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  • Author or Editor: Herbert Anton x
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Abstract

Hoarding behaviour in birds is well known, but some aspects, like variation in hoarding among closely related species, have received little attention. To explain this variation would help understand the evolution of hoarding and ecological aspects related to prey storing. Shrike species are ideal for this purpose, because hoarding is widespread in them but apparently varies too. Here we analyse impaling in one of these species, the lesser grey shrike, and try to unravel experimentally factors triggering and constraining such behaviour. Field data show that the lesser grey shrike seldom stores food under natural conditions. Longterm food surplus of valuable prey did not stimulate food storing. Hoarding was induced experimentally by offering birds a transient, spatially clumped food surplus. Repeated exposure of birds to experimental food surplus significantly increased the impaling rate. This suggests that low caching rates may be partly caused by lack of experience. Foraging successfully competed with hoarding, which was more frequent after satiation. Males also preferred to feed the female rather than to store food. We conclude that lesser grey shrikes hoard when the immediate food needs are satisfied as a result of a transient high prey availability, which probably occurs seldom in nature. This variable and a likely limitation on suitable places for impaling may result in few stimuli for shrikes to cache, and may thus constrain the birds' learning process. This may also result in the lesser grey shrike's low hoarding propensity compared to other shrike species.

In: Behaviour
Plädoyer für eine freie Religionswissenschaft
Religion wird heute in den profanen Wissenschaften als Teil der Kulturwissenschaften gesehen. Folglich gelten für die Erforschung der Religion die gleichen Regeln wie in den übrigen Wissenschaften. Die herkömmliche Theologie an den Theologischen Fakultäten verstößt vor allem in ihrer katholischen Variante in vielen Punkten gegen die Regeln der freien Lehre und Forschung.
In der katholischen Theologie benötigen alle Lehrenden und Forschenden die Zustimmung der Vatikanischen Studienkongregation und der Ortsbischöfe (missio canonica), die zu jeder Zeit entzogen werden kann. Mit dieser Praxis kommt es aber in der Erforschung der Religion und des Christentums zu deutlichen Verzerrungen der Sichtweisen und der Forschungsergebnisse.
Aus diesem Grund plädiert dieses Buch für eine konsequent freie Religionswissenschaft, ohne Monopolansprüche auf christliche Wahrheiten, auch ohne den Anspruch auf Überlegenheit über andere Religionen und Kulturen, ohne die Abwertung von alternativen christlichen Glaubensformen als »Ketzer« und »Häretiker«.
Das politisch-philosophische Denken der Gegenwart steht im Zeichen einer erneuten Debatte des Theologisch-Politischen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Rückbesinnung auf die Briefe des Völkerapostels Paulus. Die unterschiedlichen Neulektüren, wie sie Giorgio Agamben, Alain Badiou und Jean-Claude Milner vorgelegt haben, entdecken die Gegenwart als deren nach wie vor gültige Adresse. Drei Fragestellungen lassen sich ausmachen: erstens die Rückgewinnung beziehungsweise Neuformulierung eines Universalismus, der den Konformismus kultureller Gemeinschaften aufsprengen würde; zweitens die geschichtliche Situierung der Gegenwart innerhalb der unvollendeten Geschichte, drittens die erneute Öffnung eines utopisch-revolutionären Horizontes jenseits der kapitalistischen figura mundi. Die Fragestellungen antworten auf Tendenzen und Konflikte der Gegenwart. Die Beiträge der Paulus-Lektüren gehen zurück auf Vorträge des ersten Kolloquiums des Internationalen Forschungskollegs Religiöse Ordnungsmodelle der Moderne an der LMU München. Sie knüpfen an die aktuellen Paulus-Lektüren an und führen die Debatte in den Bereichen Theologie, Literatur und Kulturtheorie fort. Mit Beiträgen von Alf Christophersen, Dominik Finkelde, Herbert Holl, Jens Kabisch, Pierre Legendre, Thorben Päthe, Giuliana Parotto, Christoph Schmidt, Anton Schütz, Peter Zeillinger.
Trivialität als literarische Strategie betrachtet
Series:  Weimarer Editionen
Zum Verhältnis von Ästhetik und Religion in der Moderne
Ästhetische Formen sind Kristallisationspunkte kultureller, religiöser und politischer Konflikte. Dies gilt, sofern sie religiös determinierten und legitimierten Bedeutungssystemen angehören. Sie stehen im Horizont bestimmter Klassifikationsschemata, epistemischer Unterscheidungen, unterschiedlicher Konzeptionen von Sprache und sozialer Normativität.
Der Band fragt nach der Rolle und Funktion »autonomer« Kunst im Säkularisierungsprozess. Dieser ist nicht zuletzt durch die insistierende Präsenz christlicher Referenzen in der modernen europäischen Kunst gekennzeichnet. In Frage steht damit aber, dass die Kunst der Moderne sich in einem a-religiösen oder post-religiösen Raum bewegt. Umgekehrt liegt die Vermutung nahe, dass die säkulare Signatur der modernen Kunst erst vor dem Hintergrund des Christentums verständlich wird.
Zur Grundlegung der Theologie im Anspruch von Glaube und Vernunft
Die Prüfung des Glaubens vor der Vernunft und die Grundlegung theologischwissenschaftlicher Reflexion sind Hauptanliegen der Fundamentaltheologie. Sie wird in diesem Band auf den Prüfstand gestellt. Zur Klärung einer bisweilen irritierenden Vielfalt von ästhetischen, hermeneutischen, analytischen und bibeltheologischen Argumentationsstrategien will dieser Band eine Diskussion über Ziele, Struktur und spezifische Methoden der Fundamentaltheologie in Gang setzen. Dokumentiert werden Referate einer Tagung über das »Proprium der Fundamentaltheologie« in Paderborn (2009). Sie erörtern Fragen nach den Erkenntnisquellen der Theologie, nach der Wissenschaftlichkeit ihrer Verfahren, nach ihrer Bestimmung als (Glaubens)Wissenschaft oder als Weisheit.
Theologie - Kirche - Kunst. Festschrrift für Josef Meyer zu Schlochtern
Gelebter Glaube, Gottesrede und kirchliche Praxis, wissenschaftliche Theologie und Philosophie, Gegenwartskunst und sakrale Raumgestaltung - auf diesen verschiedenen Feldern von Wahrnehmung und Reflexion bewegen sich die Beiträge dieses Bandes. Eröffnet wird dadurch ein fächerübergreifendes Gespräch, das Anliegen und Fragen der Gegenwart zum Gegenstand eines kritischen und engagierten Nachdenkens macht.
Mit Beiträgen von Franz-Josef Bode, Emanuela von Branca, Michael Bredeck, Rita Burrichter, Bernd Irlenborn, Reinhard Marx, Michael Menke-Peitzmeyer, Friedhelm Mennekes, Thomas Möllenbeck, Nils Petrat, Hermann Josef Pottmeyer, Thomas Roddey, Andreas Rohde, Thomas Schärtl, Tobias Schulte, Eva-Maria Seng, Roman Siebenrock, Klaus von Stosch, Magnus Striet, Wilhelm Tolksdorf, Jochen Hermann Vennebusch, Dorothee von Windheim.
Die Festschrift ist dem Paderborner Fundamentaltheologen Josef Meyer zu Schlochtern zu seinem 60. Geburtstag gewidmet.