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Die Grundrechte Der Deutschen

Revolutionäres Importgut oder nationale Selbstbehauptung?*

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Christoph Enders

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Edited by Christoph Enders and Michael Kahlo

Mit dem vorliegenden Band 1 wird die neue Schriftenreihe des im Oktober 2003 gegründeten "Instituts für Grundlagen des Rechts" an der Juristenfakultät der Universität Leipzig eröffnet. Der Band enthält die Begrüßungsansprachen, mit denen die Akademische Eröffnungsfeier für das Institut eingeleitet wurde, sowie die beiden im Rahmen der Feier gehaltenen Festvorträge von Kurt Seelmann (Universität Basel) zur Menschenwürde als Grundlage der Rechtsordnung und von Vanda Fiorillo (Universität Neapel) zur fortdauernden Aktualität der Humboldt'schen Konzeption eines philosophisch aufgeklärten Lebensideals. In der neuen Reihe werden wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Grundlagen des Rechts erscheinen; sie bietet ein neues Diskussionsforum zu aktuellen Themen mit Grundlagenbezug. Über das Institut für Grundlagen des Rechts: Institut der Juristenfakultät der Universität Leipzig, Gründung am 01.10.2003, Feierliche Eröffnung am 25.06.2004 im Bundesverwaltungsgericht. Gründungsdirektoren: Prof. Dr. Christoph Enders (Gf. Direktor), Prof. Dr. Michael Kahlo (Stellv. Gf. Direktor), Prof. Dr. Gero Dolezalek, Prof. Dr. Helmut Goerlich, Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern, Prof. Dr. Diethelm Klesczewski

Diversität und Toleranz

Toleranz als Ordnungsprinzip?

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Edited by Christoph Enders and Michael Kahlo

Die Bedeutung des Toleranzgebots reicht über das Problemfeld religiöser Toleranz hinaus. Sie tritt überall zutage, wo Verhaltensweisen und die Äußerung von Auffassungen vom konsentierten 'mainstream' abweichen und deshalb als anstößig wahrgenommen werden. Der moderne Rechtsstaat westlicher Prägung nimmt zwar für sich in Anspruch, ein ultimatives Modell eines freiheitlichen wie friedlichen Zusammenlebens in Diversität zur Verfügung zu stellen, ganz gleichgültig, ob diese sich religiös-weltanschaulich, moralisch-politisch oder ganz allgemein gesellschaftlich manifestiert. Offenkundig bleiben aber trotz dieses umfassenden Anspruchs Problemreste bei der Konfliktlösung, die die Rufe nach Toleranz nicht verstummen lassen und zugleich die Mahner auf den Plan rufen, die unablässig an die unabdingbaren Grenzen von Toleranz erinnern und Homogenität zur zentralen Funktionsbedingung des Gemeinwesens erklären. Dieser Band schließt an den Vorgängerband mit dem Titel 'Toleranz als Ordnungsprinzip? – Die moderne Bürgergesellschaft zwischen Offenheit und Selbstaufgabe' (2007) an und will die dort veröffentlichten Überlegungen vertiefen sowie um bislang noch nicht berücksichtigte Fragestellungen und Perspektiven des Toleranzproblems, insbesondere Gesichtspunkte jenseits spezifisch religiöser Toleranz (alternative Lebensentwürfe, internationale Beziehungen) ergänzen.

Toleranz als Ordnungsprinzip?

Die moderne Bürgergesellschaft zwischen Offenheit und Selbstaufgabe

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Edited by Christoph Enders and Michael Kahlo

Kann die Idee der Toleranz als orientierendes Ordnungsprinzip einer modernen, freiheitlich-wohlgeordneten Bürgergesellschaft fruchtbar gemacht werden? Diese Frage ist nicht nur in Deutschland gerade in neuerer Zeit wieder zunehmend aktuell geworden. Ihre Beantwortung erfordert freilich, über vertiefende Überlegungen einzelner wissenschaftlicher Disziplinen hinaus, eine synthetisierende Zusammenführung von deren Gedanken- und Begründungsgängen. Nur eine solche, interdisziplinäre Methode verspricht zureichende Aufklärung der Toleranzidee und deren Praxis und vermag so schrittweise Grund für einen angemessenen Begriff der Toleranz zu legen. Entsprechend dieser Konzeption versammelt dieser Band die wissenschaftlichen Erträge einer im Juni 2006 von den Herausgebern, gemeinsam mit der Fritz-Thyssen-Stiftung, in Leipzig veranstalteten Tagung, die gleichermaßen der Geschichte der Toleranz, den theologischen und philosophischen Perspektiven des Toleranzproblems und schließlich exemplarischen Rechtsproblemen der Toleranz gewidmet war. Mit der Publikation der Tagungsbeiträge verbindet sich die Hoffnung, daß sie einen weiterführenden Schritt auf dem Weg zu einer präziseren begrifflichen Bestimmung der Grundlagen und funktionalen Grenzen des Toleranzgebots als mögliches Prinzip gesellschaftlicher Praxis und deren Lebensformen darstellen mögen.

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Christoph Enders, Michael Kahlo and Andreas Mosbacher

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Christoph Enders, Michael Kahlo and Andreas Mosbacher

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Christoph Enders, Michael Kahlo and Andreas Mosbacher

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Edited by Christoph Enders, Michael Kahlo and Andreas Mosbacher

Napoléon war nicht nur der „Usurpator“. Er setzte den Anfang einer europäischen Neuordnung, die vom Modernisierungsschub revolutionärer Ordnungsprinzipien bis heute profitiert. Doch wie beständig ist diese gemeineuropäische Grundorientierung in einer Zeit, in der Europa vor vielfältigen Herausforderungen steht?

Mit Napoléon hat nicht nur für Frankreich, sondern gerade auch für Deutschland und Europa vieles begonnen, indem durch die napoleonische Herrschaft und in deren Gefolge neue Ordnungsparameter geprägt wurden. Was wird davon aber bleiben in einer Zeit, in der das Programm der Europäischen Integration als Form allgemeiner Freiheit und eines dauerhaften Friedens auf dem Prüfstand steht? Die Untersuchungen dieses Bandes thematisieren das Schicksal der europäischen Friedens- und Freiheitsordnung.