Search Results

You are looking at 1 - 9 of 9 items for

  • Author or Editor: Farid Esack x
  • Search level: All x
Clear All
In: Religion, Conflict and Reconciliation
In: Gott und Befreiung
In: Gewalt in den Heiligen Schriften von Islam und Christentum

Abstract

This paper examines the question of Islam and its relationship to violence in Muslim reformer Asghar Ali Engineer’s pre- and post-11 September 2001 works in response to the attacks on the Twin Towers in New York and the Pentagon in Washington, DC. We argue that that while his pre-9/11 approach to violence offers a much more historical and systemic account of violence by viewing it as a societal problem involving a number of different agents, the post-9/11 evocation of Gandhi does the opposite. By evoking the figure of Gandhi in a post-9/11 context, Engineer not only addresses the issue of violence as a peculiarly Muslim one but forecloses any possibility to understanding violence as a historically evolving and systemically operating phemonenon. In ignoring this, Engineer finds himself well accommodated within the larger politics of Empire and its dehistoricised, naturalised, and individualised interpretation of Muslim related violence.

In: Religion and Theology
Im Kontext der Krise des Theismus stellt Bernhard Nitsche in diesem Band seine Theorie einer dreifachen Strukturie-rung menschlicher Transzendenzbezüge vor Theologen und Philosophen unterschiedlicher Fachdisziplinen zur Debatte.
Angesichts einer fluiden, fragilen und fragmentarischen Identitätskonstruktion der modernen, selbstermächtigten Subjekte verlieren klassische Containerbegriffe (Theismus versus Deismus, Pantheismus) allein und für sich ge-nommen ihre analytische Kraft. Es bedarf einer veränderten Typologie der spirituellen Strukturmuster, religiösen Formenkreise und der Bezugnahmen auf religiöse Transzendenz. Kann die anthropologische Unterscheidung von Selbstbezug, Sozialbezug und Weltbezug bzw. die Unterscheidung von kosmischen, sozial-relationalen und be-wusstseinsbestimmten Zugängen auch für eine Komparative Theologie fruchtbar sein?
Wie können wir wissen, wer der historische Muhammad war? Welche Rolle spielt diese historiographische Fragestellung in der islamischen Theologie? Der Autor stellt die Frage nach zuverlässigen Kriterien für eine historische Rekonstruktion von Muhammad.
Zishan Ghaffar stellt dabei die Leben-Muhammad-Forschung der Leben-Jesu-Forschung gegenüber. Dieser vergleichende Ansatz erleichtert die Bestimmung der wichtigsten Kriterien für die historische Frage nach Muhammad. Mit dieser Grundlage hat der Autor eine geschichtshermeneutische Voraussetzung geschaffen, um Muhammed in einen breiten Kontext zu setzen, beispielsweise seine Bedeutung in der urmuslimischen Gemeinde in der spätantiken Umwelt und seine Einbeziehung in die islamische Theologie.
In den gesellschaftlichen und politischen Diskussionen wird oft eine direkte Beziehung zwischen Religion und Gewalt erörtert, die darauf zielt, die Religion schlechthin als Ursache der Gewaltbereitschaft anzuprangern.
Die Quellen der monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam beinhalten ein Gewaltpotenzial, das im Laufe der Geschichte immer wieder von ihren Anhängern instrumentalisiert wurde. Diese Quellen können wir verstehen, wenn wir an ihre Aussagen nicht mit unserer heutigen Denkweise herangehen, sondern versuchen, sie aus der Perspektive ihrer Entstehungszeit zu erfassen. In diesem Buch haben sich christliche und muslimische Theologinnen und Theologen dem Thema Gewalt in der Bibel und im Koran gestellt. Anhand von Textbeispielen und hermeneutischen Zugangsweisen werden die Probleme angesprochen und Möglichkeiten zum Verständnis und zur Auslegung erörtert.
Die vorliegende Reihe möchte das Gespräch der christlichen Theologien mit nichtchristlichem Nachdenken über die letzte Wirklichkeit beflügeln und ein Forum für die sich neu entwickelnde Forschungsrichtung der Komparativen Theologie bieten. Dabei geht es darum, Wege zum Verstehen nichtchristlicher Religionen auszuloten, in denen die Verschiedenheit der je anderen Weltzugänge angemessen gewürdigt wird, ohne die Geltungsansprüche der eigenen Religion in unzulässiger Weise zu relativieren. Zugleich geht es darum, Debatten zwischen christlichen Theologien und nichtchristlichen Weltzugängen nachzuzeichnen und so ein freundschaftlich-solidarisches Ringen um die eine Wahrheit aus der Sicht verschiedener Religionen zu stärken. Und schließlich soll hermeneutisch zu einem besseren Verstehen über Religionsgrenzen hinweg beigetragen werden. Getragen sind diese Bemühungen von der Einsicht, dass das bessere Kennenlernen der anderen immer auch eine Hilfe ist, um sich selbst besser zu verstehen und das eigene Nachdenken über Gott bzw. die letzte Wirklichkeit zu vertiefen.
Um diese Ziele zu erreichen, kommen in den Beiträgen zur Komparativen Theologie Theologen und Theologinnen bzw. Gelehrte verschiedener religiöser Traditionen miteinander und mit Vertreterinnen und Vertretern der Religions- und Kulturwissenschaften ins Gespräch, um so im interdisziplinären Gespräch die religionsbezogene Forschung zu vertiefen und im Methodenspektrum zu erweitern. Dabei werden gesellschaftlich brisante und für das interreligiöse Gespräch zentrale Fragestellungen ausgewählt und theologisch bearbeitet. Der Vergleich über Religionsgrenzen hinweg soll auf diese Weise Orientierungsleistungen für Menschen heute erbringen und das dialogische Profil der Theologien schärfen.

