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Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert.
Die Stadt, ihre Kirchen und ihre Universität
Eine Stadtgeschichte wie sie abwechslungsreicher kaum sein könnte: Einst von den Dänen erobert und von zahlreichen Kriegen in Mitleidenschaft gezogen, entwickelte sich Greifswald mit einer der ältesten Universitäten Mitteleuropas zu einer der dynamischsten Städte Deutschlands.
Den Weg durch die achthundertjährige Geschichte der Hansestadt zeichnet Hans Georg Thümmel mit viel Liebe zum Detail eindrucksvoll nach. Dabei geht er sowohl auf die Baugeschichte ein wie auch auf die Auswirkungen der Reformation sowie das Schicksal der Stadt im Dreißigjährigen, Brandenburgischen und Nordischen Krieg. Unter schwedischer Herrschaft zunächst unbedeutend, erlebte Greifswald unter
preußischer Herrschaft einen wissenschaftlichen wie auch industriellen Aufschwung. Doch auch die Zeit des Sozialismus lässt das Buch nicht aus, sondern schildert die Erlebnisse der Zeit anhand eigener Erfahrungen des Autors.
Um den byzantinischen Bilderstreit und die mit ihm verbundenen konziliaren Entscheidungen, um ein neues differenzierendes Lesen der Quellen und um die verschiedenen theologischen Haltungen zum christlichen Bild geht es in diesem Buch: eine Thematik, mit der sich der Greifswalder Emeritus seit über dreißig Jahren intensiv auseinandergesetzt hat. Im byzantinischen Bilderstreit 726-843 nahm das Konzil von Nikaia, das letzte gemeinsame Konzil von Ost- und Westkirche, eine zentrale Bedeutung ein. Rom hat das Ergebnis unterschrieben. Daß aber bis heute die Erscheinung der Ikone und das mit ihr verbundene Brauchtum als typisch ostkirchlich verstanden wird, zeigt eine Problematik an, die in etwas anderer Akzentuierung schon damals das Verhältnis von Ost und West prägte.
Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert. Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. In der Einleitung werden die Prinzipien der Arbeit erläutert. Teil 1 (Alte Kirche) behandelt die Entstehung einer christlichen Bildkunst am Grabe (auf Sarkophagen und in Katakomben) und den späteren Übergang in die Kirchdekoration. Nach gleichen Prinzipien werden in Teil 2 die Bildkunst des Mittelalters, in Teil 3 die der Neuzeit und in Teil 4 die andersartige Entwicklung in der Ostkirche geschildert.
Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert.
Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. Im zweiten Teil stehen mit Blick auf die Neubegründung staatlicher Macht im Westen sowie die Scholastik zunächst Werke der Buchmalerei, der Kirchendekoration und der Ausstattung im Zentrum. Ein häufiges Phänomen ist hier die Argumentationsweise der Typologie. Mit der Gotik setzt sich ein neuer Naturalismus durch, der gesehene Wirklichkeit im Bild wiedergeben will und auch alte Themen verändert. Der Bildschmuck der Kathedralportale wird ebenso wie die zunehmende Komplexität der Altarretabel beleuchtet. Teils auf östlichen Einflüssen basierend, gewinnt im Spätmittelalter die Tafelmalerei, ebenso wie die neuen Medien der Druckgraphik (Holzschnitt und Kupferstich), in der Privatandacht wie im Wallfahrtswesen an Bedeutung.