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  • Author or Editor: Claudia Wiesemann x
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Dem ›Kindeswohl‹ wird in jenen ethischen und rechtlichen Debatten, die Kinder betreffen, in der Regel entscheidende Bedeutung zugesprochen. Allerdings wird es oft argumentativ verwendet, als sei es ein objektiv bestimmbarer Wert, z. B. körperliche Unversehrtheit. Das nenne ich das Objektivismus-Argument. Andererseits wird vorausgesetzt, dass sich das Wohl des Kindes an der selbstbestimmten Entscheidung der zukünftigen Person messen lassen müsse. Das nenne ich das Adultismus-Argument. Beide Argumente finden sich z. B. im Urteil des Landgerichts Köln vom 07.05.2012 zur Beschneidung von Knaben aus religiösen Gründen.

Ich möchte in diesem Aufsatz zeigen, warum weder das Objektivismus-, noch das Adultismus-Argument ausreichend sind, Kindeswohl zu begründen, und mehr noch, dass sie unzulässig vereinfachen und damit ein schädliches Potenzial entfalten. Es fehlen bei dieser Charakterisierung wichtige Aspekte, die zu teils konträren Schlussfolgerungen führen können. Letztlich werde ich zeigen – und das ist die überraschende Konsequenz einer an sich als kinderfreundlich gedachten Position – dass eine Argumentation, wie sie das Landgericht Köln verwendete, auf einer Missachtung der moralischen Stellung des Kindes beruht.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

The ethical problems of research involving minors differ from those involving other vulnerable groups for clinical as well as moral reasons. Of particular concern are questions about children’s assent and decisionmaking capacity, parental permission and the problem of weighing risks and benefits in the younger population. These ethical problems are discussed in detail and with reference to German legal and medical-professional standards, in particular to the new German drug law (»Arzneimittelgesetz«), regulating drug research. Finally, the author points to some unsolved problems in research with minors.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
In: wissen.leben.ethik.
In: Patientenautonomie
In: Gibt es eine universale Bioethik?

Dargestellt wird die Geschichte der Zeitschrift Arzt und Christ von ihrem ersten Jahrgang 1955 bis zur Umbenennung in Zeitschrift für medizinische Ethik 1993. Dabei soll der Beitrag der Zeitschrift für die Frühgeschichte der Professionalisierung der Medizinethik in den deutschsprachigen Ländern untersucht werden. In einem ersten Teil werden wir die Gründungsjahre der Zeitschrift und die beteiligten Personen und Berufsgruppen skizzieren. In einem zweiten Teil werden wir die Themen der Zeitschrift quantitativ und qualitativ erfassen und auf ihre Relevanz für die Medizinethik hin untersuchen. Zur Beurteilung der gesellschaftlichen Relevanz der verhandelten Themen werden wir einen Vergleich mit dem Magazin Der Spiegel vornehmen.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
In: Patientenautonomie
In: Patientenautonomie
In: Patientenautonomie
In: Gibt es eine universale Bioethik?