The book series, Contributions to Comparative Theology, stimulates the conversation of theologies of different religions and provides a forum for the newly developing research field of Comparative Theology. It advances ways to fathom and understand other religions, in which the diversity of another’s religious view of the world is adequately acknowledged without impermissibly relativizing the truth claims of one's own religion. At the same time, the series portrays real debates between Christian theologies and non-Christian worldviews, showing the ways in which a friendly pursuit of the one truth can be charted without compromising the integrity of one’s own religious commitments. Finally, by working hermeneutically, this series contributes to a better understanding of the differences that lie across religious boundaries. These efforts are underlined by the awareness that getting to know each other better is also helpful to arrive at a better understanding of one’s self and to deepen one's thinking about God – or ultimate reality.
To achieve these goals, theologians of various religious traditions come together in conversation with each other and also with representatives of religious and cultural studies. In the ensuing interdisciplinary dialogue, understandings of religion are deepened and expanded as socially and religiously challenging issues and topics, particularly those that feature prominently in interreligious conversation, are investigated theologically to reveal the unique contribution that Comparative Theology can make to advancing a civil dialogue and a civic culture. Theological investigations across disciplinary and religious boundaries thus provide resources for sharpening the dialogical profile of different theologies through the medium of Comparative Theology.
Philosophische und theologische Perspektiven
Der Streit um ein angemessenes Verständnis von Freiheit ist heute aktueller denn je. Der Band führt prominente Ansätze aus Philosophie und Theologie zusammen und leistet einen innovativen Beitrag zur interdisziplinären Klärung eines drängenden Problems. »Freiheit« ist ein Schlüsselbegriff für Philosophie und Theologie. Gleichwohl stehen die fachspezifischen Debatten häufig nahezu berührungslos nebeneinander. Das Buch will diese Sprachlosigkeit überbrücken und bündelt die Ergebnisse zweier Fachtagungen zu Kernproblemen des Freiheitsbegriffs. Internationale Expert*innen stellen ihre Zugänge vor und ermöglichen so eine Diskursanreicherung. Aufgrund der vielfältigen repräsentierten Positionen erhält der Sammelband zu gleich den Charakter eines Handbuches, das einen Überblick über Themen und Herausforderungen gegenwärtigen Freiheitsdenkens gibt.