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Abstract

Sinnlichkeit, verstanden als Wahrnehmungsleistung der Sinne, und Epigramm stehen in der Fruhen Neuzeit in einer engen Beziehung. Der Beitrag möchte zunächst anhand der Darlegungen Lessings und Herders zeigen, welche Aufgabe der sinnlichen Wahrnehmung in der Theorie des Epigramms zukommt. In einem zweiten Abschnitt geht es um die Praxis des Epigramms. Verschiedene Verfahren werden erörtert, um Sinnlichkeit im Epigramm zu evozieren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Materialität der Schrift.

In: Salomo in Schlesien
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Abstract

Sinnlichkeit, verstanden als Wahrnehmungsleistung der Sinne, und Epigramm stehen in der Fruhen Neuzeit in einer engen Beziehung. Der Beitrag möchte zunächst anhand der Darlegungen Lessings und Herders zeigen, welche Aufgabe der sinnlichen Wahrnehmung in der Theorie des Epigramms zukommt. In einem zweiten Abschnitt geht es um die Praxis des Epigramms. Verschiedene Verfahren werden erörtert, um Sinnlichkeit im Epigramm zu evozieren. Eine besondere Rolle spielt dabei die Materialität der Schrift.

In: Salomo in Schlesien
In: Lose Leute
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Der Beitrag stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Musikgeschichtsschreibung und der Gattung des Encomium Musicae in der Frühen Neuzeit. Die Geschichtlichkeit der Musik wird in diesem Zeitraum zunächst als Argument im Rahmen eines Lobes der Musik eingesetzt. Das Encomium Musicae besteht, wie an Texten von Scherffer, Kleinwechter und Printz gezeigt wird, aus vier Topoi (ortus, progressus, usus und abusus musicae). Aus dem Topos progressus musicae entwickelt sich im 18. Iahrhundert die moderne Musikgeschichtsschreibung.

In: Daphnis
In: Die Kunst der Theatereröffnung
In: ZwischenSpielZeit
In: Editionsdesiderate zur frühen Neuzeit, Erster Teil
Das Theater der Frühaufklärung (1680-1730)
Series:  Poesis, Volume: 1
Die Beiträge des vorliegenden Bandes analysieren, wie die sozialen und kulturellen Transformationen um 1700 in den europäischen Theatern in Szene gesetzt und zugleich kritisch reflektiert werden. Dabei wird untersucht, inwiefern neue Formen der Dramatik erprobt werden, um die sozialen, emotionalen und kulturellen Veränderungen der Frühaufklärung adäquat zu erfassen und wie diese in den zahlreichen Debatten und Diskussionen behandelt werden. Reflektiert wird zudem, inwiefern das tendenziell international ausgerichtete Theater der Zeit in die nationalen Kontexte eingebunden wird und damit verbunden, wie der geleistete Transfer mit Akkulturationen einhergeht, und wie diese wiederum auf ausländische Diskussionen und Produktionen rückwirken. Schließlich werden die zeitgenössischen Um- und Neucodierungen von zentralen Konzepten der Dramatik in den Blick genommen, wie die Neubestimmung der Wahrscheinlichkeit oder der bienséance, sowie die Herausbildungen neuer dramatischer Genres.
Figuren, Schauplätze und Künste des Vaganten in der Frühen Neuzeit
Anhand von literarischen und historischen Textzeugen des 16. bis 18. Jahrhunderts beschreibt das Buch ›lose Leute‹ und ihre Künste jenseits der abwertenden Sammelkategorie des Vagabunden. Erstmals systematisch sichtbar gemacht wird auf diese Weise die kulturdynamische Bedeutung frühneuzeitlicher Mobilität. ›Lose Leute‹: Mit dieser Formel Harsdörffers unternimmt das Buch die (literar-)historische Bestandsaufnahme eines Gattungs- und Medienhorizonts des Vaganten, der sich von indizierenden Quellen (z. B. Liber vagatorum) über fiktionale Genres (z.B. Schelmenroman, Fastnachtspiel) bis zu ephemeren Textzeugen (z.B. Flugblatt, Theaterzettel) erstreckt. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion zeitgenössischer Existenz- und Ausdrucksformen des Vaganten in Literatur, Musik und bildender Kunst. Auf diese Weise konturiert sich frühneuzeitliche Mobilität als neuer Forschungsgegenstand.
Ästhetik und Sozialgeschichte von Bühnenprologen
Eröffnungen kommen nicht ohne Reden aus, sind aber nur selten kunstvoll gestaltet. Anders Theatereröffnungen, die dem Publikum einen Eindruck von der dramatischen Kunst des Hauses vermitteln sollen. Deshalb wurden Eröffnungsprologe immer wieder bei besonders prominenten Autor:innen in Auftrag gegeben (bei Goethe und Schiller in Weimar, Keller und Meyer in Zürich, Hofmannsthal und Altenberg in Wien). Sie fungieren als programmatische, kunstvoll gestaltete Standortbestimmungen der Bühnen. Vorreden und Vorspiele führen auf die Beschaffenheit der Bühnen hin, stellen Ensembles vor, beschwören den Geist des Hauses, sprechen übers Geld, adressieren Publikumserwartungen und denken in grundsätzlicher Weise über das Theater und seine Rolle im öffentlichen Leben nach.