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  • Author or Editor: Günter Krause x
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Goebbels - Göring - Himmler - Speer
Wie verhielt sich die Nazi-Elite zu ihrem Führer? Was glaubten seine Paladine wirklich jenseits der offiziellen Fassade? Hitlers Elite meinen wir gut zu kennen: Goebbels war »Opportunist«, Göring »faul«, Himmler »Überzeugungstäter« und Speer »Lügner« – so die verbreiteten Klischees. Karl-Günter Zelle beschreitet Neuland: Ihm geht es nicht nur um ihr Machtstreben, um ihre anscheinend unbedingte Treue – es werden auch die Gründe und Grenzen dieses Glaubens aufgezeigt. Mit profunder Quellenkenntnis schildert und erklärt Zelle zum ersten Mal schlüssig die schweren inneren Konflikte, die sich für alle Vier aus der unbedingten Gefolgschaft zu Hitler ergaben. Widersprüchliches Verhalten und vollkommen unterschiedliche Facetten einer Person werden erstmals nebeneinandergestellt. Mit Hilfe bewährter und aktueller Erkenntnisse der Sozialpsychologie gewährt der Autor überraschende Einblicke in das »Innenleben« des Dritten Reiches und zeichnet ein neuartiges und überraschendes Bild von Hitlers Elite.
Author:
Der Thyssen-Konzern entstand nach dem Zweiten Weltkrieg als Familienunternehmen neu. Der Autor beschreibt die bemerkenswerte Geschichte des Konzerns und seiner Eigentümerinnen und Eigentümer in dieser Zeit, die auch ein Stück Frühgeschichte der Bundesrepublik ist. Heute ist kaum noch bekannt, dass der nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstandene Thyssen-Konzern zunächst ein Familienunternehmen war. Der Autor zeigt, wie es dazu kam und warum die Familie schließlich ihren Einfluss auf den Konzern verlor. Vor dem Hintergrund des Aufstiegs der August Thyssen-Hütte von einem teildemontierten Werk zu einem der größten Stahlhersteller Europas werden hier erstmals die Verbindungen zwischen der Familie, ihren Bevollmächtigten, dem Management des Konzerns und der Politik untersucht. Die Studie beschreibt ein Stück Frühgeschichte der Bundesrepublik als Unternehmensgeschichte und verweist dabei auch auf die Anfänge der westeuropäischen Integration.
Die Untersuchung will sich weder an der Dämonisierung Hitlers beteiligen noch gar seine Bagatellisierung betreiben oder weiter über den mangelnden Ertrag der bisherigen rhetorikorientierten Forschung lamentieren. Die Autoren gehen vielmehr davon aus, daß Hitlers Anteil am Erfolg des Nationalsozialismus in beträchtlichem Umfang der Wirksamkeit seiner Rhetorik zuzuschreiben ist. Auf der Grundlage dieser schwer bestreitbaren Tatsache wird versucht, mit Hilfe methodologisch breit gestreuter Untersuchungsverfahren und durch systematische Bezugnahme auf redetranszendierende Theorien des Nationalsozialismus die Frage zu beantworten, warum Hitler als Redner so erfolgreich war. Nicht zuletzt geht es um eine Einschätzung, inwieweit die Erfolgsbedingungen der Hitlerschen Rhetorik heute als obsolet gelten können.
Zum Verhältnis von Ästhetik und Religion in der Moderne
Ästhetische Formen sind Kristallisationspunkte kultureller, religiöser und politischer Konflikte. Dies gilt, sofern sie religiös determinierten und legitimierten Bedeutungssystemen angehören. Sie stehen im Horizont bestimmter Klassifikationsschemata, epistemischer Unterscheidungen, unterschiedlicher Konzeptionen von Sprache und sozialer Normativität.
Der Band fragt nach der Rolle und Funktion »autonomer« Kunst im Säkularisierungsprozess. Dieser ist nicht zuletzt durch die insistierende Präsenz christlicher Referenzen in der modernen europäischen Kunst gekennzeichnet. In Frage steht damit aber, dass die Kunst der Moderne sich in einem a-religiösen oder post-religiösen Raum bewegt. Umgekehrt liegt die Vermutung nahe, dass die säkulare Signatur der modernen Kunst erst vor dem Hintergrund des Christentums verständlich wird.