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  • Author or Editor: Bernhard Boehm x
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Fehlverstandenes und Fehlübersetztes aufdecken und korrigieren
Author:
Es wollen Hilfen geboten werden für den Zugang zum originalen Text und Gehalt des Alten Testaments. Die hebräische Bibel sagt vielfach anderes als unsere üblichen und konventionellen Übertragungen – dies betrifft bereits die ältesten griechischen Übersetzungen. Seit Alters hergebrachte Fehlverständnisse und prägende Fehlübersetzung verfälschen und entstellen den ursprünglichen Bibeltext – besonders die Schöpfungssagen am Eingang der Bibel. Solche ungemäßen, unsere biblische Tradition prägenden Übersetzungen wesentlicher Begriffe und Aussagen werden aufgezeigt und Fehldeutungen zu korrigieren versucht. Besonders angeregt durch das Werk von Martin Buber, durch seine dem Original verpflichtete Verdeutschung der Schrift kann uns ein Weg eröffnet werden, das Alte Testament anders zu lesen, seinem Menschenbild, seinem Denken näher zu kommen und es besser zu verstehen.
Klärungen, Verstehenshilfen
Author:
Jesus oder Christus – viele Christen wird das oder irritieren, aber es ist entscheidend. Was Historiker und kritische Theologen längst erkannten, hat weite Kreise noch kaum erreicht: der kirchliche Christus unterscheidet sich grundlegend vom historischen Jesus. Selber verstand er sich nicht als ‚Christus‘ (= Messias), als Gottessohn, Sühneopfer und Erlöser, gemäß dem Dogma. Dieses nötigt uns somit, Unwahres zu glauben, was aber auf Dauer unsere Psyche belasten muss. Korrigierend will hier für Fragende unser Blick befreit werden für den geschichtlichen jüdischen Menschen Jesus. Denn Desillusionierung ist nie ein Verlust, sondern letztlich heilsam. Methoden der Textanalyse erlauben Zugang zu den Ursprüngen der Jesus-Überlieferung und das Aussondern fremder religiöser Einflüsse (eindringend schon bei Paulus). Mit diesem Aufdecken späterer Verfälschungen kann Jesu authentisches Wort ansatzweise noch hörbar werden: so können wir ihm näher kommen.
Phänomenologische Annäherungen an die Sammlung Prinzhorn
Zwischen Kunst und Krankheit: Inspiriert durch Werke der berühmten Heidelberger Sammlung Prinzhorn diskutieren die Autoren phänomenologische Zugänge zu dieser Art von Kunst jenseits rein psychiatrischer oder kunsthistorischer Perspektiven.
Seit Hans Prinzhorn mit der »Bildnerei der Geisteskranken« (1922) kulturkritisch für eine Neubewertung der »Irrenkunst« sorgte, gab die Sammlung Prinzhorn verschiedenen Disziplinen Anlass zu Debatten. Die Beiträge untersuchen Werke psychisch erkrankter Künstler aus phänomenologischer Perspektive und befragen die Grundlagen unserer Erfahrungen mit ihnen. Welche Welten transportieren sich durch scheinbar wahnhaft Unverständliches? Ermöglicht es das Werk, an einer anders erlebten Raum- und Zeiterfahrung Anteil zu nehmen? Wo hört das Verstehbare auf, fängt Wahnhaftes an?
Mit Beiträgen von Rudolf Bernet, Gottfried Boehm, Sonja Frohoff, Thomas Fuchs, Stefan Kristensen, Marc Richir, Daniel Sollberger und Bernhard Waldenfels
Gottfried Boehm zum 70. Geburtstag
Gottfried Boehms Frage, was ein Bild sei, hat für nachhaltige Unruhe in der kunsthistorischen Forschung und über ihre Grenzen hinaus gesorgt.
Diese intellektuelle Irritation war der Ausgangspunkt für den Jubiläumsband, in dem Freunde, Weggefährten, Kollegen und Schüler oder Gottfried Boehm anderweitig verbundene Autorinnen und Autoren je ein prägnantes Beispiel für das, was ein Bild sein kann, präsentieren. Die Vielstimmigkeit des hier vorgelegten Bandes spiegelt so die weitreichende Resonanz, die die Bildfrage in den letzten Jahrzehnten gefunden hat. Neben Gemälden, Skulpturen, Fotografien oder Mosaiken werden auch Werke und Objekte angesprochen, die traditionell seltener unter dem Vorzeichen von Bildlichkeit diskutiert wurden. Die Bandbreite reicht von der Architektur über Installationen, Filme, Theateraufführungen, Performances und literarische Erzeugnisse bis hin zu Computeranimationen, die jeweils auf ihre spezifisch ikonischen Momente hin befragt werden. Hinzu kommen Beispiele, die dezidiert nicht dem Bereich der Künste entstammen – vom Faustkeil über das Werbeplakat bis hin zur Google-Bildsuche.
Was ist ein Bild? 89 Autorinnen und Autoren geben Gottfried Boehm anhand eines von Ihnen gewählten Beispiels eine wie immer auch provisorische Antwort.