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In: Mnemosyne
Author: Gunther Martin

Abstract

In Euripides’ Hecuba, both the scholia and modern interpreters detect a failure of communication in the farewell scene between the protagonist and Polyxena—though the scholiast names Polyxena as the source of the non-dialogue, whereas the modern commentators claim that neither character is engaging. This paper aims, firstly, by a slight redistribution of lines, to restore coherence to the dialogue. Secondly, it argues that it is Hecuba’s rather than Polyxena’s conversational behaviour that impedes the smooth progress of the dialogue. Polyxena is even the one trying to reintegrate her mother into the dialogue. Her linguistic behaviour thus matches her composed and ‘heroic’ overall conduct.

In: Mnemosyne

The structural genes of the nitrogenase enzyme complex of Rhizobium japonicum were isolated from the total genome of this organism using recombinant DNA technology. A recombinant plasmid, pRJ676, was thus found in a clone bank. It contains a DNA region that has homology with the Klebsiella pneumoniae genes nifH and nifD, which code for two of the three polypeptides of the nitrogenase complex. The expression of several subfragments of pRJ676 was tested by cloning them into suitable vectors in such a way that they were transcribed from the strong promoters of antibiotic resistance genes. Transposon (Tn5) insertion mutations were used to determine the exact end points of transcriptional units. We postulate the existence of a transcriptional unit that is large enough to accomodate all three nitrogenase structural genes.

In: Israel Journal of Plant Sciences
Studies in Communication on the Ancient Stage
This volume collects papers on pragmatic perspectives on ancient theatre. Scholars working on literature, linguistics, theatre will find interesting insights on verbal and non-verbal uses of language in ancient Greek and Roman Drama. Comedies and Tragedies spanning from 5th B.C.E. to 1st C.E. are investigated in terms of im/politeness, theory of mind, interpersonal pragmatics, body language, to name some of the approaches which afford new interpretations of difficult textual passages or shed new light into nuances of characterisation, or possibilities of performance. Words, silence, gestures, do things, all the more so in dramatic dialogues on stage.
Wie lassen sich Fiktion und Wissen nicht als Gegensätze, sondern in ihrer strukturellen Verschränktheit fassen, das Fiktive nicht als Gegensatz, sondern als Mitgift von Wissen erfahren? Der Streit um die Wissenskultur in der abendländischen Tradition ist seit Platon nicht geringer geworden. Die Rede von harten und weichen Wissenschaften hält an. Die Texte des IV. Bands der Zürcher Gespräche haben in diesem Sinne eine politische Implikation. Sie richten sich gegen eine Reduktion der Wirklichkeit auf das rational Wissbare. Sie zeigen, wie die Rezeptivität der Sinne und die Produktivität des Verstandes als gleichwertige Instrumente der Erkenntnisgewinnung zusammenwirken. Anhand der Kraft metaphorischer Sprache, anhand narrativer Performanz, anhand von Dichtung und Mythen wird gefragt nach Figuren und Wirksamkeiten des Fiktiven.
Krieg und Militär zwischen staatlichem Monopol und Privatisierung
Spätestens mit dem Krieg der USA im Irak ist die bedeutende Rolle privater Sicherheitsfirmen im modernen Krieg deutlich geworden. Ist die Zeit der großen Armeen zu Ende, kehrt die der privaten 'Unternehmer des Krieges' zurück? Der Band untersucht das historische Spannungsverhältnis zwischen privaten Truppen, Söldnern, Condottieri und Kriegsherren einerseits und der Monopolisierung der bewaffneten Macht, des Krieges und der Kriegführung durch den Staat andererseits, von der Antike bis zur Gegenwart.
Die Banalität des Alltags in unterschiedlichen literarischen Verwendungskontexten
Wie und warum werden in der griechisch-römischen und nachantiken Literatur bekannte mythologische Gestalten wie etwa Odysseus mit der lebensweltlichen Realität verschränkt, oft auch konfrontiert? Die gemeinsame Perspektive der hier versammelten Beiträge zum kreativinnovativen Umgang mit Mythen liegt in der Interpretation von Texten der europäischen Literatur, in denen mythisch-literarische Modelle jenseits der etablierten, klassisch gewordenen Großformen des Epos und der Tragödie rezipiert und transformiert werden. Durs Grünbein eröffnet den Band mit einem Essay über die römische Satire, die ihren End- und Höhepunkt in 'Bruder Juvenal' erreicht. In seiner poetischen Neuübersetzung von Juvenals dritter Satire führt Grünbein mit dem unverstellten Blick des praktizierenden Dichters in den römischen Alltag ein, in dem für mythologische Götter und Heroen kein Platz mehr ist.
Erkundungen jenseits von "Kirche und Welt"
Das Verhältnis zwischen Kirche und säkularer Kultur steht einmal mehr in Frage. Gehören die Kunstwerke der christlichen Tradition als lebendige Quelle noch in unsere Gegenwart, oder nicht vielmehr einer Vergangenheit an, die höchstens noch von musealem Interesse ist? Ist eine intellektuelle Durchdringung des Glaubens, eine christliche, katholische/protestantische Intellektualität sinnvoll, notwendig, überhaupt möglich? Angesichts einer Gegenwart, die von einer Krise des rationalistischen Weltbildes und einer Renaissance der Religion ebenso geprägt ist wie von einem militant auftretenden neuen Atheismus, nehmen im vorliegenden Band namhafte Autoren, Wissenschaftler und Bischöfe zu dieser so prekären wie essentiellen Frage Stellung und verorten sie in den notwendigen philosophischen und bildungspolitischen Hintergründen. Autoren wie Karl Kardinal Lehmann, Franz Kamphaus, Martin Mosebach, Otto Kallscheuer und Ulrich Greiner bürgen für Qualität und Relevanz der Beiträge, die das weite und bisweilen verminte Gelände zwischen Natur und Kultur, Kirche und Welt neu vermessen.