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  • Author or Editor: Elisa Klapheck x
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In: Streitfall Erlösung
In: Wirtschaftsethik interreligiös
Author:

Abstract

In this contribution, Elisa Klapheck shows the democratic implications of basic Talmudic concepts. She analyses five key-terms of Jewish Talmudic tradition: Tikkun Olam, Zelem Elohim, Pikuach Nefesch, Noahadic Laws, Dina de Malchuta Dina. Klapheck highlights the remaining critical tension between God and God’s people and by doing so she outlines the affirmative perception of multireligious concepts of society in contemporary Jewish Theology. The author ends with a concept of the ‘theology of secular society’ which not only allows Jewish thought to ascribe value to secular societies but also to learn from them.

Open Access
In: Beyond Binaries
In: Review of Rabbinic Judaism
In: Geld, Gott und Glaubwürdigkeit
Religious Diversity in Europe
In Europe religion and the secular are often depicted as inherently opposed to one another, with religions often considered to be only relevant to private affairs and personal beliefs. In contrast, the public sphere is understood as a secular and rational place where religious influence must be curtailed. In this binary perspective, Islam is viewed as misunderstanding the nature of religion and the secular because it seeks to enter the public space and does not properly accept the separation of religion and state. By contrast, Europe is associated with political secularism and it is presumed to be both secular and Judeo-Christian. This leaves other religious traditions, especially Islam and Muslims, as outside the dominant vision of Europe. The book brings authors together who share a vision of Europe beyond these binaries. It shows paths to a fruitful encounter of religion and secularities in Europe on the one hand and of Judaism, Christianity and Islam on the other.
Wirtschaftsethik will ethische Leitlinien und Normen für wirtschaftlich Handelnde entwickeln. Hier werden allgemein-verständliche Impulse der Religionen für eine gerechtere und nachhaltige Wirtschaftsordnung vorgestellt, denn die Weltwirtschaft funktioniert nicht in zufriedenstellender Weise. Immer noch verbrauchen wir Ressourcen dieses Planeten in einem Ausmaß, das unserer Umwelt bleibenden Schaden zufügt. Immer noch verhungern Millionen von Menschen im Süden, während der Norden im Überfluss lebt. Hier braucht es dringend ethische Leitlinien, die sicherstellen, dass unsere Wirtschaftsweise nachhaltig die Interessen und Überlebenschancen aller Menschen zu sichern vermag. Führende Gelehrte aus den großen Weltreligionen zeichnen in dem Band Impulse ihrer Religionen für eine ethische Neuorientierung angesichts von Wirtschafts- und Finanzkrise nach und bringen sie miteinander und mit religionsexternen Sichtweisen ins Gespräch.
Kaum ein Feld ist zwischen Christen und Muslimen so umstritten wie die Erlösungslehre. Übereinstimmungen scheinen weder im Hinblick auf die menschliche Bedürftigkeit der Erlösung noch auf die Frage ihrer Wirklichkeit oder ihrer Vermittlung zu bestehen. Die Streitsache Erlösung vereint alle dogmatischen Brennpunkte des christlich-islamischen Gesprächs in einer Thematik, da in islamischer Perspektive weder die christlich-anthropologische Position der Erlösungsbedürftigkeit, geschweige denn die christologischen und trinitätstheologischen Konsequenzen des konkreten Erlösungsdenkens Raum zu finden scheinen. Insofern sich die christliche Soteriologie aber zusehends für eine moderne Anthropologie öffnet, sind die klassisch angenommenen Trennungslinien zwischen den Traditionen neu zu prüfen. Diesem Versuch widmet sich der vorliegende Band, der prominente Vertreter christlicher und muslimischer Theologie miteinander ins Gespräch bringt und Chancen sowie Grenzen des soteriologisch-interreligiösen Dialogs innovativ reflektiert und darin neue Annäherungsmöglichkeiten von Christen und Muslimen eröffnet.