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  • Author or Editor: Dietrich von Engelhardt x
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Paracelsus was a topic of intense discussion du ring the eighteenth century in the encyclopedias, works of philosophy, natural science and medicine of this time. His contributions to chemistry and the chemical foundation of medicine were acknowledged as well as his fight against the ancient humoral pathology and specific achievements in surgery and drug therapy. In contrast, his concept of science and use of language were rejected. The gap between his expressed moral standards and his own behavior was criticized. The contemporary circumstances must be taken into consideration.

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In: Gesnerus

Die Welt der Psychiatrie ist ein zentrales Thema der Literatur: wiederholt fanden der Kranke und seine Krankheit, der Psychiater und seine Therapie, die psychiatrische Institution und die sozialen Reaktionen Darstellung und Deutung. Das Spektrum zwischen Phänomen und Symbolik bestimmt die literarischen Texte, der Wandel von Zeit und Raum wirkt sich aus. Ästhetik verbindet sich mit Ethik, Literaturbegriff und psychiatrisches Krankheitsverständnis stoßen aufeinander, zugleich kommt es zu Wechselbeziehungen und gegenseitigen Anregungen. Geisteskrankheit erscheint im literarischen Medium als physische, psychische, soziale und geistige Erscheinung, als Seins- und Werturteil. In dieser differenzierten Weite und Ganzheitlichkeit bietet Literatur für Laien und Psychiater einen faszinierenden Zugang zur Geisteskrankheit.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

Lebenskunst wurde seit der Antike immer wieder mit der Kunst des Sterbens und auch des Krankseins verbunden; nur wer zu sterben weiß, weiß in dieser Sicht wirklich zu leben. Kunst und Literatur wie ebenfalls die Realität bieten zahlreiche und auch für die Gegenwart stimulierende Beispiele. Medizin ihrerseits galt stets nicht nur als Wissenschaft, sondern ebenso als Kunst – in der Therapie, in der Kommunikation, in der Begleitung. Antike, Mittelalter und Neuzeit setzten jeweils spezifische Akzente, hoben zugleich überzeitliche Dimensionen hervor, die vor allem in der immanenten Transzendenz der Kunst und Literatur manifest werden und ihre helfende und tröstende Kraft entfalten.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

Die Beziehungen zwischen Medizin und Philosophie sind komplex, wechselseitig und reichen zurück bis in die Antike. In besonderer Weise trifft dies auf die Psychiatrie zu, nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis, wie sich an dem Dualismus von Erklären als Methode der Naturwissenschaften und Verstehen als Methode der Geisteswissenschaften zeigen lässt. Der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers behandelt in der Tradition von Giovanni Vico, Friedrich Schleiermacher, Johann Gustav Droysen, Wilhelm Dilthey, Wilhelm Windelband und Max Weber die spezifische Bedeutung dieser beiden Methoden für die Psychiatrie und Psychopathologie und unterscheidet darüber hinaus das Verstehen in mehrere Typen: statisches, genetisches, rationales, geistiges, existentielles und metaphysisches Verstehen. Die Auseinandersetzungen über diesen Methodendualismus werden bis in die Gegenwart fortgesetzt und sind mit grundsätzlichen Fragen des Krankheitsbegriffes, Therapiekonzeptes und der Arzt-Patienten-Beziehung in der Psychiatrie und allgemein der Medizin verbunden.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik