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  • Author or Editor: Dirk Rose x
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In: Der Begriff der Kritik in der Romantik
In: Der Streit um Klassizität
Author:

The essay focuses on the drama-pieces planned by Martin Rinckart to celebrate the 100th anniversary of the Reformation in 1617. They are concentrated around Martin Luther as a “hero” for the protestant confession, like in Der Eißlebische Christliche Ritter where Luther figures as a warrior of true belief. Special attention is paid first to the relation between text and music with regard to the performances of the pieces; and second to the question why Rinckart has obviously realized only three of the seven planned pieces about the reformation and Luther. For answering, the essay argues that the reform in poetics and poetry initiated by Martin Opitz has challenged the poetical concept of Rinckart’s pieces in such a way that he was unable to continue them. Ironically, his most famous religious poem Nun danket alle Gott has been rescued out of the wreckage of his ambitious plan of a Luther-Heptalogy.

In: Daphnis
Polemische Konstellationen vom 18. zum 21. Jahrhundert
Blick ins Buch
Der Band versucht, das Verhältnis von Klassizismus und Antiklassizismus als polemische Konstellation zu fassen.
Die einzelnen Beiträge nehmen die Beziehungen zwischen Klassizismus und Antiklassizismus vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart in den Blick. Gefragt wird nach den polemischen Konstellationen, in denen literarische wie künstlerische Werke beider Strömungen sich aufeinander beziehen, sich gegeneinander abgrenzen und so profilieren. Kontroversen dieser Art lassen sich häufig nicht auf die Intentionen einzelner Akteure zurückführen, sondern werden nur aus einer genaueren Autopsie der strukturellen Verschiebungen erklärbar, die die konkurrierenden Einsätze ermöglichen und deren Ausdruck sie sind. Eine solche Sichtweise soll die wechselseitige Erzeugung und Profilierung distinkter ästhetischer Positionen durch Konkurrenzverhältnisse neu modellieren.
Das romantische Kritikkonzept – Entstehung, Geschichte und Rezeption – und seine hauptsächlichen Vertreter stehen im Zentrum dieser facettenreichen Darstellung. Die romantische Weiterentwicklung aufklärerischer Kritikvorstellungen, auf welche die Gegner der Romantik wiederum reagierten, ist geprägt durch ironische Selbstreflexion, Bemühen um poetische Reorganisation von Wissen und Gesellschaft und ästhetische Kritik des kongenialen, die Geistesgeschichte überblickenden Subjekts. Insbesondere dadurch, dass Friedrich Schlegel die philologische Textkritik in der Untrennbarkeit von Reflexion und Kunstwerk begründete und eine progressive kritische Universalpoesie forderte, wurde zusammen mit der auf Selbstbegründung gerichteten und darum immer vorläufigen und unabschließbaren Reflexionskette die Kritik zum Kennzeichen der Romantik und die Auseinandersetzung mit ihr unabdingbar für Vertreter und Gegner.