus trivirgatus) are surveyed. Animals were assigned on the basis of coat color variation to two previously described subspecies, Aotus trivirgatus griseimembra and Aotus trivirgatus trivirgatus. A Robertsonian polymorphism, distributed consistent with a Hardy-Weinberg equilibrium, was found among 17 Aotus trivirgatus griseimembra, whose diploid numbers were 54, 53, and 52. The 5 Aotus trivirgatus trivirgatus all had diploid numbers of 54. Their karyotypes are significantly different from those of Aotus trivirgatus griseimembra, however, and may indicate the need for taxonomic reclassification.

In: Folia Primatologica
Die Rostocker Hochschulschriften zu Musik und Theater beinhalten Veröffentlichungen zu fachspezifischen wie interdisziplinären Themen und repräsentieren damit die Vielfalt wissenschaftlicher Reflexionen an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule. Neben Qualifikationsarbeiten werden Festschriften, Essays und aktuelle Buchprojekte publiziert. Im Fokus der Rostocker Schriftenreihe, die von Matthias Dreyer, Oliver Krämer, Benjamin Lang und Friederike Wißmann herausgegeben wird, steht ein interfakultativer Ansatz, der Themen aus der Theaterpädagogik und der Musikpädagogik sowie aus der Musikwissenschaft und der Musiktheorie einbegreift.
Materialität und Rhetorik im 18. und 19. Jahrhundert
Seit der Einführung des Konzepts einer »Archäologie des Wissens« ist wiederholt versucht worden, den Begriff der Archäologie für eine allgemeine Kulturtheorie zu funktionalisieren.
Umfangreich erschienen in der Folge die Archäologien, als deren Gegenstände nicht einmal mehr die Gegenwart oder die Zukunft undenkbar waren. Daneben musste sich das institutionelle Fach Archäologie mit dem prägenden Einfluss sprachlicher Bedingungen auf die Gewinnung von Erkenntnissen auseinandersetzen.
Diese Thematik berührt ein zentrales methodisches Feld, das eng an der Kombination von Archäologie und Germanistik in der konzeptionellen Gestaltung des Forschungskollegs Morphomata orientiert ist, nämlich das wechselseitige Verhältnis visuell wahrgenommener und literarisch vermittelter Form.
Zur Frage von Relevanz und Kontingenz
Wollen wir ein Werk als das Kunstwerk erfassen, welches es tatsächlich ist, dann stellt sich uns stets die Frage, was im Hinblick auf dieses Werk von Relevanz ist und was nicht. Wer oder was jedoch entscheidet, wie diese Frage im Einzelnen zu beantworten ist? Wie also wir das Relevante eines künstlerischen Objektes oder Ereignisses eigentlich bestimmt, wie wird diese Bestimmung gerechtfertigt, und auf welche Instanzen wird sich hierbei berufen bzw. sollte man sich berufen? Der vorliegende Band widmet sich diesen und ähnlichen Fragen. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Umstand, dass seit der Moderne Kontingenzen im Sinne von flüchtigen Prozessen und Zufällen, die in ihrer Spezifik durch nichts Kunstrelevantes bedingt zu sein scheinen, häufig zu den relevanten Eigenschaften eines Kunstwerks erklärt werden.