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Editor: Harro Segeberg
Vorgestellt werden u.a. die in Deutschland immer noch unbekannten US-amerikanischen Homefront und Combat Movies sowie der Casablanca-Typus des weit über seine Entstehungszeit hinaus wirksamen Kriegs- und Kultklassikers. Mediale Mobilmachung sollte bereits im Band Das Dritte Reich und der Film die Mobilmachung eines Mediums bezeichnen, das erst als medial perfektioniertes Kino politische Wirkungen ausüben konnte. Dies Konzept zielte darauf ab, einen Untersuchungshorizont auszubilden, in dem sich die Aufmerksamkeit nicht auf politisch-ideologische Instrumentalisierungen, sondern sehr viel entschiedener als bisher auf die Binnendynamik von Medienentwicklungen richtet. Diese Perspektive ist es, die jetzt unter dem Begriff einer Medialen Mobilmachung dadurch weiter entfaltet wird, dass nach den medialen Strategien eines gegen das Dritte Reich gerichteten Hollywood-, Exil- und Nachkriegskinos gefragt wird.
Editor: Harro Segeberg
Das Kino der Weimarer Republik im Kontext der Künste
Editor: Harro Segeberg
Das Kino der Bundesrepublik Deutschland als Kulturindustrie (1950-1962)
Editor: Harro Segeberg
Der Film der 50er Jahre gilt nach wie vor als ideologisch restaura-tiv und künstlerisch uninteressant; zudem habe er nicht einmal kommerziell wirklich reüssieren können. Der Band Mediale Mo-bilmachung versteht sich dem-gegenüber als ein Beitrag, im Kino der Adenauerzeit Merkmale einer kommerziell wie künstle-risch durchaus erfolgreichen ,Kulturindustrie‘ zu entdecken. Der dazu erkenntnisleitende Beg-riff einer Medialen Mobilma-chung ist entliehen aus der Technik- und Medienphilosophie des Autors Ernst Jünger und meint die in alle Lebensbereiche ausgreifende kulturindustrielle Binnendynamik einer technisch-medial geprägten modernen Massengesellschaft. Nach einem Band zum Film im Dritten Reich sowie zum Hollywood- und Exil-Kino soll der Band zum bundes-republikanischen Kino der Fünfzi-ger und frühen Sechziger auch dort nicht länger die Ideologisie-rung des Medialen, sondern die Medialisierung des Ideologischen zur Sprache bringen. Um dies zu erreichen, wird der Band enthalten Beiträge zu Nachkriegskarrieren namhafter NS-Regisseure (Har-lan/Liebeneiner), zum Heimat-, Arzt- und Kriminalfilm, zur Sissi-Trilogie, zu Wochenschau und Dokumentarfilm, zum Kriegs- und Antikriegsfilm, zur Literaturverfil-mung sowie zum Stadt- und A-vantgardefilm der 50er Jahre. Zu einer solchen Vielfalt der Formen und Genres hatte schon der Zeitgenosse Theodor W. Adorno bemerkt, dass sich eine erfolg-reiche Kulturindustrie dadurch auszeichnet, dass sie für jedes Niveau das angemessene kultu-relle Angebot bereithält. Mit Beiträgen von Antje Ascheid, Ulrich Fröschle, Sabine Gottge-treu, Norbert Grob, Knut Hi-ckethier, Hans Krah, Robert Moel-ler, Michael Schaudig, Uta Schwarz, H. Segeberg, Matthias Steinle, Guntram Vogtund Unter-haltung
In: Film im Zeitalter Neuer Medien II
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In: Intermedialität - Analog /Digital