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  • Author or Editor: Igor Primoratz x
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Abstract

I first distinguish patriotism from nationalism. The kind of patriotism that provides the last refuge to the scoundrel is put aside as not to the point. I then develop a typology of positions on the moral standing of patriotism that includes (1) extreme patriotism that trumps moral considerations that conflict with it, (2) extreme patriotism understood as the central moral virtue, (3) moderate patriotism, (4) patriotism as a morally indifferent preference, and (5) a distinctively ethical version of patriotism. I argue that (1) is clearly morally unacceptable; concur with the critics of (2) that it, too, must be rejected; agree with the defenders of (3) that it is a distinctive and morally legitimate position, but go on to argue that there is nothing to be said for it, morally speaking, and that it is therefore (4) a morally indifferent preference; finally, I present (5) as a different type of patriotism which, under some fairly common circumstances, may be a moral duty.

In: Journal of Moral Philosophy
In: Global Justice and International Affairs
In: Handeln mit Bedeutung und Handeln mit Gewalt
Philosophische und politikwissenschaftliche Essays
In der philosophischen Literatur finden sich eine ganze Reihe von Positionen zur Definition und zur moralischen Bewertung von Terrorismus. Die meisten Philosophen definieren Terrorismus als eine Form politischer Gewalt. Viele heben die Angsterfahrung der Opfer hervor, die das erste Ziel der Gewalt ist, und unterscheiden sie von weiteren Zielen wie Nötigung oder politischen Veränderungen. In Bezug auf die moralische Bewertung von Terrorismus herrscht Uneinigkeit sowohl was die Grundlage der Bewertung angeht, als auch hinsichtlich des Urteils selbst. Konsequenzialisten bewerten Terrorismus, wie auch andere Handlungen, im Licht seiner Konsequenzen. Deontologen argumentieren hingegen, dass die moralische Bewertung nicht von den Folgen abhängt, sondern vor allem davon, was Terrorismus ausmacht. Folglich schwanken die Positionen zur Moralität von Terrorismus von seiner Rechtfertigung bis hin zu seiner vollkommenen Verurteilung. All diese Positionen kommen in diesem Band zu Wort, der eine Auswahl an philosophischen und politikwissenschaftlichen Essays aus den letzten drei Jahrzehnten versammelt. Die praktische Bedeutung des Themas muss nicht betont werden. Aber Terrorismus ist auch von großem theoretischen Interesse. Denn er liefert eine besonders dramatische Fassung der Frage der Legitimität politischer Gewalt. Und er spitzt eine grundlegende ethische Frage beispielhaft zu: Sollen basale ethische Verbote wie das Verbot des Tötens oder Verstümmelns Unschuldiger als absolute Verbote angesehen werden, oder können sie in Ausnahmefällen angesichts extrem gewichtiger Konsequenzen überschrieben werden?