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In: Religionsfreiheit und Pluralismus
In: Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt
In: Christentum - Moderne - Politik
Politisch-soziale Kontexte, visuelle Praxis, körperliche Ausdrucksformen
Studien zu Franz-Xaver Kaufmann
Schweizer Wissenschaftler an der Bielefelder Reform-Universität und kritischer Begleiter und Berater der katholischen Kirche.
Als solcher hat Franz-Xaver Kaufmann seit den 1960er Jahren zentrale Modernisierungsprozesse in Kirche und Gesellschaft der Bundesrepublik beobachtet und konstruktiv kommentiert. Seine Arbeiten zur Sozial-, Familien- und Bevölkerungspolitik, aber auch zur »Christentumssoziologie« und den Kulturen des Wohlfahrtsstaates werden in den Sozial- und Geschichtswissenschaften, aber auch in Theologie und Sozialethik z.T. breit rezipiert. Der Band präsentiert Bestandsaufnahmen und Reflexionen zu Person und Werk des 1932 geborenen Soziologen, dessen Arbeiten für Wissenschaft und Kirche bleibende Herausforderungen darstellen.
Von strikter Ablehnung bis zur entschiedenen Verteidigung der Religionsfreiheit reicht das Spektrum der offiziellen Haltung der katholischen Kirche. Die Position zur Frage der Religionsfreiheit ist durch unterschiedliche Phänomene gekennzeichnet: Einerseits durch eine strikt antimodernistische Haltung, die eine entschiedene Ablehnung der Religionsfreiheit einschloss, andererseits durch eine entschiedene Befürwortung von Menschenrechten und Demokratie im Allgemeinen und der Religionsfreiheit im Besonderen. Als Zeitpunkt der Wende von der Ablehnung zur Befürwortung der Religionsfreiheit wird dabei in der Regel das Zweite Vatikanum betrachtet. Die Frage ist: Wie konnte es zu einer solchen »kopernikanischen Wende« kommen? Welcher »Lernprozess« führte – an der katholischen Basis bzw. im katholischen Milieu, in der wissenschaftlichen Theologie sowie in der Amtskirche – zu einem Umdenken in der Frage der Religionsfreiheit?