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Zusammenfassung

Der Aufsatz geht von der Beobachtung George Steiners aus, dass auch philosophische Gedanken eine literarische Gestalt haben. Er skizziert von hier her eine Phänomenologie philosophischer Rede, die nicht nur die Verschriftlichung, sondern auch den in der Antike gängigen mündlichen Vortrag zugrunde legt. Im einzelnen werden der Dialog (Platon und Cicero), das Selbstgespräch (zwischen Augustinus und Wittgenstein), das System der klassischen (deutschen) Philosophie, aber auch das Fragment bzw. der Torso (‚Vorsokratiker‘) auf ihre sprachliche Gestalt befragt. Besonderes Augenmerk gilt narrativen Formen philosophisch spekulativer Gedankenführung, wie sie Hegel in der Phänomenologie des Geistes und Schelling in seinen Weltaltern ausführte und wie sie auch in der Moderne immer wieder versucht wurden, u. a. bei Heidegger. Über Steiner hinausgehend wird nach der Verbindung von Gedanke und literarischer Formgebung gefragt: Denn die Literarizität philosophischer Gedankenführung ist nicht nur eine Frage des rhetorischen Ornats. Bei gelungener Gestaltgebung zeigt sich eine vollständige Durchdringung von Form und Gestalt. Dabei belegt der Aufsatz die These, dass Philosophie auch im Gegenüber zur künstlerischen Invention ihren Standpunkt einnimmt. Deutlich wird auch, dass vor dem Hintergrund der Beachtung dieser Zusammenhänge zwischen Metaphysik und Moderne vielfältige Zusammenhänge bestehen.

In: Perspektiven der Philosophie
In: Perspektiven der Philosophie
In: Heidegger & Nietzsche
In: Perspektiven der Philosophie
In: Heidegger & Nietzsche
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Zusammenfassung

Der Aufsatz geht in seinem ersten Teil (1) semiotischen Bildtheorien nach. Dabei werden der eikonische Ansatz von Charles S. Peirce und die Konzeption zeichenhafter Welterzeugung Nelson Goodmans einander kontrastiert. Gegenüber dem semiotischen Konzept nähert sich der phänomenologische Blickpunkt (2) bei Husserl und wahrnehmungsphänomenologisch erweitert bei Merleau-Ponty dem Bildgeschehen an: Einerseits von der Seite des Bilderschaffens, andererseits von der Perspektive der Wahrnehmung her. Semiotik und Phänomenologie beleuchten unterschiedlich die Ontologie von Bildern. Daraus ist sodann (3) eine meta-physische, also über die Physik des Wahrnehmens und der Bildrepräsentanz hinausgehende Perspektive zu gewinnen. Sie zieht ihr Potenzial aus den vorausgehenden Paradigmen, führt sie aber in einer Weise ans Ziel, in der Identität und Differenz, Ähnlichkeit und Unähnlichkeit, einander die Waage halten. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bildkonzeptionen Meister Eckharts und Fichtes, die im Differenzdenken von Jacques Derrida einen Kontrapunkt finden: Das Verhältnis von Identität und Differenz erweist sich als grundlegend für eine Bildmetaphysik

In: Perspektiven der Philosophie