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  • Author or Editor: Frank Lothar Hossfeld x
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In: Im Angesicht der Anderen
In: Erinnerungskultur in der pluralen Gesellschaft

Abstract

Das Psalmenbuch ist eine Komposition sui generis. Einerseits präsentiert es sich als eine Zusammenstellung von 150 Einzelpsalmen, die als solche entstanden sind und gelesen werden wollen. Andererseits gibt es zahlreiche Indizien dafür, daß diese 150 Einzeltexte in kleineren und/oder größeren kompositionellen Zusammenhängen stehen. Um diese von Redaktionen intendierten Zusammenhänge textgemäβ zu erfassen, müssen synchrone und diachrone Analysemethoden kombiniert werden. Der formgeschichtliche Ansatz kann dabei nur eine sekundäre Funktion übernehmen, da die meisten Psalmen nachkultische Dichtungen sind und weil der Psalter nicht als "Kultbuch" entstanden ist. Von besonderer Bedeutung für die Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte der Teilsammlungen und des Gesamtpsalters sind sozialgeschichtliche und intertextuelle Fragestellungen.

In: Biblical Interpretation
Neue Perspektiven für den christlich-jüdischen Dialog
Im allgemeinen »Erinnerungsboom«, der seit einigen Jahren zu verzeichnen ist, gibt das Buch Auskunft über die Konturen einer »Kultur der Erinnerung«. In einer Zusammenschau aus unterschiedlichen theologischen Disziplinen werden die Fragen nach der Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart und für das Gespräch mit dem Judentum neu gestellt. Denn »Erinnerungskultur« in der Gesellschaft ist eher ein Ideal als Realität. Sie bedeutet eine offene Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – zum einen mit der Erinnerung an Auschwitz, zum anderen mit der schöpferischen jüdischen Religions-, Geistes- und Kulturgeschichte. Sie bedeutet aber auch einen intensiven Austausch mit der lebendigen Gegenwart des Judentums.