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  • Author or Editor: Carl Friedrich Gethmann x
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In: Dialogische Logik
In: Der Konstruktivismus in der Philosophie im Ausgang von Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen

Durch Gegenüberstellung von Chancen und Risiken von Big Data im Gesundheitsbereich lässt sich eine kohärente normative Gesamtbeurteilung von »Big Data« nicht rechtfertigen. Damit sind aber die ethischen Fragen der informationellen Selbstbestimmung und des Schutzes der Privatheit nicht beantwortet. Ein hypothetisches Verständnis von Selbstbestimmung lässt zwar grundsätzlich Abwägungen zu. Aus ethischer Sicht ist jedoch zu fordern, dass es eine Körnigkeitsebene geben muss, auf der der Bürger seine Selbstbestimmung wenigstens durch Inkaufnahme bzw. Übertragung ausübt. Auch wenn Daten nicht als Privateigentum, sondern als gesellschaftliches Gemeingut klassifiziert werden, ist am ethischen Grundsatz festzuhalten, dass der Bürger Anspruch auf Schutz der Privat- und Intimsphäre hat.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
Das phänomenologische Projekt und die Wende zur Sprache
Im Mittelpunkt des Interesses steht eine komplexe Problemlage zwischen Phänomenologie, Lebensphilosophie und Logischem Intuitionismus, aus der heraus sich die Tendenz zur Entwicklung eines spezifischen „deutschen Pragmatismus“ ergeben hat. Dabei spielen besonders E. Husserl, M. Heidegger, O. Becker und A. Heyting eine Rolle. Der hier zur Debatte stehenden philosophiehistorisch beschreibbare Diskussionskontext ist durch die zeitgeschichtlichen Umstände, die im wesentlichen durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten, den Exodus vor allem jüdischer Philosophen Deutschlands und Österreichs und den Zweiten Weltkrieg markiert werden, zerstört worden. Erst in den sechziger Jahren hat es Reprisen der hier untersuchten Debatte gegeben, besonders deutlich im Erlanger Methodischen Konstruktivismus, aber auch in Ansätzen wie der Transzendentalpragmatik von K.-O. Apel und der Universalpragmatik von J. Habermas. Der Aufbau des Bandes versucht, eine Entwicklungstendenz von einer mentalistisch zu einer lingualistisch orientierten Phänomenologie abzubilden. Als zusammenfassenden Positionentitel für diese Ansätze hat Carl Friedrich Gethmann den Begriff des „kulturalistischen Pragmatismus“ vorgeschlagen. Der Begriff des „Kulturalismus“ soll die in Abgrenzung zu dem von den Vereinigten Staaten ausgehenden „naturalistischen Pragmatismus“ verdeutlichen.
In: Dialogische Logik
In: Der Begriff der Person in systematischer wie historischer Perspektive
In: Der Konstruktivismus in der Philosophie im Ausgang von Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen
In: Paul Lorenzen und die konstruktive Philosophie
In: Zur Philosophie Paul Lorenzens
In: Das Verhältnis von Arzt und Patient