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In: Kommentar und Säkularisierung in der Moderne
In: Prophetie und Prognostik
In: Benjamin-Studien 3
Author:

Abstract

Moses's wearing of a veil (Exod 34:25-39) remains a puzzling and relatively obscure biblical episode. This article interprets Moses's veil as a sign of divine communication and prophecy. Through analysis of the passage, commentary, and images from the history of art, I trace the legacy of the veil as a symbol of the problem of divine revelation itself. For written commentary and artistic tradition, I argue that the veil is concealed, repressed, and transformed in order to ease an anxiety about the veil that is also an anxiety about the text. Christian interpreters (following 2 Cor 3:7-18) associate the veil with Jewish blindness to the gospel. In artistic tradition, the veil of Moses is often linked to the allegorical female Synagogue, who wears a blindfold. The veil, which originally enables Moses to act as a prophet, is thus concealed by religious polemic and linked to the Christian feminization of Jewishness. At the same time, the ambiguity and uncanniness of the veil images evoke the mysterious quality of Exodus 34:29-35. The veil of Moses may thus be seen as a meta-text that alternates between presence and absence, concealment and revelation.

In: Religion and the Arts
Author:

Abstract

This essay analyzes the narrative of Deuteronomy 31–32 as the alternation between two narrative strands: (1) the death of Moses and commission of Joshua, and (2) the writing and reciting of the Torah and song. This alternating structure culminates in a passage that harmonizes the two strands: 32:44-47. In light of this structure, with its emphasis on the and song, I suggest the concept of memorial, based on the text's use of the term (witness), as a heuristic description of the text.

In: Biblical Interpretation
Verfügungen über Zukunft in Wissenschaften, Religionen und Künsten
Series:  Trajekte
Jede Prognostik bezieht ihre diskursive Macht aus der Behauptung, in gewisser Weise über die Zukunft verfügen zu können, jede Prophetie versucht in ihren Appellen, die Zukunft zu verändern. In beiden Fällen verschränken sich Formen des Zukunftswissens mit Modi wirksamer Rede. Dabei ist Prophetie nicht einfach eine unwissenschaftliche 'Vorstufe' der Prognostik. Noch die differenzierten Prognosen über Klima, Bevölkerung und Ökonomie, die aus den Zukunftsmodellierungen heutiger Szenariotechnik gewonnen werden, stehen in der Nähe zur Prophetie. Prophetie und Prognostik untersucht diese Wissensformen, Symboliken und Aussageweisen in verschiedenen Religions- und Wissenschaftskulturen, in bildender Kunst und Literatur.
Vom Umgang mit heiligen und kanonischen Texten
Series:  Trajekte
In der Moderne verändert sich der Umgang mit heiligen Texten und damit auch die traditionelle Praxis des Kommentars. Einerseits werden solche Texte nun auch wissenschaftlich und kritisch kommentiert, andererseits leben religiöse Kommentarformen auch in säkularen Kontexten fort: etwa in der Dichtung, der Philosophie oder der Philologie.
Der Kommentar war lange der Königsweg der Auseinandersetzung mit klassischen, kanonischen und als ›heilig‹ verstandenen Texten. Weil das Verständnis von Schriftlichkeit entscheidend davon geprägt ist, wie man Texte kommentiert, ist die Geschichte des Kommentars zentral, um die Entstehung der modernen säkularen Textkultur zu verstehen. Der Band fragt, wie die Kommentierung religiöser Texte unter den Bedingungen der Säkularisierung noch möglich ist. Er beleuchtet Denkfiguren und Textpraktiken, mit denen säkulare Texte sakralisiert werden und wie jene Verschiebungen unser Verständnis von Kommentar verändern.
Die im zweijährigen Rhythmus erscheinenden Benjamin-Studien dokumentieren den internationalen Stand der Forschung zum Schreiben und Denken Walter Benjamins und zur aktuellen Relevanz seines Werkes. Trotz intensiver Diskussionen der letzten Jahrzehnte ist das Potenzial von Benjamins Denk- und Arbeitsweise nicht erschöpft. Noch gibt es weitere Aspekte seines Werkes zu erschließen und auf ihre Bedeutung für die Gegenwart zu befragen. Zugleich ist es an der Zeit, die intensive Rezeption seines Denkens selbst zum Gegenstand der Forschung zu machen. Der dritte Band der Benjamin-Studien präsentiert Beiträge zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, zur Verortung seines Denkens im intellektuellen und historischen Kontext sowie Detailuntersuchungen zu spezifischen Texten. Mit Beiträgen von u.a. Brian Britt, Peter Fenves, Vivian Liska, Andrea Pinotti, Björn Quiring.