Paradiso als Pardes

Kontrapunktisches Lesen der Poetologie José Lezama Limas und der Sprach- und Geschichtstheorie der Kabbala

Einat Davidi

Paradiso als Pardes untersucht in einer vergleichenden und interdisziplinären Studie die Zusammenhänge zwischen historischer Entwicklung, Kulturgenerierung und Sprachschöpfung in zwei Textkorpora: im Werk José Lezama Limas und der jüdischen Mystik.
Beide werden als allumfassende und radikale Schöpfungstheorien gelesen, als Denksysteme, in denen Sprachschöpfung und Weltschöpfung gleichzeitig und als gleichzeitig gedacht werden.
Diese Studie, welche das Interesse des kubanischen Schriftstellers für die Kabbala und die Affinitäten zwischen den Werken herausarbeitet, verdeckt die dem Werk innewohnende Dialektik von Säkularisierung und Sakralisierung und ermöglicht damit sowohl einen neuen Zugang zur rätselhaften Schrift Lezama Limas als auch zur viel- diskutierten Schnittstelle zwischen Kabbala und Literaturtheorie.

Einat Davidi

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