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In: Taufberufung und Weltverantwortung
In: Habitus fidei – Die Überwindung der eigenen Gottlosigkeit
In: Tempel, Lehrhaus, Synagoge
50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil
»In der Welt, aber nicht von der Welt« (Joh 17,11.14) - Taufberufung und Weltverantwortung.
Das Zweite Vatikanische Konzil hat die sakramentale Taufberufung aller Christgläubigen als Gründungsgeschehen des christlichen Lebens neu ins Licht gerückt. Die Berufung zum Christsein, der »universale Ruf zur Heiligkeit« (vgl. Lumen gentium 32), wird damit nicht nur zum persönlichen Lebensprogramm, sondern lässt die Getauften teilhaben an der kirchlichen Antwort auf die Offenbarung. Das damit grundgelegte gemeinsame Priestertum ist zugleich von großer ökumenischer Bedeutung.

Kurt Kardinal Koch und fünfzehn weitere Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Spanien erörtern in diesem Zusammenhang das spannungsreiche Verhältnis von Kirche und Welt. Dabei geht es um grundlegende Konzilsaussagen, ihre Rezeption und aktuelle Bedeutung.
»Habitus fidei« ist ein Kerngedanke der vielfältigen Forschungen und des reichhaltigen Wirkens von Richard Schenk. »Die Überwindung der eigenen Gottlosigkeit« bezieht sich auf seine Bemühungen, eine Theologie zu entwickeln, welche die Situation von Unglauben, Angst und Verlust der Hoffnung aufgreift.
Das Werk von Richard Schenk, dessen Schwerpunkte in der Anthropologie und Gnadenlehre des 13. Jahrhunderts sowie auf den zeitgenössischen Fragen zu Themen der Ökumene, der Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils, der Theodizee und dem Verhältnis von Glaube, Vernunft und Geschichte liegen, berührt damit zentrale Fragen der gegenwärtigen Diskussion um die Kirche in der heutigen Welt. Die zu dieser Festschrift beitragenden namhaften Philosophen und Theologen haben durch die Beschäftigung mit seinem Werk und dem gemeinsamen Forschen an diesen Themen großen Gewinn gezogen und möchten durch ihre Beiträge sowohl das Werk Richard Schenks würdigen als auch seine Gedanken und Anliegen aus den jeweiligen Disziplinen weiterdenken.
Orte jüdischen Gottesdienstes, Lernens und Lebens. Festschrift für Wolfgang Kraus
Durch die weite Ausbreitung und Zerstreuung des Judentums entstanden früh Orte des Lehrens und religiösen Lebens neben dem Tempel.
Der Band reflektiert die Entstehung der Synagoge, die Gelehrsamkeit und jüdische Versammlung in der Diaspora von Babylonien über Alexandria bis Rom, das Lehrhaus der Weisheit am Beispiel Ben Siras und die Ausbreitung der Lehrhauskultur nach der Zerstörung des Tempels. Er geht der Bedeutung der Schrift in ihrer griechischen Übersetzung (Septuaginta) für das Nachdenken in der Diaspora nach, prüft exemplarisch Impulse und Abgrenzungen, die bei der Entstehung des Christentums durch jüdische Lehre und Schriftworte entstanden, und greift Spuren des christlich-jüdischen Miteinanders bis in jüngste Zeit auf.