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  • Author or Editor: Daniel Drascek x
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In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 14–2019
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie 8-2013
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie Dritte Folge 11–2016
Es ist vor allem Kroatiens Küstenlandschaft mit ihren über 1.000 vorgelagerten Inseln, die sich bei Reisenden seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer hohen Beliebtheit erfreut. Aber jenseits aller stereotypisierten Urlaubs- und Werbebilder, die meist auf einen schmalen Küstenstreifen in den Sommermonaten fokussieren, wohingegen das Landesinnere − vor allem Mittelkroatien − weitgehend ausgeblendet bleiben, hat das Land mit seinen gegenwärtig rund 4,2 Millionen Einwohnern seit seiner staatlichen Souveränität im Jahre 1991 ein tiefgreifender soziokultureller Wandel erfasst. In diesem Zusammenhang spielt das für die Identität Kroatiens bedeutsame materielle und immaterielle Kulturerbe, das es in seiner sowohl historischen als auch gegenwartsbezogenen Perspektive zu bewahren und kritisch reflexiv zu erforschen gilt, eine große Herausforderung dar. Das vorliegende Jahrbuch legt beredtes Zeugnis von der kroatischen Alltagskulturforschung in den letzten Jahrzehnten ab.
In: Jahrbuch für Europäische Ethnologie
Griechenland. Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur
Griechenlands jüngste Vergangenheit ist von tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft, der Gesellschaft und der politischen Kultur gekennzeichnet. Finanzkrise, Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen unter denen ein Großteil der griechischen Bevölkerung seit mehr als einem Jahrzehnt lebt, nicht zuletzt die drastischen Probleme der Fluchtmigration drängen die einst dominante Wahrnehmung in Bildern von mediterranen „Küsten des Lichts“, der Folklore und des antiken Griechenlands und seiner Architektur zurück. Die Beiträge des Länderschwerpunktes zeigen einen Ausschnitt der aktuellen vielfältigen ethnologisch ethnografischen Forschung Griechenlands. Sie verdeutlichen die engen Verknüpfungen von gesellschaftspolitischer Situation, Forschungsfeldern, Frage- und Problemstellungen. Sie handeln von Grenzregimen und Zugehörigkeitssetzungen, Strategien von Solidarität, und nehmen die globalisierte Creative Economy, Dynamiken religiösen Wandels sowie Politiken des kulturellen Erbes in den Blick. Die am Beispiel Griechenlands erkennbare Fragilität gesellschaftlicher und sozialer Ordnungen und die damit verbundenen Krisenerscheinungen bzw. -wahrnehmungen werden unter dem Spezialthema „Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur“ breiter diskutiert. Die Beiträge sind Ergebnisse einer gemeinsamen interdisziplinären Tagungssektion von Europäischer Ethnologie und Soziologie. Sie fokussieren Transformationsprozesse von Zeitkonzepten, der Lebensgestaltung über alltagspraktische Ordnungsstrategien, von Realitätsbewertungen mit dem Infragestellen des lebensweltlichen Commonsense und die Folgen.
Inhalt: Claudia Selheim Zum musealen Umgang mit 'Bauernstuben' Wege der Sachkulturforschung Inge Weid Zur Popularisierung des Trachtenbewusstseins in der Oberpfalz. Trachtengrafik und die 'Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern' Tobias Hammerl LEGO. Perspektiven einer volkskundlichen Spielmittelforschung am Beispiel LEGO Monika Ständecke Das Münchner Volkskunstmuseum der Firma 'Wallach' Justin Stagl Kultur, Kulturen, Kulturalismus Friedemann Schmoll Heinrich Harmjanz. Skizzen aus der nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik Peter-Christian Wegner Druckgraphik als Vermittler zwischen Literatur und Kunsthandwerk Julia Waldner Beredtes Schweigen. Brieftagebücher eines Augsburger Majors aus dem Ersten Weltkrieg Maria Christa Maennersdoerfer Das Exempel der obsessiven Trauer im Internet Marina Jaciuk 'Nicht-kanonisierte-Heilige' als transkulturelle Symbole. Das Beispiel von Jesús Malverde in Mexiko
Dritte Folge des Jahrbuchs für Volkskunde im Auftrag der Görres-Gesellschaft
Das Jahrbuch für Europäische Ethnologie (vormals Jahrbuch für Volkskunde) sieht sich einer Fachidentität verpflichtet, die Volkskunde als europäische Ethnologie vornehmlich im Sinne einer historischen Kulturwissenschaft versteht und darum auch Gegenwartsfragen im Kontinuum der Geschichte diskutiert. Schwerpunkte bilden u. a. religionsethnologische und frömmigkeitsgeschichtliche Untersuchungen, Studien zur Ritual- und Brauchforschung, zur materiellen Kultur und Dinggebrauch, zur Alltagskulturforschung und den dazugehörigen Theoriediskursen.