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In: Effigies Dei
In: Approaches to Iconology
In: Commemorative Figures
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Abstract

The article shows that in Yoruba mythology Erinle is a male hunter who is named after (or associated with) an elephant and who-for diverse reasons-is finally transformed into a water-spirit. In his cult Erinle is mainly venerated as a river-god who, like the river goddesses Qsun and Yemoya, blesses his followers with children. In the iconography of his cult, however, the material symbols of a Yoruba water-spirit (terra-cotta pots with water and pebbles from the river: fans) are mixed with those that refer to the hunter and the symbol-complex of the god of iron and of the wilderness (iron chains; fly whisks; wrought iron staffs topped by birds). Outside his cult Erinle is sometimes symbolized by the image of an elephant with reference to his name. In the cult of his close friend Sango, the Oyo god of thunder, Erinle is figurated as a mudfish or a human being with mudfish legs, symbolizing him as a water-spirit. Comparison with mudfish symbolism in other Yoruba cults suggests that this mudfish symbolism refers to Erinle only when he is assimilated to Sango as the founding ancestor of the Qyo kingdom.

In: Numen
In: European Values at the Turn of the Millennium
Was ist Mimesis? Seit der Antike wird diese Frage kontrovers diskutiert. Der Mensch ist nach Aristoteles das "mimetischste" aller Lebewesen: Durch "Nachahmung" lernt er, sich in der Welt zurecht zu finden; er freut sich daran, im Nachgeahmten Bekanntes wiederzuentdecken. Dieses grundlegende Vermögen gebrauchen die Künste in besonderer Weise. Welche Techniken nutzt die Mimesis in den Künsten? Wie verhält sie sich zu ihren Nachfolge- und Konkurrenzkonzepten (Realismus, Fiktion, Darstellung und Autonomie)? Wo liegen die Grenzen der Mimesis? Wie begründet sich die seit Platon vorgetragene Kritik und Polemik? Diese Fragen werden in den Beiträgen dieses Bandes aufgenommen und diskutiert.
Kontrafaktisches Erzählen und Erinnerungskultur
Mit der Frage „Was wäre gewesen, wenn...?“ setzen die Autoren von „Interventionen in die Zeit“ ein. In Umbruchzeiten – Mauerfall oder das Ende des Sowjetimperiums – haben derlei kontrafaktische Geschichten Konjunktur. Bekanntes erscheint anders, Vergessenes oder Verbotenes als Fakt.
Der Band versammelt Beiträge über kontrafaktische historische Narrative aus vergleichender literatur-, medien- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Ein besonderer Akzent liegt dabei auf den postsozialistischen Kulturen Osteuropas sowie auf der Frage danach, wie kontrafaktische Narrative als konstituierende und dynamisierende Elemente von Erinnerungskulturen fungieren. Das Kontrafaktische kann ‚Ungeschehenes‘ geschehen machen, kann Geschichte erfinden, Verhandlungsspielräume erweitern, läuft dabei aber immer Gefahr, eine Allianz mit politisch restaurativen Kräften zu bilden.