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In: Kinematographische Räume
Die Filme von Andy Warhol
Series:  Film Denken
Easier Than Painting nimmt das filmische Werk von Andy Warhol erstmals in seiner gesamten Breite in den Blick. Das Buch versammelt namhafte Autoren aus Filmwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft, die sich aus einer Reihe ergänzender Perspektiven dem Werk nähern.
Warhols lange verborgen gebliebene Filme sind möglicherweise der wichtigste Teil seines Werkes, denn seine ästhetische Konzeption scheint generell auf den Film ausgerichtet: Zwischen 1963 und 1968 konzentrierte er sich vornehmlich auf dieses Medium. Es entstanden etwa 600 Filme.
Ihr Spektrum reicht von den Screen Tests berühmter Kunst- und Kulturpersönlichkeiten über die frühen minimalistischen Filme und experimentellen Narrative bis zu den kommerziell ausgerichteten Filmen der späten 1960er Jahre. Der Band zielt auf eine umfassende Neubewertung von Warhols Filmen.
Installationsästhetik in Film und Kunst
Film und Raum, Bewegtbild und Architektur, Installation und Projektion bilden in den künstlerischen Kon-zepten der Gegenwartskunst ästhetische Amalgamierungen. Dabei sind die Praktiken der Aneignung kinematographischer Verfahren so vielgestaltig wie die Semantiken und Raumkonfigurationen, die sie reflektieren. Bedeutet dies nun, dass sich in der Kunst nur die Rezeptionsbedingungen des Films abbilden? Oder generieren die Verfransungen zwischen den installativen und filmischen Räumen neue Wahrnehmungs-modalitäten im Feld der Kunst? Lässt sich der kulturelle Wirkungshorizont des Films überhaupt als neues Erfahrungsmodell ästhetischer Räume seit der Moderne begreifen? In mehreren Themenfeldern, die globale Perspektivierungen einziehen, widmen sich die Beiträge der Ana-lyse kinematographischer Raumkonfigurationen mit ihren semantischen Bezügen zur Architektur, zur Mise-en-Scène des Präsentationsrahmens sowie zum Illusionsraum im Film und in der inszenierten Fotografie. Im Zentrum stehen die genealogischen Beziehungen der installativen Praxisformen zu filmischen Raumkonzep-ten mit ihren Hybridisierungen in gegenwärtigen (Bild)Raumkonstruktionen.